Jüdisches Leben

10 September 2010/2 Tischrei 5771

Gesetze und Bräuche : Schehechejanu (neue Früchte). Wenn am Abend des zweiten Tages Rosch Haschana die Kerzen entzündet werden und der Kiddusch gesprochen wird, wird eine „neue Frucht“ (d.h., eine die in dieser Jahreszeit noch nicht gegessen wurde) auf den Tisch gebracht; die Frucht wird nach dem Kiddusch gegessen. Dies soll uns ermöglichen, Schehechejanu zu sagen, und G-tt dafür zu danken, dass Er „uns Leben gegeben und uns ernährt hat, und uns diese Zeit hat erreichen lassen.“ Schofar Wie wir schon am ersten Tag von Rosch Haschana gestern getan haben, lassen wir das Schofar auch heute noch einmal einhundert Mal in unterschiedlichen Kombinationen von Tekia (einem langen Ton), Schwarim (einem dreier Ton) und Trua (einem Stakkato von kurzen Tönen), in Erfüllung der „Hauptmizwa“ [mehr]




09 September 2010/1 Tischrei 5771

Heute in der jüdischen Geschichte: Adam und Chawa wurden erschaffen (3760 BCE) Am 1. Tischrei – dem sechsten Tag der Schöpfung – „Und es sagte G-tt : ‚Lasst uns den Mensch in unserem Bild machen, nach unserer Gestalt; und lass sie die Herrschaft über die Fische des Meeres, und über die Vögel der Luft, und über das vieh, und über die ganze Erde haben…’“ (Bereschit 1 : 26). „G-tt formte den Mensch aus dem Staub des Bodens, und hauchte Lebensodem in sein Antlitz; so wurde der Mensch eine lebende Seele“ (ebenda, 2 : 7). „Und G-tt nahm den Mensch und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewache“ (ebenda, 2 : 15). „Und G-tt sagte : ‚Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe zur Seite stellen’ … Da ließ G-tt einen [mehr]




Geschichte der Woche:

Finsternis zu Rosch HaSchana

von Chani Benjaminson Rom, den 28. September 2003, 3 Uhr 15 morgens Mein Jüngster wacht auf und schreit, er hat eine schlimme Erkältung und fühlt sich recht miserabel. Als ich ihn verschlafen halte, und versuche, ihn zu trösten, beginnt es draußen zu regnen; ein paar Minuten später geht das Licht aus. Ich stelle fest, dass kein knackendes Geräusch zu hören war, das einen Kurzschluss in unserer Wohnung angezeigt hätte; da auch kein Licht von der Strasse und den umliegenden Häusern kommt, nehme ich an, dass aufgrund des Regens die Lichter ausgegangen sind (in dieser Stadt kann das vorkommen). Warum auch immer, es ist wahrlich pechschwarz, ich kann nichts sehen, ich halte meinen Sohn in meinen Armen aber kann ihn nicht sehen. Ich beginne zu verstehen, was die Ägypter während der Plage der Dunkelheit fühlen [mehr]




08 September 2010/29 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Der Zemach Zedek wurde geboren (1789) Der dritte Chabad Rebbe, Rabbi Menachem Mendel Schneerson von Lubawitsch (1789 – 1866), wurde am 29. Elul geboren. Nachdem seine Mutter im Alter von 3 Jahren verstorben war, wurde er durch seinen Großvater (väterlicherseits), Rabbi Schneur Salman von Liadi, aufgezogen. Rabbi Menachem Mendel nahm die Führung von Chabad im Jahre 1827 auf, nachdem sein Schwiegervater und Onkel, Rabbi DovBer von Lubawitsch, verstorben war. Er beschäftigte sich sehr mit den Angelegenheiten der Gemeinde, gründete er jüdische landwirtschaftliche Betriebe, welche den Lebensunterhalt für tausende von Familien sicherten. Er stand ebenfalls in der „vordersten Linie“ im Kampf gegen die „Aufklärungsbewegung“, die versuchte, mit Unterstützung des zaristischen [mehr]




Gedanken zum Wochenabschnitt:

