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In den Fall des seit Jahrzehnten unbehelligt in Bayern lebenden mutmaßlichen NS-Kriegsverbrechers Klaas Carel F. kommt nun womöglich doch Bewegung. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte der "Süddeutschen Zeitung", sie habe mit ihrem niederländischen Kollegen Ernst Hirsch Ballin über den Fall des 88-Jährigen gesprochen und sei dabei auf offene Ohren gestoßen. F. war 1952 aus einem niederländischen Gefängnis ausgebrochen. F. gehörte im Zweiten Weltkrieg dem SS-Sonderkommando "Silbertanne" an. Die niederländische Justiz verurteilte ihn wegen der Ermordung von 22 Juden zum Tode, das Urteil wurde aber in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Nach seinem Gefängnisausbruch floh F. nach Deutschland. Leutheusser-Schnarrenberger sagte, sie freue sich, "dass mein [mehr]

Der weltweit bekannte und erfolgreiche Jäger von Nazi-Kriegsverbrechern, Simon Wiesenthal, arbeitete offenbar für den legendären israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad – und war früh in die Ergreifung des Kriegsverbrechers Adolf Eichmann involviert. Der Holocaust-Überlebende Simon Wiesenthal, der die Aufspürung von Nazi-Kriegsverbrechern zu seiner Lebensaufgabe gemacht hatte, galt stets als Ein-Mann-Organisation. Doch jetzt beweisen Dokumente aus seinem Privatbesitz, dass er ein Agent des israelischen Auslandgeheimdienstes Mossad war. In seiner neuen Biographie Wiesenthals enthüllt der israelische Historiker und Journalist Tom Segev, dass der Mossad Wiesenthal finanziell unterstützte und ihm auch einen israelischen Pass verschaffte. 1948 unternahm der Mossad den ersten Versuch zur Erfassung von Adolf Eichmann – [mehr]

Der kubanische ex-Staatspräsident Fidel Castro hat den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad dazu aufgefordert, mit der Verleumdung von Juden aufzuhören. Seine Erklärung hat das renommierte US-Magazin The Atlantic veröffentlicht. In einem fünfstündigen Interview widmete der 84-jährige Revolutionsführer den Grossteil seiner Ausführungen dem Kampf gegen den Antisemitismus. Darin erklärte er u. a., dass die iranische Führung sich der Folgen des Antisemitismus bewusst sein muss. "Das dauert vielleicht schon seit zweitausend Jahren. Ich denke nicht, dass jemand mehr verlästert worden wäre, als die Juden. Ich würde sagen, viel mehr, als die Moslems. Sie [die Juden] werden in allem beschuldigt - die Moslems dagegen in nichts. [...] Das alleinige Dasein als Jude ist viel schwieriger, als unseres. Es gibt nichts, was [mehr]
US-Präsident Barack Obama hat anlässlich des bevorstehenden jüdischen neuen Jahres eine Videobotschaft veröffentlicht. Darin wünschte er "allen, die Rosch HaSchanah feiern, ein süßes Jahr voller Gesundheit und Wohlstand." Das Neujahrsfest "Rosch HaSchanah" markiere den Beginn des spirituellen Kalenders und die Geburt der Welt. "Es dient zur Erinnerung an die besondere Beziehung zwischen Gott und seinen Kindern, jetzt und für immer", sagte Obama. Der US-Präsident ging in seinem Gruß auch auf den Neubeginn der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern ein. "Der Fortschritt wird nicht einfach kommen, er wird nicht schnell kommen. Aber jetzt hatten wir die Gelegenheit, uns nach vorne zu bewegen, auf das Ziel zu, das wir teilen: zwei Staaten, Israel und Palästina, die Seite an Seite und in [mehr]

