Diskussionsbeitrag: Zeit, die "Palästinensische Autonomie" zu stürzen

Diskussionsbeitrag:

Zeit, die "Palästinensische Autonomie" zu stürzen




von Michael Freund, Jerusalem Post, 17. Juni 2014, Übersetzung aus dem Englischen. Uta Hentsch

Seit über zwei Jahrzehnten, seit der Unterzeichnung der Oslo-Abkommen hatte Israel eine Grausamkeit nach der anderen aus den Händen von palästinensischen Terroristen zu ertragen. Genug! Uns wurde gesagt, dass Geduld nötig ist, sogar als unsere angeblichen Friedenspartner junge Männer mit explosiven Westen angeschnallt in der Hauptverkehrszeit sendeten, um Busse zu sprengen und maskierte Kämpfer Raketen auf israelische Städte abfeuerten.

Nur noch ein paar Zugeständnisse, hieß es, und die Palästinenser würden auf Gewalt verzichten, endlich aufhören, Israel mit den Nazis zu vergleichen und in offiziellen Medien nicht mehr fordern Angriffe zuverstärken.

Nun, ich weiß nicht wie es euch geht, aber vor langer Zeit ist mein meine Geduld ausgegangen.

Die Entführung von drei jüdischen Jugendlichen von palästinensischen Terroristen in der vergangenen Woche ist ein Weckruf an die israelische Gesellschaft.

Diese bestialische Tat ist eine schmerzhafte Erinnerung an eine einfache, aber unwiderlegbare Wahrheit: Unser Kampf mit den Palästinensern ist nicht ein Kampf um Grenzen, es ist ein Kampf der Kulturen. Es ist ein Kampf zwischen Gut und Böse, Recht und Unrecht, Wahrheit und Lüge. Es wird nicht mit der Unterzeichnung eines Stück Papier, dem Abhalten einer gemeinsamen Pressekonferenz, oder gar Teilens von einigen Biers gelöst werden.

Also, anstatt weiterhin dies zu tun, lassen Sie uns ein für alle Mal Ende dieser Tragödie machen. Es ist Zeit, die Palästinensische Autonomiebehörde zu stürzen und die volle israelischer Militärkontrolle über ganz Judäa und Samaria wieder geltend zu machen.

Die Palästinenser haben bewiesen, dass sie keinen Frieden wollen, sie nicht daran interessiert sind und es vorziehen, die Flammen des Hasses am Leben zu halten. Schauen Sie nur, wie die Nachricht von der Entführungin den Bereichen, die derzeit unter ihrer Herrschaft sind, entgegengenommen wurden.

Überall in den Gebieten wurden palästinensische Männer, Frauen und Kinder beim Aushändigen von Süßigkeiten fotografiert, um zu feiern, dass drei junge Israelis geschnappt worden sind. Es gab keine Stimmen der Verurteilung oder Kritik, keine palästinensischen Demonstrationen oder Proteste gegen eine solche abscheuliche Tat, und keine Anrufe von der palästinensischen Führung, sich von Verletzungen an unschuldigen israelischen Kindern fern zu halten. Es sagt viel über die palästinensische Gesellschaft, dass ihre Reaktion auf die Entführungen eine Freude ist, statt Ekel.

Wie lange müssen wir solche Barbarei tolerieren? Um unserer Zukunft willen, können und dürfen wir nicht zulassen, dass eine feindliche terroristische Einheit in Judäa und Samaria weiter Fuß fasst und wächst. Wenn es der Fatah-Hamas-Regierung der nationalen Einheit, die jetzt in Ramallah herrscht, erlaubt ist Bestand zu haben, wird es eine direkte Bedrohung für das Herz des Landes darstellen.

Die bloße Existenz der palästinensischen Autonomiebehörde bietet Terroristen einen sicheren Hafen und eine Startrampe, einen Ort, wo sie sich verschwören und sich schulen und nahezu straffrei verüben können.

Komplette israelische Militärkontrolle ist einfach der sicherste Weg um sicherzustellen, dass die palästinensische terroristische Bedrohung unter Kontrolle ist.

Wird dafür ein diplomatischer Preis zu zahlen sein? Absolut. Und wird es schwierig zu realisieren sein? Aber sicher.

Aber wenn man zwischen einer schlechten Lösung und einer schlechteren zu wählen hat, dann wird die Entscheidung die getroffen wird offensichtlich.

