Gesundheit

Israelischen Forschern gelingt Durchbruch in der AIDS-Forschung

Ein Forschungsteam der Hebräischen Universität Jerusalem hat eine Behandlungsmethode entwickelt, die HIV-infizierte menschliche Zellen in Laborkulturen vollständig zerstören kann. Davon berichtet ein Artikel in der Fachzeitschrift AIDS Research and Therapy. Bislang hat es keine Therapie gegeben, die in der Lage ist, HIV-infizierte Zellen komplett zu zerstören. Bei der neuen Jerusalemer Methode bleiben zudem die umliegenden gesunden Zellen unbeschädigt. Sie stützt sich auf den Einsatz von eigens entwickelten Peptiden, die eine massive Anzahl von Replikationen des Genmaterials in die infizierte Zelle leiten, was zu deren Selbstzerstörung führt. Gegenwärtige Behandlungsmethoden der Immunschwächekrankheit hemmen die Reproduktion des Virus´, was die Entwicklung von AIDS verzögert und dieses zu einer [mehr]




Israelische Augenärzte helfen in Kamerun

Zwei Ophthalmologen vom Rambam-Krankenhaus in Haifa sind von einer Mission in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé zurückgekehrt, wo sie Dutzenden von Patienten das Augenlicht zurückgaben und örtliche Teams in den entsprechenden Behandlungsprozeduren unterwiesen. Finanziert wurde der Hilfseinsatz von MASHAV, dem Zentrum für internationale Zusammenarbeit am israelischen Außenministerium. Die beiden Ärzte, Dr. Yoav Berger und Dr. Sergiu Socea, waren zwei Wochen lag in Kamerun tätig, wo sie hauptsächlich Operationen gegen Katarakt (grauer Star) durchführten, einige davon mit einem Phakoemulsifikationsgerät , das eigens dafür aus Israel mitgebracht wurde. Darüber hinaus beaufsichtigten sie die örtlichen Ärzteteams bei der Behandlung von grünem Star (Glaukom) per Laserverfahren. In der [mehr]




Forscher der Hebräischen Universität entdecken Schmerz-Gen

Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals ein Gen identifiziert, das mit dem Empfinden von chronischen Schmerzen durch Nervenverletzung in Zusammenhang gebracht wird. Dies verspricht bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Chronische Schmerzen sind ein schweres medizinisches Problem, von dem etwa 20% aller Erwachsenen betroffen sind. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, weswegen die Wissenschaftler sich ihrer auf dem Wege der Genforschung mit Tiermodellen angenommen haben. Die Biowissenschaftler Prof. Ariel Darvasi (im Bild rechts) und Prof. Marshall Devor (im Bild links) von der Hebräischen Universität und Kollegen haben nun eine Region des Chromosoms 15 der Maus identifiziert, die allem Anschein nach eine genetische Variante enthält, die zum Schmerz [mehr]




Neue Erfindung zur Schwerbehindertenkommunikation

Am Weizmann-Institut in Rehovot ist ein neues System entwickelt worden, das Quadriplegikern erheblich das Leben erleichtern kann. Es beruht auf einem Gerät, das Veränderungen des Luftdrucks innerhalb der Nasenöffnung identifizieren und in elektrische Signale übersetzen kann. Somit wird eine Art von Kommunikation durch Schniefen ermöglicht. Das von Prof. Noam Sobel, den Elektroingenieuren Dr. Anton Plotkin und Aharon Weissbrod sowie der Studentin Lee Sela an der Abteilung für Neurobiologie entwickelte System wurde sowohl an Quadriplegikern, d.h. an allen vier Extremitäten Gelähmten, als auch an gesunden Testpersonen getestet - mit dem Ergebnis, dass die Methode leicht zu beherrschen ist. Den Testpersonen gelang es mittels der Technologie, durch Schniefen einen Rollstuhl über einen komplizierten Weg zu navigieren und ein [mehr]




Erstmalig Nierenplantation unterschiedlicher Blutgruppen gelungen

Im Beilinson Krankenhaus in Petah Tikva ist israelischen Ärzten erstmalig eine Nierentransplantation gelungen, bei der Spender und Empfänger unterschiedliche Blutgruppen haben. Diese Transplantation stellt einen Durchbruch dar, durch den der Anstieg von Lebendspenden um 40 Prozent zu erwarten [mehr]