Ein neuer Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum Iran gibt abermals Anlass zur Sorge. Aus ihm geht hervor, dass die Islamische Republik ihr Atomprogramm ungebremst vorantreibt und inzwischen bereits über ausreichend Uran verfügt, um - bei weiterer Anreicherung - drei atomare Sprengköpfe herstellen zu können. Zudem verweigert der Iran dem Bericht nach Inspektoren der IAEA den Zutritt zu seinen Nuklearanlagen. Der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, wies die Kritik der IAEA zurück. Die Inspektoren hätten Falschinformationen verbreitet. Experten sind zu dem Schluss gekommen, dass die jüngste Sanktionsrunde des UN-Sicherheitsrats Teheran nicht ausreichend abgeschreckt hat. Sowohl israelische als auch amerikanische Geheimdienste gehen davon aus, dass der Iran 2014 über [mehr]
Ein israelisches Ärzteteam hält sich derzeit in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal auf und bildet dort medizinisches Personal für die Beschneidung von Männern aus. Zulu-König Goodwill Zwelithini hatte im Februar beschlossen, die Beschneidung einzuführen, um die Verbreitung von AIDS einzudämmen. Die Entfernung der Vorhaut bei den erwachsenen Stammesmitgliedern war dem Zulu-König von der Weltgesundheitsorganisation nahegelegt worden. Da es auf dem afrikanischen Kontinent an Erfahrung mit moderner Massenbeschneidungen von Erwachsenen fehle, habe sich der Stamm mit der Bitte um Hilfe an den Staat Israel gewandt, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung "Jediot Aharonot". Vor zwei Wochen traf daraufhin eine israelische Delegation in der südafrikanischen Provinz ein. Sie besteht aus zwei Ärzten, zwei [mehr]

Ein Selbstmordattentäter hat in Pakistan ein Blutbad unter Schiiten angerichtet. Bei dem Anschlag in der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans wurden mindestens 58 Menschen getötet. Wie die Polizei mitteilte, wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, als sich der Täter in der Menge in die Luft sprengte. Den Angaben zufolge hatten sich tausende Schiiten versammelt, um anlässlich des sogenannten Al-Kuds-Tages gegen Israel und die Besetzung der palästinischen Gebiete zu protestieren. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Polizei entdeckte Stunden nach dem Anschlag den abgerissenen Kopf des Attentäters. «Der Mann ist zwischen 35 und 40 Jahre alt», sagte ein Polizeisprecher, machte aber keine weiteren Angaben. Erst am Mittwoch waren bei einer Bombenserie gegen eine religiöse Prozession in der [mehr]

Irans Diktator Ahmedinedshad nannte den Staat Israel heuchlerisch rassistisch und eine Erfindung des Westens als das iranische Gewaltregime heute den Internationalen antisemitischen Kampftag gegen Israel, den sogenannten "Qudstag" begang. Dieser findet immer am letzten Freitag des Fastenomant Ramadan statt und wird zu anti-israelischen Kundgebungen genutzt, in denen die Existenz des jüdischen Staates angeprangert wird. Weiter meinte der Hitler-Verehrer und Holocaust-Leugner, dass die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern Unsinn sein. Nur die Palästinenser können auf "ihrem Boden" entscheiden, keine ausländischen [mehr]

Papst Benedikt XVI. hat Israel Unterstützung für die Befreiung des entführten Soldaten Gilad Shalit zugesichert. Am Donnerstag empfing er Staatspräsident Shimon Peres in seiner Sommerresidenz im italienischen Castel Gandolfo. Bei dem Treffen bekundete der Papst Anteilnahme für die Opfer der jüngsten Anschläge gegen Israelis. Er verurteilte vehement die Taten gegen unschuldige Zivilisten, wie die Tageszeitung "Jediot Aharonot" berichtet. Benedikt XVI. fügte hinzu, er sei sehr ermutigt durch den Beginn der direkten Verhandlungen in Washington. Er bete um einen Erfolg des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern. Ein Friedensvertrag werde einen historischen Wert und weitreichenden Einfluss haben. Deshalb müsse man alles tun, um die direkten Gespräche zu fördern und zurückzukehren zu "den alten [mehr]

In Washington haben heute die neuen direkten Friedensgespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) begonnen. US-Präsident Barack Obama eröffnete den Gipfel am Mittwochabend im Weißen Haus gemeinsam mit Israels Ministerpräsident Netanyahu, Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas sowie Ägyptens Präsident Hosni Mubarak und Jordaniens König Adallah. Netanyahu wandte sich in seiner Rede mit den folgenden Worten an Abbas: "Jeder Frieden beginnt bei den politischen Führern. Präsident Abbas, Sie sind mein Partner für den Frieden, und es ist unsere Verantwortung, den Konflikt zu überwinden und einen neuen Anfang für unsere beiden Völker zu entwickeln." Dabei betonte Israels Ministerpräsident auch die Notwendigkeit eines historischen Kompromisses: "Das [mehr]