Lassen Sie sich in der Aufmerksamkeit durch das Geschwätz in den Medien über andere Dinge nicht ablenken von dieser grundlegenden Kernfrage.In der Tat, am Sonntagmorgen, widmete eine der führenden israelischen Radionachrichtensendungen einen großen Teil ihres Programms der Diskussion über die Gefahr für die Juden, in Judäa und Samaria zu trampen. Aktivisten und Experten sprachen mit Autorität über die Notwendigkeit, die öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern, anmerkend, dass die Erhöhung von Frequenz und Verfügbarkeit vergleichbare Entführungen in der Zukunft vorhindern würden

Das mag wahr sein, aber es trifft den Punkt nicht völlig.

Lassen Sie uns eine Sache klarstellen: Die Entführung von drei israelischen Jugendlichen ist kein Transportproblem, es ist ein Problemdes Terrorismus.

Und der einzige Weg um es zu lösen ist, die terroristische Bedrohung zu bekämpfen.

Dies bedeutet, den Terroristen das Gebiet zu verweigern, aus dem sie uns auch auch weiterhin angreifen können. Dies war ein entscheidendes Element im US-Krieg gegen den Terror und es sollte durchaus ein Teil von uns sein.

Im Juni 2011 hat das Weiße Haus seine "Nationale Strategie zur Terrorismusbekämpfung", als eines der "übergeordneten Ziele" veröffentlicht, von denen eines war "sichere Häfen zu beseitigen". Feststellend, dass Terrororganisationen wie al-Qaida und andere "sich auf die körperlichen Freistätten regierungsloser oder schlecht regierter Gebiete verlassen, in denen die Abwesenheit von staatlicher Kontrolle es den Terroristen erlaubt zu reisen, sich zu schulen und Anschläge zu engagieren. DasDokument betont, dass es wichtig ist, "den Terrornetzwerken zur Verfügung stehenden Raum zu verengen." Und das ist genau das, was Israel jetzt tun muss.

Anstatt den Terroristen der Fatah und der Hamas freien Lauf in verschiedenen Teilen von Judäa und Samaria zu erlauben, lassen sie uns endlich ein Ende mit dem Experiment, welches die Palästinensische Autonomiebehörde war, machen.

Statt die Terroristen zu beschwichtigen, ist es Zeit, sich ihnen zu widersetzen. Bekräftigung voller israelischer Kontrolle über die Gebiete mag einigen wie eine Schrecken erregende Aussicht klingen. Aber in diesem Punkt gibt es keine andere Wahl.

[Anmerkung Uta Hentsch: Vielen Dank, Michael Freund, für klare Worte über diese neue schreckliche Situation für die Familien der entführten Teenager und für alle jüdischen Bürger in Israel und notwendige Konsequenzen! Der EWIGE segne alle Unternehmen der IDF, die entführten Kinder Israels zu finden.]

 

Den Originalartikel finden Sie hier.

 

Lesen Sie hierzu auch:


Donnerstag, 19 Juni 2014





"Es ist ein Kampf zwischen Gut und Böse, Recht und Unrecht, Wahrheit und Lüge."

 

... und parallel zu diesem Text schreibt ihr, dass ihr aufgrund der Entführungen trotzdem keine

Gewalt fordert?

 

Ich will hier nichts verharmlosen, aber das ist schon sehr widersprüchlich



"...endlich ein Ende mit dem Experiment ..." sogenannt: P A L E S T I N E ...Terrorististan

toda Michael Freund



Weder Israel noch die PA kann mit den Attributen "gut" oder "böse" versehen werden. Die Situation im Nahen Osten ist einfach zu komplex, als dass man sie mit solch einem Schwarz-Weiß-Denken erklären könnte. Genauso wenig wie alle Juden Israelis oder alle Deutschen Nazis sind, sind alle Juden nur "gut" und alle "Palästinenser" nur "schlecht". Keine Frage: Zwischen beiden Gruppen gibt es gewaltige Unterscheide. Aber niemand (auch kein "Palästinenser") wird als Antisemit geboren. Wir sollten uns nicht auf eine Stufe mit den Terroristen stellen und alle Personen der jeweils anderen Gruppe über einen Kamm scheren oder ihnen gar das Existenzrecht absprechen. Ich bin voll und ganz auf der Seite des Verfassers, wenn es darum geht, dass Israel härter durchgreifen muss. Die aktuelle Situation ist untragbar. Deshalb muss die IDF aber auch - wenn sie denn härter durchgreift - diejenigen der "palästinensischen" Zivilbevölkerung schützen und fördern und ihnen ein menschenwürdiges Dasein gewähren, die eben keine Terroristen und Antisemiten sind. Das dürften vornehmlich die Frauen und Kinder sein (ja ich weiß, auch letztere sind häufig indoktriniert, greifen Soldaten und Zivilisten mit Steinen an, usw. - Pallywood lässt grüßen). Mein Fazit wäre deshalb: Härter durchgreifen ja, unbedingt nötig, aber mit den nötigen "Respekt" vor denen, die eben keine Terroristen sind. Dieser Spagat dürfte nicht so einfach sein...