Geist und Materie

von Tali Loewenthal   Unser Leben ist geteilt zwischen Geist und Materie, zwischen dem heiligen und dem Alltäglichen. Der Gegensatz zwischen Geist und Materie oder Himmel und Erde, kommt auch am Anfang des neuen Wochenabschnitts Haasinu zum Ausdruck. Er hat die Form eines langen Gedichtes. Mosche führte das jüdische Volk und liebte es, aber er sah die lange, harte Zukunft der Juden voraus, und das erfüllte ihn mit Schmerz. Darum warnte er vor Fehlern im Umgang mit G-tt. Mit drastischen Worten wandte er sich an den Himmel und an die Erde. Raschi erklärt, Mosche habe Himmel und Erde als Zeugen für seine warnenden Worte angerufen. Mosche sagte: „Gib mir dein Ohr, o Himmel, ich werde reden, höre, o Erde, die Worte aus meinem Mund.“ Das Hebräische ist eine sehr poetische Sprache, die schwer zu [mehr]




Netanjahu: Neujahrsgrüße per Youtube

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat in diesem Jahr erstmals eine Neujahrsbotschaft über das Internet veröffentlicht. In seinem Youtube-Kanal betonte er, dass Sicherheit und die Anerkennung des jüdischen Staates Israel Voraussetzungen für einen Friedensvertrag mit den Palästinensern seien. "Zum neuen Jahr möchte ich dem ganzen Haus Israel ein gutes und erfolgreiches Jahr wünschen - Ihnen und Ihren Angehörigen", sagte Netanjahu in dem hebräischen Video, das am Dienstagmittag ins Netz gestellt wurde. "Ich hoffe und glaube, dass dies ein Jahr der Neuanfänge sein wird. In diesem Jahr sind wir besser als die meisten Staaten der Welt mit der weltweiten Finanzkrise zurecht gekommen. Die Arbeitslosigkeit ist auf die niedrigste Quote seit Jahren gesunken." Doch die Krise sei noch nicht überstanden. "Deshalb werden wir [mehr]




Dienstag 07 September 2010/28 Elul 5770

Gesetze und Bräuche: Selichot. Es ist Brauch die Selichot in den frühen Morgenstunden, vor den Morgengebeten, zu sprechen. Die Selichot-Gebete werden in Vorbereitung für die “Jamim Noraim” von Rosch HaSchana und Jom Kippur rezitiert. Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ („Umkehr“ zu G-tt), Gebet, Zedaka, und dem Anwachsen von Ahawat Israel, verbunden mit dem Streben nach [mehr]




Gedanken zu Rosh haShana:

"Speise für die Seele"

von Dr. William Stern Rosch Haschana ist der "Geburtstag des Menschen", das Datum im jüdischen Kalender, an dem der Mensch geschaffen worden ist, letztes aller Lebewesen und dabei dasjenige, das auf dem höchsten Stand der Entwicklung steht. Es ist des Menschen Intellekt, der ihn vor den Tieren auszeichnet. Man hätte deshalb sogar erwarten können, dass der G-ttesdienst zu Rosch Haschana ganz besonders die Form von hochstehenden intellektuellen Erörterungen und Diskussionen annehmen würde; und damit denn wäre des Menschen Überlegenheit über alle anderen Formen der Schöpfung klar angezeigt. Stattdessen jedoch steht im Mittelpunkt das G-ttesdienstes für Rosch Haschana die Tekiat Schofar, das Blasen des Widerhorns. Schon in alten Zeiten gab es, wie wir aus der Geschichte wissen, vortreffliche musikalische [mehr]




Neujahrsfest:

Peres grüßt Diaspora-Gemeinden

Israels Staatspräsident Schimon Peres hat zu Einheit und Brüderlichkeit zwischen Israel und den jüdischen Gemeinden in der Diaspora aufgerufen. Das Regierungsoberhaupt wandte sich in einem Grußwort anlässlich des bevorstehenden neuen Jahres an die im Ausland lebenden Juden. Im Blick auf eine bessere Zukunft müsse das jüdische Volk in der Diaspora und in Israel für das Wohlergehen der kommenden Generationen und für ein besseres Morgen zusammenarbeiten. Dabei sei es unerlässlich, dass ein Geist der Brüderlichkeit und eine enge Bindung an Israel Teil der jüdischen und zionistischen Ausbildung für die jüdischen Jugendlichen im Ausland bleibe. In diesem Zusammenhang ermutigte Peres die Juden in der Diaspora zu Besuchen in Israel. "Solidarität, Brüderlichkeit, Toleranz und Verständnis sind [mehr]




