AIPAC-Jahreskonferenz in Washington: Donald Trump betont "unverbrühliche Unterstützungt für Israel"

AIPAC-Jahreskonferenz in Washington:

Donald Trump betont "unverbrühliche Unterstützungt für Israel"


Mit überraschend deutlichen Worten und konkreten Zusagen hat der umstrittene Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur, der Baumilliardär Donald Trump, bei der derzeit stattfindenden Jahreskonferenz von AIPAC aufgewartet.

Zur Jahreskonferenz des American-Israel Public Affairs Comittee (Aipac) sind in diesem Jahr fast 19.000 Delegierte aus allen Bundesstaaten der USA nach Washington gereits - womit die diesjährige AIPAC-Konferenz die größte in der Geschichte von AIPAC ist. Mit großer Spannung wurde die Rede des umstrittenen, aber auch aussichtsreichsten Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, des Baumilliardärs Donald Trump. In seiner Rede betonte er - wie auch die anderen republikanischen Bewerber sowie die Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten - nicht nur die besondere, enge und unverbrüchliche Partnerschaft zwischen den USA und Israel, sondern wurde auch überraschend konkret.
 
Zunächst erklärte Trump, was seine außenpolitische Priorität als Präsident sein wird: Meine Priorität Nummer eins ist, den desaströsen Deal mit dem Iran zu demontieren." Er fügte hinzu: "Dieser Deal ist eine Katastrophe. Für Amerika, für Israel und für den ganzen Nahen Osten.""
 
Trump kündigte in seiner einstündigen Rede auch an, nach seinem Wahlsieg die Botschaft der USA von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen: Für ihn stehe außer Frage, das Jerusalem die Hauptstadt Israels und die "ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes" ist.
 
Trump bot an, die USA können eine Vermittlerrolle im Friedensprozeß zwischen Israel und der sogenannten "Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) einnehmen, wenn die PA eine funktionsfähige Organisation werden sollte. Eine Vermittlerrolle der UN lehnte er ab, da die UN im wesentlichen eine "antimerikanische und anti-israelische Organisation ist", die von radikalen, teils terrorunterstützenden Staaten dominiert werde. Trump betonte weiter, er sei "ei8n lebenslanger Freund und Unterstützer des jüdischen Volkes und des Staates Israel".
 
Die aussichtsreichste Bewerberin um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Ex-Außenministerin Hillary Clinton, erklärte in ihrem Redebeitrag vor der AIPAC-Konferenz, die Sicherheits Israels sei nicht verhandelbar und setzte sich zugleich für einen Nahost-Friedensprozeß unter Vermittlung der UN ein.
 
Am Weitestgehenden legte sich der zweite republikanische Bewerber, Senator Ted Cruz, der Nachverhandlungen des Atomdeals mit dem Iran ausschluß und diesen grundsätzlich aufkündigen will. Ansonsten gab es in Hinblick auf die Nahost-Politik  bei den republikanischen Bewerbern keine meßbaren Unterschiede in den Aussagen.
 
 
 


Dienstag, 22 März 2016





D. Trump unterscheidet sich anscheinend von seinen Gegnern und den bisherigen Machthabern, ist das der Grund für seinen Erfolg? Wenn er das was er am Auslandspüolitik ankündigt wirklich macht, dann ist er ein echter Gegner des Establishments. Auf alle Fälle erklärt es den Gegenwind der Medien.

@1pp: Moinpp. "Auf alle Fälle erklärt es den Gegenwind der Medien." Muss ja, weil, mit Linken Nachtjacken hat er nix am Hütle. Im Übrigen bin ich der Meinung, Trump for President....moins...