Der Iran hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 einen experimentellen Kernfusionsreaktor zu errichten - eine Meisterleistung, die bislang noch von keiner anderen Nation verwirklicht worden ist. Die nationale Atomenergiebehörde habe bereits mit Forschungsarbeiten dazu begonnen. Asghar Sediqzadeh, der Leiter des neuen Kernfusionszentrums, wird von der semioffiziellen Nachrichtenagentur IRNA dahingehend zitiert, dass seine Einrichtung für das nationale Projekt 100 Experten anstellen werde. Die Kernfusion ist der Prozess, der dafür verantwortlich ist, dass die Sonne und die Sterne Energie abstrahlen. Bislang ist er technologisch nur in Waffenform gemeistert worden, in Form von thermonuklearen Explosionen von Wasserstoffbomben. Zur Energieerzeugung wurde er niemals genutzt. Bislang hat Teheran allgemeinen Kenntnissen nach lediglich einfache [mehr]

Zwei auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol festgenommene Männer sind in den Niederlanden unter Terrorismusverdacht in Haft. Die beiden Verdächtigen waren am Montagmorgen bei ihrer Ankunft in Schiphol festgenommen worden. Einer von ihnen hatte in den USA einen Koffer mit verdächtigen Gegenständen aufgegeben, darunter mehrere Messer, ein Handy, das an einer Flasche mit einem Medikament befestigt war sowie mehrere zusammengeklebte Handys und zusammengeklebte Uhren. Die beiden Männer befänden sich "wegen des "Verdachts der Verschwörung zu einer terroristischen Straftat in Gewahrsam", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Amsterdam. "In ein paar Tagen wird mitgeteilt, ob sie angeklagt werden." Dem Sprecher zufolge handelt es sich um zwei jemenitische Staatsbürger. Die Festnahmen seien auf der Grundlage von Informationen der [mehr]
Der französische Außenminister Bernard Kouchner deutete am Wochenende auf den Fakt hin, dass keine europäischen Repräsentanten bei den direkten Gesprächen zwischen Israel und den Palästinensern in Washington diese Woche dabei sein werden. Es sei seiner Meinung nach zu schade, dass die Europäer aus dem Prozeß ausgeklammert wurden, angesichts der bisherigen starken Teilnahme daran. Catherine Ashton, die Vorsitzende der EU für Außenpolitik, meinte jedoch, dass es ihrem Amt egal sei, wer mit den beiden Seiten am Tisch sitzt, so lange sich ein Erfolg aus den Gesprächen abzeichnet. Seitens der Israelis ist es jedoch besser, dass die EU nicht [mehr]

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am zweiten Tag seines Besuchs in Nordafghanistan erstmals deutsche Kampftruppen in der Unruheprovinz Baghlan besucht. Es war der erste Besuch eines hochrangigen deutschen Politikers in afghanischem Kampfgebiet, wie ein mitreisender Sprecher sagte. Die Taliban verübten am Wochenende erneut zahlreiche Angriffe und Anschläge auf Soldaten und Zivilisten. Guttenberg flog seinem Sprecher zufolge mit einem Hubschrauber zu einem Außenposten 70 Kilometer vom Bundeswehrfeldlager Kundus entfernt. Dort sprach er mit den Soldaten der Schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force; QRF) und ließ sich vom Kommandeur über die Lage vor Ort informieren. Guttenberg hatte den Stützpunkt bereits Mitte Juli besuchen wollen. Wegen Kampfhandlungen musste der Minister, der bereits auf dem Weg zu dem [mehr]

An der Gedenkstätte für Abraham Lincoln, den 16. Präsidenten der USA, hielt der später ermordete schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmte „I have a dream“-Rede. Auf den Tag genau 47 Jahre später und an genau dem gleichen Ort fand am gestriegen Samstag eine der größten Demonstrationen seit Jahrzehnten in Washington statt - mit Alveda King, der Nicht des legänderen Bürgerrechtlers Martin Luther King, und Sarah Palin als Hauptredner statt. Sarah Palin war 2008 Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner unter John Mc Cain. Die ehemalige Gouvernerin von Alaska gilt heute als mögliche Herausforderin von Barak Obama bei den Präsidentschaftswahlen 2012. Zur der Großdemonstration hatte die konservative Bürgerrechtsbewegung "Tea-Party-Bewegung" und dem Fernsehmoderator [mehr]

Fünf Jahre nach dem Abdruck der Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" werden die umstrittenen Zeichnungen demnächst in Buchform veröffentlicht. Flemming Rose, der als Kulturredakteur der dänischen Zeitung für die Veröffentlichung der Karikaturen verantwortlich war, kündigte in der Zeitung "Politiken" sein Buch mit dem Titel "Die Tyrannei der Stille" an. Wie Rose sagte, soll das insgesamt fast 500 Seiten umfassende Werk am 30. September in Dänemark in den Handel kommen - exakt fünf Jahre nach der ersten Veröffentlichung der Karikaturen, die in Teilen der muslimischen Welt gewalttätige Proteste ausgelöst hatten - dabei wurden Botschaften westlicher Länder teilweise unter den Augen örtlicher Sicherheitsbehörden mit Brandsätzen angegriffen, gegen die Zeichner wurden [mehr]