Montag 06 September 2010/27 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte: Der Todestag des Belzer Rebbe (1855) . Der 27. Elul ist die Jahrzeit von Rabbi Schalom Rokeach (1779 – 1855), dem Gründer der chassidischen Dynastie von Belz. Gesetze und Bräuche Selichot Es ist Brauch die Selichot in den frühen Morgenstunden, vor den Morgengebeten, zu sprechen. Die Selichot-Gebete werden in Vorbereitung für die “Jamim Noraim” von Rosch HaSchana und Jom Kippur rezitiert. Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur [mehr]




Shabbat 04 September 2010/25 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte: Schöpfung (3761 BCE) Der erste Tag der Schöpfung, an welchem G-tt das Dasein, Zeit, Materie Licht und Dunkelheit erschuf war der 25. Elul. (Rosch Haschana, was wir als den „Beginn Seiner Arbeiten“ bezeichnen, ist eigentlich der sechste Tag der Schöpfung, an dem die Welt, mit der Erschaffung des ersten Mannes und Frau, Adam und Chawa, das Potential für die Verwirklichung ihres Zweckes erlangte. Rosch Haschana ist darum der Tag, an der jüdische Kalender beginnt die Jahre der Geschichte zu zählen.) Die Mauern Jerusalems wurden wieder errichtet (335 BCE) Die Wiedererrichtung der Mauern Jerusalems – die seit der Zerstörung des ersten Tempels, 88 Jahre zuvor durch die Babylonier, daniederlagen – wurde am 25. Elul des Jahres 3426, nach der Schöpfung, durch Nehemia [mehr]




Einer der Großen

Rabbiner Leo Trepp im Alter von 97 Jahren gestorben

Der in Mainz geborene Rabbiner Leo Trepp ist tot. Wie die Universität Mainz am Freitag mitteilte, starb Trepp am Donnerstag in der amerikanischen Stadt San Francisco im Alter von 97 Jahren. Er war der letzte noch lebende Rabbiner, der in Deutschland vor der Zeit des Nationalsozialismus ordiniert wurde. Der vielfach geehrte Rabbiner war unter anderem Ehrensenator der Universität Mainz und hatte 2003 den Ehrenring der Stadt Mainz erhalten. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) bezeichnete Trepp als «einen großen Gelehrten und Versöhner.» Sein Tod bedeutete einen schweren Verlust, «denn er nimmt uns einen großen Mann, der die Menschen Güte, Toleranz und den Willen zur Versöhnung lehrte, trotz aller Unmenschlichkeit, die er und seine Familie im Deutschland des Nationalsozialismus erfahren mussten», sagte [mehr]




Shabbat Shalom - Kommentar zum Wochenabschnitt:

Nitzawim, oder Kritik der Selbstgerechtigkeit

Wie oft wird einem von anstaendigen Atheisten als praktizierender Jude erklaert, dass es doch ziemlicher Quatsch ist, was man da macht. Warum haengt man uralten komplizierten, pinkeligen Riten und Gesetzen an, verkompliziert sich das Leben und fuehrt Dinge aus, die ein angeblicher Gott von einem verlangt, anstatt einfach selbst mit gesunden Menschenverstand zu entscheiden was gut und recht ist?   von Ulrich J. Becker, Jerusalem   Die Torah gibt diesen Leuten und dieser Meinung in unserem jetzigen Wochenabschnitt eine Buehne : “וְהִתְבָּרֵךְ בִּלְבָבוֹ לֵאמֹר שָׁלוֹם יִהְיֶה [mehr]




03 September 2010/24 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Der Todestag des Chafez Chaim (1933). Der 24. Elul ist die Jahrzeit des hochgeschätzten Tora- Gelehrten und jüdischen Führers Rabbi Israel Meir Kagan (1838 – 1933) von Radin (Polen), Autor von Chafez Chaim (ein Werk über das Übel der bösen Nachrede und Richtlinien für eine „korrekte“ Sprache) und Mischna Brura. Gesetze und Bräuche Alle öffnen Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen [mehr]




Gedanken zum Wochenabschnitt:

