Psychoterror auf dem Tempelberg: Ein "Schweine"-Vorfall in Jerusalem

Psychoterror auf dem Tempelberg:

Ein "Schweine"-Vorfall in Jerusalem




von Prof. Dr. Daniel Pipes, Israel haYom, 28. Juli 2015

Wie die meisten nicht muslimischen Besucher des Tempelbergs in Jerusalem bestätigen können, werden sie von Gruppen weiblicher Heuler belästigt, die ihnen Allahu akbar und andere islamische Parolen zubrüllen, was den Besuch zu einer höchst unangenehmen Erfahrung macht. (Sie werden Murabitat oder die Standhaften genannt und von einer islamistischen Organisation finanziert.)

Am 23. Juli geschah das planmäßig wieder, als eine jüdische Gruppe den heiligen Bezirk besuchte; schlimmer noch: Die Heuler folgten der Gruppe bis außerhalb des Tempelbergs und in eine der ihn umgebenden Straßen und drangsalierten und bedrohten die Gruppe.

Genervt reagierte eine Frau aus der ganz in weiß gekleideten jüdischen Gruppe in eine vom Jerusalem Information Center (Markaz A'lam al-Quds) ausgesandte Videokamera, mit zwei Worten: "Muhammand khanzeer" - Arabisch für "Mohammed ist ein Schwein", offensichtlich eine sehr starke Beleidigung.

Am nächsten Tag verhaftete die israelische Polizei die Frau in Weiß. Ungeachtet dessen verbreitete sich das Video wie ein Virus und könnte zu den Krawallen am Sonntag auf dem Tempelberg beigetragen haben.

Kommentare:

(1) Es passiert ständig: Islamisten stiefeln offen durch die Straßen, während die Opfer der islamistischen Aggression den Preis dafür zahlen. Denken Sie an Geert Wilders, der zu seinem Schutz in einer Gefängniszelle wohnte oder sehen Sie sich die festungsartigen Synagogen in Frankreich an. Selbst der Präsident Ägyptens schläft aus Angst vor islamistischen Angriffen an ungenannten Orten.

(2) Das passt in ein Muster, das mindestens bis 1997 zurückreicht und nach dem israelische Behörden Nichtmuslime verhaften, die islamische Empfindlichkeiten verletzen. Details finden sie in meinem Artikel Israelis Insult Muslims, Face Criminal Charges (Israelis beleidigen Muslime, sehen Strafverfahren entgegen).

(3) Diese Verhaftung kann zu Problemen führen. Was, wenn Tausende Israelis Videos von sich ins Internet hochladen, in denen sie "Muhammad khanzir" sagen? Würde die Polizei sie alle verhaften? Und wenn nicht, wie kann dann die Frau in Weiß angeklagt werden?

 

Daniel Pipes (www.DanielPipes.org) ist Präsident des Middle East Forum © 2015 by Daniel Pipes. Alle Rechte vorbehalten - Übersetzt von H. Eiteneier / Foto: Tempelberg Jerusalem (Foto: von Zairon (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

 

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Lesen Sie hierzu auch:

 

Zu juristischen/völkerrechtlichen Aspekten:

 

„Israeli Apartheid?“-Woche bei haOlam.de:

 

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Montag, 03 August 2015





Es scheint auf der ganzen Welt nur noch "islamische Empfindlichkeiten" zu geben. Keine anderen mehr? Übrigens war ich schon mehrere Male in Jerusalem. Das Gelände um den "Felsendom" und der Al Aqsa-Kaserne hab ich nur ein mal betreten, dann mie wieder. War beim ersten mal, ich war jung und unerfahren. Ich wünsch der Frau, alles Gute.....Dieser weltweite Schiss vor dem Islam kotzt einen nur noch an. basta

@ Weltweiter Schiss vor dem Islam Schwierig schwierig... So dachte man 2010 auch noch und man müsste mehr "Mut" haben. Siehe: http://blog.zeit.de/joerglau/2010/04/23/die-wahrheit-uber-south-park-und-die-islamisten_3675 "Mut" ist aber kalkulierbares Risiko. Dieses Risiko für die Veröffentlichung von Karrikaturen, ist allerdings nicht mehr kalkulierbar. Jedenfalls nicht für eine einzelne ungeschützte Zivilperson. Und jedenfalls nicht, nachdem die Staaten der westlichen Welt gezeigt haben, dass sie nicht (Europa) oder nur sehr schwer (USA) für die Sicherheit ihrer öffentlichen Bürger vor dem Islam in der Lage sind. Ich weiß nicht ob das Israel besser hinbekommt oder ob es dort einfach weniger öffentliche Kritik/Karrikaturen oder Satiren gibt. Wenn schon eine Verhaftung wegen eines solchen Ausspruches droht, dann ware es zu bezweifeln... einen "Gott" o.ä. unnatürliche Person zu "beleidigen" kann ja wohl kaum eine Straftat sein in einer westlichen Gesellschaft, wo Kätzerei als abgeschafft gelten sollte. Wie dem auch sei, Charlie Hebro hat gezeigt das die Bedrohungslage enorm ist und der Schutz eigentlich faktisch nicht vorhanden ist. Problematisch wenn ein Staat aber das Gewaltmonopol verliehen bekommen hat, als Gegenleistung seine Bürger zu schützen. Momentan eskaliert das nur nicht, weil Bürger selbstgeiselnd "Kulturverzicht" ausüben. Unter diesen Vorraussetzungen, kann man keinem Menschen sein devotes Verhalten vorwerfen. Wer ist denn bitte allein bereit, gegen des gesamten weltweiten Islam faktisch in den Krieg zu ziehen? Und ist man bereit den Preis zu zahlen? Wenn man sich den Impact auf die westlichen Gesellschaften anschaut, den Theo von Gogh und Charlie Hebro gehabt hat, muss man konstatieren: Man selbst wird nur als singuläres Ereignis vergessen und unbeachtet in der Geschichte enden. Denn auch "sehen zu wollen", hat seinen Preis. "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner WILL hin"

Die weisse Frau hat absolut recht mit ihrer Aussage. Zudem sollte gegen diese weiblichen Islamisten sehr hart vorgegangen werden. .......Für jede dieser Belästigungen eine sofortige Ausweisung in den Gazastreifen. Der Felsendom sollte Judaisiert / Christianisiert werden....Punkt.

@2sdfsadf: "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner WILL hin" Scheiß Spruch. Gilt nur bis er zu Euch, Uns, Dir, Mir kommt.

@ 2 sdf Da wir in "unserer westlichen Welt ständig damit leben müssen, dass irgendwelche Leute "Ihren Spass" auf Kosten anderer (Religionen) machen ist es schon erstaunlich Ausdrücke wie Ketzerei zu hören, war das nicht mit dem Mittelalter erledigt? Und was den "KriegsWILLen" betrifft, eine Religion, die um jeden Preis auf Expansion gepolt ist kann nicht friedlich sein. Schaltet mal den Gedächtniskasten ein, wenn Juden (im Nahen Osten?)in die Hände von Moslems fielen überlebten Sie das normalerweise nicht, das kann auch uns eines Tages passieren, na dann "Good Migration".