Der Iran rüstet weiter auf. Wie das staatliche Fernsehen am Mittwoch mitteilte, hat die Islamische Republik nun erfolgreich die im Land hergestellte Boden-Boden-Rakete Fateh 110 getestet - nur eine Woche nach dem Test einer anderen Rakete. Die Fateh 110 ist den Angaben nach neun Meter lang und 3,5 Tonnen schwer. Über die genaue Reichweite wurde nichts berichtet; eine frühere Version konnte jedoch bereits bis zu 200 Kilometer weit fliegen. Anfang der Woche gab der Iran bereits den Start der Massenproduktion von zwei neuen Sturmbooten bekannt; und am Sonntag weihte Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad eine von ihm als "Botschafter des Todes" bezeichnete neue Drohne heimischer Herstellung ein. Auch im Zusammenhang mit ihrem Atomprogramm verweist die Islamische Republik derweil auf neue Aktivitäten. So suche man nun nach neuen Uranvorkommen [mehr]

Israel Präsident Shimon Peres hat am Mittwoch in Jerusalem den Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Yukiya Amano zu einem Arbeitstreffen empfangen. In ihrem Gespräch ging es um die aktuellen Entwicklungen in der Region, insbesondere das iranische Atomprogramm. Es war dies bereits das zweite Treffen zwischen beiden, seit Amano sein neues Amt übernommen hat. In einer gemeinsamen Pressekonferenz bei Beginn des Treffens sagte Peres: "Lassen sie mich mit einem persönlichen Kompliment beginnen: Seit Sie das Amt des IAEA-Generaldirektors übernommen haben, spüren wir Professionalität, Objektivität und Fairness. Ihre Position verlangt nach jemandem, auf den sich alle Seiten verlassen können, jemanden, der zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, zwischen denen, die die internationale Gemeinschaft zu [mehr]
Heute traf sich Vizeaußenminister Danny Ayalon mit 14 israelischen Polizeioffizieren, die sich in Kürze einer internationalen Polizeitruppe auf Haiti anschließen werden. Diese Truppe steht unter dem Befehl der dort stationierten UNO-Truppen. Dies ist das erste israelische Kontingent, das aktiven Dienst unter den Vereinten Nationen im Ausland leistet. Ayalon gratulierte den Offizieren und erinnerte sie daran, dass sie das Gesicht Israels darstellen und Israel repräsentieren. „Der Wert eines Menschenlebens ist für uns alle wichtig und ihr vertretet den jüdischen Geist der Tikkun Olam – der Verbesserung der Welt für die internationale Völkergemeinschaft“, so Ayalon. „Dies kam schon zum Ausdruck, als wir die ersten waren, die mit medizinischer Betreuung nach dem schweren Erdbeben vor Ort bereit [mehr]

Entgegen manchen internationalen Einschätzungen stellt der jüngst in Betrieb genommene iranische Reaktor in Bushehr eine handfeste Bedrohung dar. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse, die das Washington Institute for Near East Policy in der vergangenen Woche veröffentlicht hat. "Theoretisch verschieden vom Rest des verstörenden Atomprogramms des Regimes, bleibt der Reaktor in Bushehr eine große internationale Sorge. Das niedrig angereicherte Uran in den Brennstäben würde, wenn umgelenkt, Irans existierenden Bestand an diesem Material beträchtlich erhöhen, welches nach Ansicht vieler bereits jetzt zur Entwicklung von Atomwaffen verwendet wird. Selbst wenn sie lediglich für die Stromerzeugung genutzt würden, würden die Brennstäbe doch letztlich plutoniumreiche Rückstände hervorbringen, die auch für [mehr]

Aus mehreren Zeichentrickfilmen der Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg, das Dritte Reich behandelnd, lassen sich im zynischen Cartoonstil "unterhaltsam" gezeichnete Parallelen zum globalen Hetzkampf des islamistischen Djihad und seiner Führungsriege metaphorisch nachdeuten. Es ist, als hätte dieser, in phantastischer künstlerischer Kreativität ausgedrückte Propagandazyklus, dem heutigen Tenor des Mullah-Regimes und seiner weltweiten Mitläufer prophetisch vorgegriffen. Nun läuft also der Reaktor...Mazal tov!!! Im heutigen Iran, in denen ein führergleicher Hetztiradenbeller samt okkultem Weisenrat die Volksmassen der Islamischen Welt ins Antlitz der Hölle verhetzt, Israel und das Judentum als Quelle allen Übels schimpfend, treten die im Trickfilm übertriebenen Muster erkennbar auf. Der Präsident des [mehr]