Standfest sein

von Mordechai Wollenberg Der Tora-Abschnitt dieser Woche beginnt mit den Worten Atem nizawim („Heute steht ihr hier, ihr alle ... von den Stammesfürsten ... bis zu den Holzfällern und Wasserträgern“). Die Kommentatoren erläutern, dass nizawim im Hebräischen „standfest sein“ bedeutet. Der Vers lehrt uns, dass unsere Standfestigkeit davon abhängt, dass wir alle zusammenstehen. Jeder von uns, vom Höchsten bis zum Geringsten, muss seine Rolle spielen, damit wir unser Potenzial nutzen können. In den Sprüchen der Väter erklärt uns der Talmud : „Wer ist reich? Wer mit seinem Los glücklich ist.“ Anstatt uns darüber zu ärgern, dass wir nicht in den Schuhen eines anderen stecken, müssen wir dort, wo wir sind, unsere Pflicht tun. Selbst wenn unsere Mühe [mehr]




02 September 2010/23 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte: Die Taube brachte ein Olivenblatt (2105 BCE). Am 301. Tag der großen Flut sandte Noach zum zweiten Mal, von der Arche aus, eine Taube aus (siehe hierzu auch 17. Elul). Dieses Mal blieb die Taube einen ganzen Tag; „die Taube kam am Abend zu ihm zurück, und in ihrem Mund befand sich ein gepflücktes Olivenblatt; und Noach wusste, dass die Wasser von der Erde zurückgingen“ (Genesis 8 : 11). Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur [mehr]




Botschaft des Rebbe zu Rosch Haschana

25. Elul 5719 (1959) ... Mögen diese Tage am Ende des Jahres und am Vorabend des neuen Jahres uns Segen bringen, uns zur Selbstprüfung anregen und uns veranlassen, im Lichte dieser kritischen Prüfung gute Vorsätze für das kommende Jahr zu fassen. So eine Bilanz ist aber nur nützlich, wenn die Selbstprüfung im Rahmen unserer Fähigkeiten und Möglichkeiten ehrlich war. Nur dann können wir die verpassten Chancen in angemessenem Umfang wahrhaft bereuen und beschließen, unser Potenzial von nun an voll zu nutzen. Die Zeit vor und während Rosch Haschana ist nicht nur eine Gelegenheit für eine allgemeine spirituelle Bilanz, sondern auch für eine innere Bejahung der enormen Fähigkeiten, die wir besitzen – als Mensch, der die Krone der Schöpfung ist, und als Jude, dem der Schöpfer [mehr]




01 September 2010/22 Elul 5770

Gesetze und Bräuche: Bräuche im Elul. Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ („Umkehr“ zu G-tt), Gebet, Zedaka, und dem Anwachsen von Ahawat Israel, verbunden mit dem Streben nach Selbstverbesserung und der Annäherung an G-tt. Rabbi Schneur Salman von Liadi vergleicht den Monat Elul mit einer Zeit, wenn “der König im Feld ist” und, im Gegensatz zu der Situation, wenn der König im Palast ist, hat dabei [mehr]




Bar/Bat-Mitzwa-Feier beim Präsidenten

Gestern fand in der Residenz von Präsident Shimon Peres eine große gemeinsame Bar Mitzwa und Bat Mitzwa-Feier für 70 Kinder die Terroropfer sind, statt. Die Kinder sind auch heute noch teilweise blind oder anderweitig behindert. Peres sagte dass es eine Ehre für ihn sei, im Namen der Nation zu sprechen und zu sagen, dass das ganze Volk den Schmerz und das Leiden der Familien und der Kinder teilt und sich daran freut, dass sie überlebt haben. „Nur Menschen voller Hass können solche abscheulichen Taten an Unschuldigen verüben. Wir glauben nicht an Haß oder Terror sondern an Liebe und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wer ein einziges Leben gerettet hat, der ist so wie einer der die ganze Welt gerettet hat“, so [mehr]




Dienstag 31 August 2010/21 Elul 5770

Gesetze und Bräuche : Bräuche im Elul. Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ („Umkehr“ zu G-tt), Gebet, Zedaka, und dem Anwachsen von Ahawat Israel, verbunden mit dem Streben nach Selbstverbesserung und der Annäherung an G-tt. Rabbi Schneur Salman von Liadi vergleicht den Monat Elul mit einer Zeit, wenn “der König im Feld ist” und, im Gegensatz zu der Situation, wenn der König im Palast ist, hat dabei [mehr]