Sonne hält den Menschen gesund

Das mit Hilfe der Sonnenstrahlen gebildete Vitamin D hilft dem Körper, eine Fülle von Krankheiten [mehr]




Kindliche Gehirne verhungern vor vollen Kühlschränken

Sie füllen die Kassen und Säle der Nachhilfe-Institute. Schüler mit Aufmerksamkeitsstörungen, Lese- und [mehr]




London:

Kritik an Behandlung von Terroropfern

Psychologen des University College London haben laut eigenen Angaben hunderte Überlebende der Bombenexplosionen in London gegen das posttraumatisches Stresssyndrom [mehr]




Alternative zu Morphium?

Skorpiongift als Schmerzmittel

Das Gift von Skorpionen ist berüchtigt. Doch es könnte als wichtiger Ersatz für gefährliche und abhängig machende Schmerzmittel wie Morphium dienen. Dies ist die Ansicht von Prof. Michael Gurevitz von der Universität Tel [mehr]




Brustkrebs:

Gentest sagt Chemotherapie-Erfolg voraus

Sechs Gene spielen bei der Wirksamkeit eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler des London Research Institute haben einen Gentest entwickelt, der vorhersagen kann, wie erfolgreich eine Chemotherapie bei Krebspatientinnen verlaufen wird. Aus 829 Genen in Brustkrebs-Zellen wurden jene sechs ermittelt, die einen Einfluss auf den Behandlungserfolg hatten. In einem nächsten Schritt wurde nachgewiesen, dass diese Gene eingesetzt werden können, um die Wirksamkeit des Medikaments Paclitaxel vorherzusagen. Die Forscher hoffen, dass dieser Ansatz auch für andere Krebsarten und Behandlungsformen eingesetzt werden kann. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin The Lancet Oncology http://www.thelancet.com/journals/lanonc veröffentlicht. Gene [mehr]




Bis zu acht Prozent der Bevölkerung sind betroffen

Seltene Krankheiten: Patienten kämpfen um Aufmerksamkeit

Am 28. Februar findet heuer zum dritten Mal der internationale Tag der seltenen Krankheiten statt. In Österreich wird auf diesen Tag und damit auf die sogenannten "orphan diseases" durch einen Marsch am 27. Februar in der Wiener Innenstadt aufmerksam gemacht. Als "selten" definiert die EU Krankheiten, die bei 10.000 Einwohnern höchstens fünfmal vorkommen. Diese sind teilweise so selten, dass manchmal nur ein Patient oder weniger pro 100.000 Einwohner davon betroffen ist. Die Krankheiten können lebensbedrohlich sein oder zu chronischen Erkrankungen [mehr]




Südafrika: Behandlung für Infizierte kostet sechs Milliarden

Antiretrovirale Therapie kann Aids-Ausbreitung in fünf Jahren stoppen

Antiretrovirale Medikamente und allgemeine Tests könnten die Ausbreitung von Aids in Südafrika innerhalb von fünf Jahren stoppen. Davon ist der HIV-Experte Brian Williams überzeugt. Die Kosten für Medikamente für die fast sechs Mio. HIV-positiven Patienten des Landes würden sich auf zwei bis drei Mrd. Dollar pro Jahr belaufen. Heute bekommen laut Williams nur 30 Prozent die lebensrettenden Medikamente. Früherkennung und Behandlung würden auch die Übertragung [mehr]




Herpesmedikament verzögert HIV-Erkrankung

Ein häufig gegen Herpes verschriebenes Medikament kann bei Menschen mit beiden Infektionen helfen, den Zeitpunkt der Einnahme von HIV-Medikamenten hinauszuzögern. Eine Studie der University of Washington mit 3.000 afrikanischen Patienten hat ergeben, dass Aciclovir das Risiko des Fortschreitens von HIV um 16 Prozent [mehr]




Diabetes:

Künstliche Bauchspeicheldrüse verbessert Werte

Wissenschaftler der University of Cambridge haben nachgewiesen, dass eine künstliche Bauchspeicheldrüse eingesetzt werden kann, um den Blutzucker bei Kindern mit Typ-1-Diabetes zu regulieren. Ein Test ergab, dass die Kombination eines Sensors, der die Glukose-Werte in Echtzeit misst, mit einer Pumpe, die Insulin freisetzt, die Kontrolle des Blutzuckers über Nacht deutlich verbessern [mehr]