In der Ukraine und Russland gingen Neonazis mit Messern, Äxten, herausgerissenen Stühlen, Pyrotechnik und Schreckschusswaffen auf linke Fans los. Zahlreiche Menschen wurden stark verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Die anwesende Polizei griff kaum ein. Von Christian Torenz Der Alptraum eines jeden Fußballanhängers und wahrlich schlimmer als jede Niederlage des eigenen Teams: Als Fan steht man am Rand seiner Lieblingsmannschaft, unterstützt diese und wird dann von gegnerischen Fans angegriffen. Was an dem vergangenen Wochenende den Fans der beiden Vereine „Arsenal Kiew“ und „FC Karelien-Discovery Petrozavodks“ geschah ist abscheulich und zeigt einmal mehr wie stark Neonazis in den ehemaligen Gebieten der Sowjetunion sind. Gut organisiert und mit zahlreichen Waffen ausgestattet gehen [mehr]

Irans Diktator Mahmud Ahmadinedschad hat die erste Drohne des Landes vorgestellt, die mit Bomben bestückt werden kann. Das im Iran hergestellte unbemannte Flugzeug könne verschiedene Bombentypen transportieren und mit hoher Geschwindigkeit "lange Strecken" zurücklegen, berichtete das iranische Staatsfernsehen und zeigte Bilder des Flugträgers. Die Reichweite der Drohne mit dem Namen Karrar, in Anspielung auf einen der Namen des Imam Ali, wurde nicht bekannt. Karrar sei das "Symbol für den Fortschritt der iranischen Verteidigungsindustrie", zitierte das Fernsehen auf seiner Internetseite den iranischen Verteidigungsminister Ahmed Wahidi. Vor wenigen Tagen hatte Wahidi bereits den erfolgreichen Test einer Boden-Boden-Rakete vom Typ Kiam bekanntgegeben. Es handele sich um ein sehr präzises Geschoss einer "neuen Klasse" mit einer "einmaligen [mehr]

Nicht weniger als der eigentliche technische Erfolg ist beim Reaktorstart in Buscher der psychologische Faktor zu beachten: Das Mullah-Regime hat das "Jahrhundertwerk" Buscher fertigestellt, der Iran ist die erste islamistische Theokratie der Welt, die über eigene Nuklearkapazitäten verfügt; zudem habe die Kulisse aus wahnhaften kriegerischen Drohungen gehalten, und "der Feind" hat es nicht gewagt, das Fest zu betrüben. Der Auftrieb zu weiteren "Errungenschaften" ist immens, die iranische Opposition kann der Westen bei der allgemeinen Euphorie im Land um das "historische Ereignis" erst einmal vergessen. Der erste Atomreaktor hat Ahmadinedschad mehr gebracht, als "nur" die 162 Brennstäbe - die nach übereinstimmender Expertenmeinung und entgegen den Lügen der Uran-Verkäufer des "Rosatom" sehr wohl in die Weiteranreicherungskette [mehr]

Im Süden Afghanistans haben Taliban-Kämpfer nach Angaben der Polizei mehrere afghanische Sicherheitskräfte, die für eine Straßenbaufirma arbeiteten, angegriffen und dabei 30 Wachmänner getötet. Ein Polizeisprecher der südlichen Unruheprovinz Helmand sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei den Angriffen seien zudem rund 15 Sicherheitskräfte verletzt und "einige" weitere verschleppt worden. Die schweren Kämpfe fanden demnach im Bezirk Sangin statt und dauerten den ganzen Tag. Die Taliban bekannten sich zu den Angriffen. Sie hätten die Kontrolle über rund 30 Posten der Firma entlang einer Straße in der Region übernommen und "mehr als 50" Menschen getötet, sagte Talibansprecher Sabihullah Mudschahed AFP am Telefon. Die Taliban geben die Zahl der Opfer ihrer Anschläge oft überhöht an. Ein [mehr]