Montag 30 August 2010/20 Elul 5770

Gesetze und Bräuche : Bräuche im Elul. Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ („Umkehr“ zu G-tt), Gebet, Zedaka, und dem Anwachsen von Ahawat Israel, verbunden mit dem Streben nach Selbstverbesserung und der Annäherung an G-tt. Rabbi Schneur Salman von Liadi vergleicht den Monat Elul mit einer Zeit, wenn “der König im Feld ist” und, im Gegensatz zu der Situation, wenn der König im Palast ist, hat dabei [mehr]




Der kabbalistische Aspekt von Rosch Haschana

von Naftali Silberberg An Rosch Haschana strömen Juden auf der ganzen Welt in die Synagogen und flehen den Allm-chtigen an, ihnen, ihrer Familie und ganz Israel ein friedvolles, glückliches und erfolgreiches Jahr zu gewähren. Gemäß der Tradition stehen an Rosch Haschana alle Geschöpfe vor dem himmlischen Gericht. Dieses entscheidet, wer leben darf und wer nicht, wer wohlhabend sein wird und wer nicht. Was sich im kommenden Jahr ereignen wird, entscheidet sich an Rosch Haschana. Warum fällt diese Entscheidung jährlich? Kann ein ewiger und unendlicher G-tt nicht ein wenig weiter in die Zukunft planen? Wäre es nicht ökonomischer, etwa alle hundert oder tausend Jahre zu richten? Rosch Haschana erinnert an den sechsten Schöpfungstag, als G-tt Adam und Eva schuf und ihnen den Atem des Lebens einhauchte. Wenn [mehr]




Schabbat 28 August 2010/18 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Der Todestag des Maharal (1609). Der 18. Elul ist die Jahrzeit von Rabbi Jehuda Loew, dem „Maharal“ von Prag (1525-1609), ein hervorragender Tora- Gelehrter, Philosoph, Kabbalist und Führer er jüdischen Gemeinde. Er wurde allgemein bekannt, da er einen „Golem“ geschaffen hatte, um die jüdische Gemeinde von Prag vor den immer wieder aufkommenden Bedrohungen durch die „Blutverleumdungen“ zu beschützen. Der Baal Schem Tow wurde geboren (1698) Dies ist der Geburtstag von Rabbi Israel Baal Schem Tov (1698- 1760), dem Gründer der chassidischen Bewegung. Die chassidische Bewegung wurde gegründet (1734) Nach vielen Jahren als Mitglied der Gemeinschaft der "versteckten Zaddikim", in der Gestalt eines einfachen Arbeiters in einer Lehmgrube arbeitend, wurde [mehr]




Shabbat Shalom - Gedanken zum Wochenabschnitt:

Der Aufschrei des Prinzen

von Dr. William Stern Rabbi Israel Baal Schem Tov, der Begründer des Chassidismus, pflegte – unter Bezugnahme auf das Schofarblasen – folgende Geschichte zu erzählen. Ein König hatte einen einzigen Sohn, den er sehr liebte. Der Prinz hatte eine gute Erziehung genossen, und Vater und Sohn beschlossen, der Sohn solle andere Länder bereisen, um so seine Studien weiter auszudehnen und auch andere Sitten und Bräuche kennenzulernen. Der Vater ernannte Bedienstete für ihn und wies ihm auch Edelmänner zu, die ihn begleiten sollten; auf diese Weise würde der Prinz in vollem Luxus reisen und auch die entferntesten Länder und Inseln erreichen können. In erster Linie bestand die Absicht darin, dass mit diesen Reisen sich der Horizont des Prinzen erweitern und er sich zusätzliche Weisheit und Kenntnis aneignen [mehr]




Gedanken zum Monat Elul:

Der König auf dem Feld

Elul ist der letzte Monat des Jahres, eine Zeit der guten Vorsätze. Wir verbessern, was noch nicht vollkommen ist. Die Weisen lehren, dass wir in diesem Monat eine besondere spirituelle Macht besitzen, damit wir bessere Menschen werden können. Jetzt sind wir G-tt noch näher. Das illustriert ein faszinierendes Bild: der König auf dem Feld. Der König ist natürlich G-tt. Ein menschlicher König ist für uns fast immer unerreichbar. Wenn wir um eine Audienz nachsuchen würden, müssten wir viele Instanzen des Protokolls durchlaufen. Anders sieht es aus, wenn der König seinen Palast verlässt und sich „unters Volk mischt“. Manchmal verlässt er sogar die Stadt, geht mit seinem Gefolge hinaus aufs Land und redet mit den Bauern. In diesem Fall ist das „Protokoll“ nicht so steif und [mehr]