 

 

 



@3Joan Jett: "Genauso wenig wie alle Juden Israelis..." Sie meinten sicherlich: "Genausowenig wie alle Israelis Juden...."  Sei`s drum, den Rest des Tages beschließe ich mit einem kleinen Spruch vom guten alten Frank Zappa (der Herr sei ihm gewogen da Oben): `Für mich ist jeder erstmal ein Arschloch, bis er mir das Gegenteil beweist.` Möge es der geneigte Leser interpretieren, ach hols der Geier, wie auch immer.  ..lailah tov..



Lieber Joan Jett du hast die Geschichte aus diesem leidigen Milieu nur seit ca. 25 Jahren intus und das was die davorliegenden Geschichtsjärchen anbelangt, ist dir von den Arabern vorenthalten worden. Was der Palästinenser die letzten ca. 65 Jahre versäumt hat, soll dafür der Israeli verantwortlich gemacht werden? Der Panarabismus wurde vor ca. 90 Jahren ins islamische Leben gerufen. Das einzige was sich dazu sagen läßt, es haben nur die Syrer und Ägypter (1958-61) drei Jahre lang harmonieren wollen und dann  haben sie eben die arabische Lust wieder verloren. Des wars eben. Und du willst direkt oder indirekt die Israeli an die Kandarre nehmen - DUMKOPF.



@5 Alois: Lieber Alois....trotz oder gerade wegen unseres unermüdlichen und entbehrungreichen Kampf um Frauenquoten :-D, möchte ich darauf hinweisen das Joan die span. Form von Johanna ist. Also Weiblich. Bleibt uns nur noch, einen gemeisamen Nenner für die wbl. Form von Dummkopf zu finden. Nebenbei gesagt haben Sie mit Dummkopf recht. Aber isses nich a bissl hart für die kleine Johanna...tststs...;-)



Lieber Alois, habe ich da irgendwas verpasst? Was bitte ist mir von "den Arabern" vorenthalten worden? Mein Kommentar bezog sich darauf, dass nicht alle "Palästinenser" automatisch von Geburt an Terroristen und Antisemiten sind. Oder wollen Sie das etwa leugnen? Auf Ihre Begründung wäre ich sehr gespannt. Wie Sie aus meinem obigen Kommentar auch mein gecshichtliches Hintergrundwissen schließen wollen, ist mir ebenfalls schleierhaft. Und natürlich wollen auch nicht alle Araber (auch wenn dies die Minderheit sein sollte) Israel auslöschen. Vgl. Sie dazu zB. die "Iran Loves Israel" - "Israel Loves Iran" Kampange: (https://www.facebook.com/IranlovesIsrael.OfficialPage). Mit denen, die keine Antisemiten sind, respektvoll umzugehen, ist nicht dumm, sondern mMn das moralisch richtige Verhalten. Ich möchte nicht auf einer Stufe mit den Terroristen stehen und alle Leute einer ethnischen Gruppe über einen Kamm scheren. Nichts anderes haben die Nazis gemacht! Wenn Sie meinen, in meinem Text einen inhaltlichen Fehler entdeckt zu haben, gehen Sie das nächste mal bitte konstruktiv darauf ein. Oder ist Beleidigen alles, wozu Sie in der Lage sind, wenn Ihnen etwas nicht gefällt?

Und nein Steve, ich bin nicht weiblich.^^ Der Name ist eher ein Pseudonym.



@7j.j.Aha, nettes Pseudonym. J.Jett "I love rock`n`roll". Das macht Sie gleich symphatischer.        http://www.youtube.com/watch?v=xL5spALs-eA     ...lailah tov...PS: bin trotzdem nicht Ihrer Meinung ;-)



@7 JJ Lassen Sie sic h mal von den Betonköpfen nicht verunsichern, Mainstream ist nicht alles. Schließlich gibt es auch ganz handfeste Argumente z. B. Araber, die in der IDF Dienst tun und Anderes mehr, IranlovesIsrael ist ein gutes Beispiel. Es gibt halt nicht nur eine Seite einer Medaille.