Bei YNet, der Internetseite von Israels größter Tageszeitung, erschien ein Diskussionsbeitrag von Moshe Dann, Leiter des Shalom-Centers Jerusalem, in der er der Frage nachgeht, warum Europa so große Probleme mit Israel hat, wie sich der neue Antisemitismus manifestiert und warum dieser neue Antisemitismus auch bei einstigen, vermeintlichen "Freunden Israels" zu verfangen scheint. Nachfolgend die deutsche Übersetzung des Diskussionsbeitrages: Yoram Hazony, Direktor des Shalem Centers in Jerusalem, bietet eine einzigartige und überzeugende Perspektive: „Der Weg nationaler Selbstbestimmung … liegt unterhalb der beinahe grenzenlosen Abscheu, die so viele gegenüber Israel fühlen, und im Besonderen gegenüber allem, was mit dem Versuch Israels zu tun hat, sich selbst zu [mehr]

Wie die New York Times in der Freitagsausgabe berichtet, soll es der Obama-Administration gelungen sein, Israel davon zu überzeugen, dass bis zur "roten Linie", der Fähigkeit des Iran zur Herstellung einer Nuklaerwaffe, noch mindestens ein Jahr Zeit bleibe. Die Autoren Mark Mazzetti und David Sanger berufen sich auf Berichte der US-Geheimdienste und IAEO-Inspekteure. Nach ihrer Darstellung soll Israel auf die Linie der USA eingeschwenkt sein, wonach der Iran von der Herstellung eines waffenfähigen Materials noch weit entfernt sei. Als Gründe für diese Einschätzung nennen sie die Wirkung von Sanktionen und die damit verbundenen Risse in der Staatsführung des Iran, wie weit man es mit der Bombe noch treiben kann, ohne weitere Sanktionen kassieren zu müssen; ferner, die Pannen im Urananreicherungsprogramm selbst, die entweder auf [mehr]

Der Atomreaktor in Bushehr wird ab dem Wochenende mit Brennelementen beschickt werden und es kann somit nur eine Frage der Zeit sein, bis das deutsche Gutmenschen-und-Bescheidwissertum, wie es parlamentarisch durch die „Grünen“ im Reichstag zu sich gekommen ist, seine Liebe zur Atomkraft entdeckt. von Gerrit Liskow Ein kleines Come-back hatte die Anti-AKW-Bewegung im Sommer, als sie zur „Kettenreaktion“ an der Elbe aufrief; selbst wenn Urgesteine der Szene sich hinterher darüber mokierten, dass die jungen Leute es nicht mal mehr schafften, eine Kreuzung für länger als zwanzig Minuten zu blockieren. Es steht zu vermuten, dass die „Kettenreaktion“ nicht von der Tapete bis zur Wand gereicht hätte, wenn es nicht um Krümmel und Brunsbüttel, sondern um Bushehr sowie die seitens des Iran [mehr]

Erstellt am August 20, 2010 von tapferimnirgendwo Stellen wir uns mal vor, der Deutsche Bundestag würde alle Juden aus Aden, Algerien, Ägypten, Irak, Libanon, Libyen, Syrien, Jemen, Saudi-Arabien und Jordanien zu einem Konzert nach Deutschland einladen; welche und vor allem wieviele Hallen müssten die Abgeordneten wohl anmieten, um für ihre Besucher genügend Sitzplätze zu haben? Die Antwort ist so klar wie erschreckend: Der Deutsche Bundestag müsste gar keine Halle mieten. Es würde schon reichen, wenn jeder Bundestagsabgeordnete seinen Platz unter der Reichstagskuppel frei machen würde, denn in all den oben genannten Ländern leben gerade mal rund 600 Juden. Würde der Deutsche Bundestag auch noch die Juden aus Marocco und Tunesien einladen, so wäre die Weser-Ems-Halle mir ihren 8000 Plätzen ein [mehr]
Zehn israelische Ärzte sind in Rumänien eingetroffen, um sieben frühgeborene Säuglinge zu behandeln, die sich nach einem Feuer auf der Intensivstation eines Bukarester Krankenhauses in kritischem Zustand befinden. Vier Neugeborene waren bei dem Brand ums Leben gekommen. Nach Angaben rumänischer Ärzte wird die Situation zusätzlich erschwert durch die Tatsache, dass die Säuglinge nur ein bis anderthalb Kilo wögen und bis zu 80 Prozent ihrer Körper und Atemwege Verbrennungen aufwiesen. Die Ursache für das Feuer am Montag ist unklar. Unbestätigten Medienberichten zufolge wurde es durch eine kaputte Klimaanlage [mehr]