Israel:

Marihuana auch für minderjährige Patienten

Das israelische Gesundheitsministerium genehmigt zunehmend die medizinische Verabreichung von Cannabis-Produkten. Nun hat es einem Gesuch des RAMBAM-Krankenhauses in Haifa stattgegeben und erlaubt, dass einem 14jährigen Mädchen mit Blutkrebs Gras zur Linderung der schweren Nebenwirkungen ihrer Chemotherapie (Schmerzen und Appetitverlust) verabreicht [mehr]




Bei Organspende bevorzugt

Israel ist das erste Land, das Besitzer von Organspendeausweisen im Fall einer Organtransplantation bevorzugt. Ein entsprechendes Gesetz tritt im Januar in [mehr]




Erkenntnisse sollen Behandlungsmöglichkeiten revolutionieren

Gencode von Haut- und Lungenkrebs geknackt

Wissenschaftler des Wellcome Trust haben den gesamten genetischen Code von zwei der häufigsten Krebsarten - Haut- und Lungenkrebs - entschlüsselt. Ein Erfolg, der laut dem Team um Michael Stratton die Behandlungsmöglichkeiten revolutionieren könnte. Nicht nur sollen jetzt Bluttests zur früheren Erkennung von Tumoren möglich werden, sondern auch neue Ziele für [mehr]




Depression:

Sprachmelodie verrät beste Therapie

Alle unterschwelligen Emotionen, die ein Sprecher seinen Zuhörern über Tonhöhe oder Lautstärke mitteilt, werden in einem stimmsensitiven Teil des Schläfenlappens im Gehirn verarbeitet. Zu diesem Schluss kommt die Medizinerin Sarah Wiethoff von der Uniklinik Tübingen in ihrer Dissertation, die auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) den Promotionspreis für Psychiatrie und Psychotherapie erhielt. Die Erkenntnisse könnten dabei helfen, im Vorfeld die jeweils beste Therapie bei Depressionen zu [mehr]




Gesundheit:

Bewegung als Vorbeugung gegen Depressionen

Wien (pte/05.12.2009/13:50) - Eine wahrscheinlich häufige Ursache von Depressionen ist der Bewegungsmangel. "Bedingt durch das Internet und das Fernsehen und die dadurch hervorgerufene Sprachlosigkeit und damit Kritiklosigkeit in den Familien, kommt es zu Inaktivität und Isolation", so die Wiener Psychiaterin Liane Saxer-Novotny im pressetext-Interview. Das treffe vor allem bei Jugendlichen [mehr]




HUJ: neue Stammzellentechnologie

Eine neue Technologie unter Nutzung von Stammzellen, die von Forschern der Hebräischen Universität Jerusalem entwickelt wurde, ermöglicht eine bessere und schnellere Heilung von Patienten mit komplizierten Knochenbrüchen.   Die Technologie, bei der Stammzellen vom Knochenmark isoliert werden, wurde von Dr. Zulma Gazit, Dr. Gadi Pelled, Prof. Dan Gazit und ihrem Forscherteam an der Fakultät für Dentalmedizin im Skeletal Biotechnologielabor der Hebräischen Universität entwickelt und in einem Artikel der angesehenen Zeitschrift "Stem Cells" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Technologie wurde erfolgreich bei der Behandlung von komplizierten Brüchen von sieben Patienten des Hadassah Universitäts-Krankenhauses in Ein Kerem, Jerusalem angewandt.   Die bisher übliche Behandlung in der [mehr]




Ísrael:

Krankenhaus-Patienten dürfen erstmals Gras rauchen

Die Legalisierung des Cannabis-Konsums zu medizinischen Zwecken in Israel schreitet weiter voran. Am Sheba-Krankenhaus in Tel Hashomer ist es Patienten ab sofort gestattet, Marihuana zu rauchen. Im Rahmen eines Pilotprojekts sind dort im vergangenen halben Jahr bereits 20 Kranke mit der weichen pflanzlichen Droge behandelt worden.Israel ist neben den Niederlanden, Deutschland, Kanada und einigen US-Bundesstaaten eines der ersten Länder auf der Welt, das den medizinischen Gebrauch von Marihuana [mehr]




Ísrael:

Mediziner erzielen Fortschritt bei der Diabetes-Forschung

Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben herausgefunden, wie ein spezifisches Gen innerhalb der Bauchspeicheldrüse die Aussonderung von Insulin beeinflusst. Ihre Ergebnisse eröffnen neue Wege für die Behandlung der weltweit verbreiteten [mehr]




Medizin:

Israelische Forscher finden mögliches Krebsheilmittel

Israelische Wissenschaftler haben eine Substanz identifiziert, die Krebszellen abtöten kann, ohne dabei den gesunden Zellen zu schaden. Womöglich haben sie damit den Weg für eine wirksame Behandlung von Krebs [mehr]




Schweinegrippe H1N1

In Berlin droht ein Impf-Fiasko

In Deutschland steigt die Zahl der H1N1-Infektionen deutlich an, Alleine Ende Oktober wurden 3000 Fälle pro Woche registriert. In Berlin sind offiziell bereits 1000 Menschen erkrankt - allerdings ist die Dunkelziffer unbekannt. Um die Grippewelle einzudämmen, sollten sich viele Menschen impfen lassen. Die nicht unumstrittene Massenimpfung ist in einigen Bundesländern bereits angelaufen, allerdings eher schleppend.In Berlin droht indes ein regelrechtes Fiasko. Der Beginn der Impfungen in den Arztpraxen kann sich - auch aus bürokratischen Gründen - in der Hauptstadt bis Mitte November hinziehen, wenn bis dahin überhaupt genügend Ärzte [mehr]




Israel:

Spezielle Ambulanz erfüllt Herzenswünsche

Die Hilfsorganisation "Magen David Adom" hat in der vergangenen Woche einen in Israel bisher einzigartigen Ambulanzwagen vorgestellt. Das besonders große Rettungsfahrzeug soll es ans Bett gefesselten Kranken ermöglichen, bestimmte Plätze oder Veranstaltungen zu besuchen.   Der gelb-rote Wagen ist mit einem speziellen Bett ausgestattet, das selbst bei schlechten Straßen für eine ruhige und rüttelfreie Fahrt sorgt. Er enthält einen Kühlschrank für Medikamente und Lebensmittel. Eine hochentwickelte Kamera auf dem Dach sorgt dafür, dass der Patient im Fahrzeug die vorbeiziehende Landschaft betrachten kann.   Mit der Ambulanz sollen sich ans Bett gefesselte Kranke einen Herzenswunsch erfüllen und unter anderem historische oder religiöse Stätten und bestimmte Veranstaltungen [mehr]




Gegen jede Grippe:

Israelische Firma entwickelt Impfstoff

Laut Berichten der Israel NN Agentur soll die israelische Firma BiondVaxm eine Impfung entwickelt haben, die alle Grippearten bekämpfen kann, einschließlich Schweine- und [mehr]




Israel: Hoffnung für Zuckerkranke

Wird Diabetes heilbar?

Weltweit leiden Millionen Menschen an der Stoffwechselerkrankung Diabetes, der sogenannten Zuckerkrankheit, und müssen, teilweise mehrmals täglich, Insulin spritzen oder Tabletten schlucken. Seit Jahrzehnten wird auf der ganzen Welt nach besseren Behandlungsmöglichkeiten und Heilungsmöglichkeiten geforscht. Sensationelle Meldungen in diesem Bereich kamen in letzter Zeit verstärkt aus [mehr]




Gesundheit:

Weniger Feinstaubbelastung aus Kleinfeuerungsanlagen

Für Kamine, Öfen, Holzheizungen und andere kleine Feuerungsanlagen gelten künftig strengere Umweltauflagen. Der Bundesrat stimmte einer Verordnung zu, mit der insbesondere der Ausstoß von Feinstaub und Treibhausgasen begrenzt werden soll.

Diese Verordnung (1. BImSchV) betrifft Kleinfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe in privaten Haushalten, wie zum Beispiel Kamin- oder [mehr]




Impfungen gegen Schweinegrippe

Zeitplan steht

Ende des Monats starten die Impfungen gegen die Neue Grippe, die so genannte „Schweinegrippe“. Jedes Bundesland hat dafür eigene Impfpläne aufgestellt. Eine neue Internetseite informiert darüber, wann, wie und wo geimpft wird.Die ersten Impfungen beginnen in der 44. [mehr]




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