Freitag 27 August 2010/17 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Noach sandte eine Taube aus (2105 BCE). Nach der Aussendung eines Raben aus der Arche (siehe Kalenderblatt zum 10. Elul) sandte Noach eine Taube, um zu erkunden, ob die Flut, welche die Erde überschwemmt hatte, zurückgegangen war. „Aber die Taube fand keinen Platz zum Landen“ und kehrte zur Arche zurück; Noah ließ einige Tage vergehen, bevor er einen neuen Versuch unternahm. Die Eltern von Rabbi Schneur Salman heirateten (1743) Dies war der Hochzeitstag von Rabbi Baruch und Rebbetzin Riwka, den Eltern von Rabbi Schneur Salman von Liadi (1745-1812), im Jahre 1743. Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und [mehr]




26 August 2010/16 Elul 5770

Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul. Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ („Umkehr“ zu G-tt), Gebet, Zedaka, und dem Anwachsen von Ahawat Israel, verbunden mit dem Streben nach Selbstverbesserung und der Annäherung an G-tt. Rabbi Schneur Salman von Liadi vergleicht den Monat Elul mit einer Zeit, wenn “der König im Feld ist” und, im Gegensatz zu der Situation, wenn der König im Palast ist, hat dabei jeder [mehr]




Gedanken zum Wochenabschnitt:

Die Früchte des Erfolgs

Zu Beginn unserer Parascha lesen wir über das Gebot von Bikurim. Jeder Landbesitzer musste alljährlich die ersten reifen und die schönsten Früchte seines Landes nach Jeruschalajim (Jerusalem) tragen, dort Lob- und Danksagungen zu G-tt sprechen und dann die Früchte dem Priester schenken. Dieser durfte daraufhin die Früchte geniessen. Es war bestimmt nicht leicht für den Landbesitzer, dieses Gebot zu erfüllen. Hatte er doch erst viele anstrengende Monate schwerer Arbeit hinter sich, und viel Zeit, Energie und Geld investiert, um diese Früchte heranwachsen zu lassen. Nun musste er die allerersten Früchte seiner Mühe an G-tt abgeben! Tatsächlich jedoch sollte der Landbesitzer durch die Erfüllung dieses Gebotes die Erkenntnis erlangen, dass es ihm nicht dank seiner eigenen Kraft und Anstrengungen gelungen [mehr]




25 August 2010/15 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Tomchei Temimim wurde gegründet (1897). Die Jeschiwa “Tomchei Temimim Lubawitsch”, die als erste den „offenbarten“ Teil der Tora (Talmud und Halacha) mit den Lehren es Chassidismus in einem Studienprogramm verband, wurde an diesem Tag durch den fünften Lubawitscher Rebbe, Rabbi Sholom DovBer Schneerson, gegründet. Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es [mehr]




Mesusa

Worte im Eingang

von Yanki Tauber „Höre Israel, der Ewige ist unser G-tt, der Ewige ist einzig." (Deut. 6 : 4). Die Worte des Schma Jisrael stellen das fundamentalste Prinzip im Judentum dar; dass G-tt unser G-tt ist. Wir alle spüren SEINE Anwesenheit in unserem Leben und wir betonen IHN in der Einzahl – ein G-tt –, ER ist vollkommen und SEINE Existenz ist allumfassend und wahr. Was machen wir mit diesen Worten? 5 Dinge : 1) Verstand : Wir lernen diese Worte und machen uns Gedanken darüber, wie es der Vers vorschreibt : „Höre Israel". Das hebräische Wort für „Höre" ist „Schma", und bedeutet, das wir auch „verstehen und begreifen" sollen. 2) Herz : Das Erwecken von Gefühlen erreichen wir durch Lernen und Betrachten. Aus dem „Höre Israel" folgt : „Du sollst den Ewigen, [mehr]




Dienstag 24 August 2010/14 Elul 5770

Gesetze und Bräuche : Bräuche im Elul. Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ („Umkehr“ zu G-tt), Gebet, Zedaka, und dem Anwachsen von Ahawat Israel, verbunden mit dem Streben nach Selbstverbesserung und der Annäherung an G-tt. Rabbi Schneur Salman von Liadi vergleicht den Monat Elul mit einer Zeit, wenn “der König im Feld ist” und, im Gegensatz zu der Situation, wenn der König im Palast ist, hat dabei [mehr]