Der greise cubanische Ex-Diktator und Putschistenführer Fidel Castro erregt mit immer verworreneren Verschwörungstheorien, die er in den letzten Tagen im Zentralorgan der kommunistischen Partei in Cuba veröffentlichte, für ein gewisses Aufsehen. Castro macht den "Club Bilderberg" als neues Feindbild aus. US-Präsident Obama soll einen "atomaren Holocaust" verhindern. Kritik übt er auch an den Beatles und MTV - geschaffen von Bilderberg, um die Jugend zum Hedonismus und hemmungslosen Konsum zu verleiten. Die Jugend der Welt ist nach Meinung des "gr´ßen F+hrers" Fidel Castro Opfer der Verschwörung einer Weltregierung, die sie in einen "atomaren Holocaust" führen will. In zwei seit dem vergangenen Wochenende veröffentlichten Kommentaren beschuldigte er die 1954 in den Niederlanden entstandenen [mehr]
Die Türkei hat Israel gebeten, die Sicherheitsvorkehrungen rund um ihre Botschaft in Tel Aviv zu verschärfen. Über den Palästinenser, der am Dienstag Abend versucht hatte, dort Geiseln zu nehmen, wurde unterdessen bekannt, dass er schon mehrmals strafrechtlich in Israel in Erscheinung getreten ist und versucht hat, an eine israelische Staatsbürgerschaft zu kommen, indem er behauptete, er sei ein Informant, ein sogenannter Kollaborateur gewesen. Die israelische Tageszeitung Jerusalem Post berichtete, dass Israels Sicherheitsdienst diese Behauptung zurückgewiesen hat. Der Palästinenser habe gar mit Terrorattacken gedroht, sollte er keine Staatsbürgerschaft bekommen, so die [mehr]

Der Irak ist vom bislang blutigsten Selbstmordanschlag des Jahres erschüttert worden: 59 Menschen starben, als sich ein Attentäter vor einem Rekrutierungsbüro der Armee in Bagdad in die Luft sprengte. Wenige Wochen vor dem vollständigen Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak wachsen mit dem Anschlag die Zweifel, ob die irakischen Sicherheitskräfte der Gewalt der Aufständischen gewachsen sind. DasDas städtische Leichenhaus von Bagdad teilte mit, dass nach dem Anschlag 59 Todesopfer eingeliefert worden seien. Nach Krankenhausangaben wurden zudem 125 Menschen verletzt. Laut irakischem Verteidigungsministerium sind die Mehrzahl der Opfer junge Männer, die sich für den Militärdienst einschreiben wollten. Zu den Toten zählten aber auch Soldaten, die vor dem Rekrutierungsbüro Wache standen. Das Bagdader Militärkommando [mehr]

Im iranischen Rundfunk sagte der Pressesprecher des iranischen Aussenministeriums Ramin Mehmanparast, dass das iranische Nuklearprojekt offen sei, dermassen, dass selbst die USA ["der grosse Satan"] daran teilnehmen können, wenn sie möchten. Er wiederholte die Absicht der Regierung, in haher Zukunft weitere 10 Urananreicherungswerke und mehrere weitere Reaktoren zu bauen. Auf die Erklärung des Obama-Pressesprechers Gibbs, nach der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks in Buscher habe die weitere Urananreicherung keinen Sinn, reagierte Mehmanparast mit den Worten: "Die Erklärungen von Gibbs selbst haben keinen Sinn. Wir beabsichtigen, viele Atomkraftwerke zu bauen. Und wir brauchen dafür viel Uran." Auf der Zeremonie zur Eröffnung des Reaktors werden IAEO-Inspekteure, "Rosatom"-Bosse und der Vorsitzende der iranischen Atomenergiebehörde Ali Salehi [mehr]

Flugzeuge stehen für die etwa 200 von der Flut im Norden Indiens eingeschlossenen Israelis bereit, aber viele haben sich entschlossen zu bleiben, anstatt nach Hause zurückzukehren. "So wurden wir erzogen," sagt Matan Golan, einer der Israelis, die vor Ort bleiben werden. "Es ist herzerwärmend," meint Israels Generalkonsulin in Neu-Delhi, Irit Shneor, voller Stolz. "Im Zentrum der Zerstörung in der Region Ladakh zwischen zerstörten Häusern, in dieser schrecklichen Situation, melden sich rund um die Uhr israelische Freiwillige, immer mit einem Lächeln auf den Lippen und geben ihr Bestes, um den Flüchtlingen im Katastrophengebiet zu helfen, die verletzt sind und nicht mal mehr ein Dach über dem Kopf haben. Flut in Ladakh, Indien/ Foto: AP Offizielle Quellen in Indien beziffern die Zahl der Toten, die die Fluten der [mehr]
Gestern noch hieß es, US-Präsident Obama hätte den türkischen Premier Erdogan aufgefordert, seine Außenpolitik zu ändern, sollte er am Kauf US-amerikanischer Waffen interessiert sein. Nach Angaben der Financial Times soll es Obama dabei besonders um einen besseren Umgang mit Israel sowie eine Abschwächung der in der letzten Zeit stärker gewordenen Beziehungen zu Iran gegangen sein. Die Waffen für die Türkei sollten gegen rebellische Kurden zum Einsatz kommen. Die Financial Times schrieb, ein anonymes hochrangiges Regierungsmitglied habe dem Blatt gegenüber davon berichtet, dass Obama im Lichte der vergangenen Ereignisse gar Zweifel daran habe, ob der Türkei als Verbündeter noch zu trauen ist. Heute kam umgehend ein Dementi aus Washington. Der Sprecher des Weißen Hauses erklärte, es gäbe zwar einen [mehr]

US-Präsident Obama erklärte im Gespräch mit dem türkischen Premier Erdogan, dass sein neuer aussenpolitischer Kurs inakzeptabel sei. Dem Bericht von Financial Times zufolge hat US-Präsident Obama Zweifel an der Bündnistreue Ankaras angemeldet und Erdogan gewarnt, dass es für ihn immer schwieriger werde, den Kongress von der Notwendigkeit von weiteren Militärhilfen und Rüstungslieferungen an die türkische Armee für die Bekämpfung der Kurden im eigenen Land, im Norden Syriens und im Nordirak, zu überzeugen - auch angesichts der deutlichen "Annäherung" Ankaras an den Iran und Syrien und des Konfrontationskurses mit Israel, schwinde in den USA das Vertrauen in die Türkei. Wie die Zeitung berichtet, versucht die türkische Armee seit längerem - bislang allerdings vergeblich - in den USA [mehr]

Mit einem Schwimm-Ausflug in den Golf von Mexiko hat sich US-Präsident Barack Obama demonstrativ für die durch die Ölpest gebeutelte Tourismusbranche seines Landes stark gemacht. Mit seiner jüngeren Tochter Sasha wagte sich Obama am Wochenende am Strand von Panama City im US-Bundesstaat Florida ins Wasser. Der Badespaß wurde zwar abgeschirmt von neugierigen Blicken und Kameras. Das Weiße Haus veröffentlichte aber ein Foto, das den Präsidenten mit seiner Tochter vergnügt planschend zeigt. In den letzten Wochen hat es in der US-amerikanischen Öffentlichkeit immer heftigere Kritik am Kriesenmanagment des Weißen Hauses gegeben, die Umfragewerte für Obama und seine Demokratische Parteien sind ebenfalls deutlich rückläufig - im Herbst finden in den USA Parlamentswahlen statt und politische Beobachter [mehr]

Die Kontroverse um die geplante Moschee am Ground Zero in New York, wo islamistische Terroristen 2001 mit entführten Flugzeugen am 11. September die zwei Wolkenkratzer des World Trade Centers zerstörten und etwa 3.000 Menschen ermordeten, wird facettenreicher. Investoren planen laut Greg Gutfield von konservativen Nachrichtensender Fox News zusammen mit ihm eine Schwulen-Bar neben dem geplanten islamischen Zentrum zu eröffnen. Pikanterweise soll diese Bar als Zielpublikum besonders islamische, homosexuelle Männer ansprechen. Ziel soll sein, die Homosexuellenfeindlichkeit des Islams anzuprangern und gegenseitige Toleranz einzufordern. Gegenseitige Toleranz steht angeblich auch im Mittelpunkt der Erbauer des islamischen Zentrums. Da die Bar speziell islamische Männer anspricht, wird es auf mindestens einer Etage keine alkoholischen Getränke [mehr]

Das Fachportal für den Energiebereich argusmedia.com veröffentlichte den Bericht über einen der Mechanismen, mit denen der Iran unter Umegehung der Sanktionen weiter Treibstoff, auch in Europa, kauft. Die iranische Gesellschaft NITC, die über eine grosse Tankerflotte verfügt, kauft die mit Sanktionen belegten Erdölprodukte direkt in den europäischen Häfen und bringt sie in den iranischen Hafen von Bandar-Abbas am Persischen Golf. Als Beispiel berichtet das Portal vom Kauf von 250.000 Liter Treibstoff in Griechenland; der Treibstoff mit dem griechischen Tanker Kriti Art transportiert, der in den internationalen Registern als "zur Verschrottung abgeschrieben" geführt wird. Der Tanker soll gegenwärtig auf dem Weg nach Bandar-Abbas sein. Drei weitere Grosstanker wurden auf dem Weg in den Iran gesichtet: zwei von ihnen wurden am Terminal [mehr]
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