Montag 23 August 2010/13 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Rabbi Josef Jizchaks Heirat (1897). Die Heirat des sechsten Lubawitscher Rebbe, Rabbi Josef Jizchak Schneerson (1880 – 1950), mit Rebbetzin Nechama Dina (1882 – 1971), fand an diesem Tag, 1897, statt. Der Todestag von Ben Isch Chai (1909) Der 13. Elul ist auch die Jahrzeit von Rabbi Josef Chaim von Bagdad (1835 - 1909), der anerkannten sefardischen halachischen Autorität und Kabbalist, ist auch bekannt als „Ben Isch Chai“, nach seinem Werk gleichen Namens. Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die [mehr]




22 August 2010/12 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Nachmanides wurde geboren (1294). Am heutigen Tag in der Geschichte wurde Nachmanides ("Ramban", Rabbi Moshe ben Nachman, 1194-1270) im Jahre 4954 geboren. Er war ein großer Tora-Gelehrter, Kabbalist, Philosoph, Mediziner und jüdischer Führer in Gerona, Spanien. Sechste Lubawitscher Rebbe besucht die USA (1929) Zwei Jahre nach einem Todesurteil durch die russischen Kommonisten (wurde etwas später wieder aufgehoben) besuchte der sechste Lubawitscher Rebbe, Rabbi Jizchak Schneersohn am 12. Elul (16. Sep.) des Jahres 1929 die USA. Sein Schiff erreichte den Hafen von New York. Während seines 10 monatigen Aufenthaltes, besuchte er die jüdischen Gemeinden von New York, Philadelphia, Baltimore, Chicago, Detroit, Milwaukee, S. Louis, Boston und einige weitere. Er wurde vom Präsident der USA, [mehr]




Schabbat 21 August 2010/11 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Kompletierung von Josef Caro´s Kommentar (1542) . Im Jahre 1522 startete Rabbi Josef Caro sein Werk, den Beit Josef. Es ist sein berühmtes Werk und enthält seinen Kommentar zum Arba Turim, Jaakov Ben Ascher´s umfangreiches halachischen Werk. Er begann seine Arbeit in Adrianople, Türkei. Sie dauerte für die nächsten 20 Jahre an. Während dieser Zeit siedelte er nach Safed, Israel über. Er schloss sein monumentales Werk am 11. Elul ab. Es sollte aber noch weitere zehn Jahre dauern, bis sein Werk veröffentlicht wurde. Raschabs Heirat (1875) Die Heirat des fünften Rebbe von Lubawitsch, Rabbi Scholom DovBer Schneerson ("Rashab", 1860 – 1920), mit Rebbetzin Schterna Sarah (1860 – 1942), fand an diesem Tag, 1875, statt. Gesetze und Bräuche Pirkei [mehr]




Geschichte der Woche:

Der Schofar als Retter

Jedes Jahr im Elul wussten wir Kinder, dass Vater bald seinen besonderen Schofar holen und uns die Geschichte erzählen würde, über die wir immer mit offenem Mund staunten. Es geschah 1914 während des Ersten Weltkrieges. Wie Tausende von anderen jungen Männern in Europa wurde unser Vater Isaac G. einberufen und in Bessarabien stationiert, wo er als Funker diente. Er hatte großes Glück, nicht an die Front zu müssen. Trotzdem musste er manchmal übers Schlachtfeld laufen, um Funksprüche zu überbringen. Vaters Helfer war ein tschechoslowakischer Soldat, ein sehr höflicher Nichtjude, der unseren Vater an Samstagen vertrat. So konnte Vater während seines ganzen Militärdienstes den Schabbat heiligen. Da Rosch Haschana nahte, musste Vater einen Schofar beschaffen. Wie man sich vorstellen kann, war das nicht [mehr]




20 August 2010/10 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte: Noach sandte einen Raben aus (2105 BCE). Am 10. Elul des Jahres 1656, nach der Schöpfung, als sich die große Flut ihrem Ende näherte, öffnete Noach das Fenster der Arche und sandte einen Raben aus, um zu prüfen, ob sich die Wasser der Flut zurückzogen (Bereschit 8 : 1; Raschi). Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch Haschana und Jom Kippur vorzubereiten. Als Monat der g-ttlichen Gnade und Vergebung ist es eine sehr gute Zeit für „Tschuwa“ [mehr]




Gedanken zum Wochenabschnitt:

Scheidung auf jüdisch

In unserer Parascha erlaubt die Tora einem Mann sich von seiner Frau scheiden zu lassen, wenn sie „in seinen Augen keine Gunst mehr findet“. Unsere Weisen waren unterschiedlicher Meinung, unter welchen Umständen ein Mann tatsächlich von dieser Option Gebrauch machen darf. Die Schule von Schamai war der Meinung, dass ein Mann sich von seiner Frau nur dann scheiden lassen darf, wenn sie unter dem Verdacht steht, ihm untreu zu sein. Dagegen erlaubt die Schule von Hillel die Scheidung schon dann, wenn sich die Frau als untüchtige Hausfrau entpuppt („Selbst wenn sie nur sein Essen verbrannt hat“). Rabbi Akiwa war der Meinung, dass es erlaubt sei, sich scheiden zu lassen, wenn man eine hübschere Frau gefunden habe. Nun stellt sich die folgende Frage : Normalerweise ist die Schule von Schamai stets die strengere und die Schule von [mehr]




Gedanken zum Wochenabschnitt:

Der tägliche Kampf

von Dr. William Stern Die dieswöchige Sidra schließt mit der "Paraschat Sachor" ab, in der auf den heimtückischen Angriff Amaleks auf die Israeliten kurz nach deren Auszug aus Ägypten Bezug genommen wird. Dieser Absatz wird im Laufe des jüdischen Jahres noch ein zweites Mal in der Synagoge vorgetragen, und zwar am "Schabbat Sachor" dem Schabbat vor Purim. Mehreren traditionellen Ansichten zufolge ist diese Vorlesung von "Paraschat Sachor" vor Purim eine direkte Tora-Vorschrift; denn darin enthalten ist das positive Gebot, dessen eingedenk zu bleiben, was Amalek getan hat. Zudem ist hiermit noch ein negatives Gebot verbunden, nämlich : "Vergiss es nicht"; und darauf berufen sich die Ansichten all derjenigen, die auch den Frauen das Anhören dieses Absatzes zur Pflicht machen. Aus alledem kann man sofort entnehmen, wie überaus [mehr]




19 August 2010/9 Elul 5770

Heute in der jüdischen Geschichte : Nachmanides erweckt die Jerusalemer Gemeinde zu neuem Leben (1267). Nachmanides (Rabbi Moshe ben Nachman, 1194-1270) kam in Jerusalem an, nachdem er gezwungen war aus seiner Heimat Spanien zu fliehen, und erneuerte die dortige jüdische Gemeinde. Die Synagoge, die er eingerichtet hatte, wird auch noch zum heutigen Tag genutzt, und wurde nach der Befreiung der Jerusalemer Altstadt, während des „sechs-Tage-Krieges“ 1967, restauriert. Gesetze und Bräuche Bräuche im Elul Als letzter Monat des Jahres ist der Elul traditionell eine Zeit für Einkehr und der persönlichen Überprüfung – eine Zeit um die Taten und die spirituellen Fortschritte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen und sich auf die kommenden „Jamim Nora’im“ von Rosch [mehr]




Elul Geschichten

Psalmen aus dem Herzen

Es ist ein alter Brauch, im Monat Elul mehr Zeit für das Gebet und das Sprechen der Tehilim aufzubringen. Sogar gelehrte Juden, die sehr oft die Torah studieren, widmen dem Gebet und den Tehilim in diesen Tagen noch mehr Zeit. Damit hängt auch die folgende Geschichte zusammen. Der fromme Baal Schem Tow liebte seine Mitjuden sehr. Er liebte die Jungen und die Alten, die Städter und das Landvolk, die Gelehrten und die einfachen Leute. Er liebte alle von ganzem Herzen und ganzer Seele. Kein Wunder, dass Juden aus nah und fern zu ihm strömten - denn ist das Herz nicht ein Spiegel? Wie wir von anderen denken, so denken die anderen von uns. Darum kamen viele Juden zum Baal Schem Tow. Manche wollten seinen Worten über die Torah lauschen - und ihnen offenbarte er Geheimnisse der Torah, die ihre Herzen jubeln ließen -, andere, auch [mehr]




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