Interview mit Israels Vize-Außenministerin: Wird Trump seine Versprechen gegenüber Israel halten?

Interview mit Israels Vize-Außenministerin:

Wird Trump seine Versprechen gegenüber Israel halten?


Die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely glaubt, dass Trump die US Botschaft nach Jerusalem verlagern wird, und Israel kein Einfrieren des Bauens aufzwingen wird.

Die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely glaubt, dass Trumps Sieg bei den US Präsidentschaftswahlen das Ende des Drucks aus den USA bedeutet, der gegen alles Bauen in jüdischen Städten und Gemeinden jenseits der sogenannten ‘grünen Linie’ gerichtet war.

Hotovely sagte in einem Interview mit Arutz Sheva, dass sie Trumps Sieg begrüßt. “Ich bin sicher, dass seine (Trumps) Beziehung zu Israel sehr gut sein wird. Ich hoffe wirklich, dass er sein Wahlversprechen hält und die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt.”

 

Sie sagte, dass der Umzug der Botschaft nach Jerusalem ein wichtiger Schritt sein würde. “Viele Präsidentschaftskandidaten haben dies in der Vergangenheit versprochen, aber Trump is der erste, der wirklich Geschichte schreiben kann und die US-Botschaft (wirklich) nach Jerusalem verlagert.”

 

Glauben Sie, dass Trump seine Wahlversprechen halten wird?

 

“Letzten Endes gibt es nur einen Weg, das herauszufinden — sich zusammenzusetzen und zu arbeiten (mit der Trump Regierung). Im Außenministerium wird bereits daran gearbeitet, eine Arbeitsbeziehung zu der (neuen) republikanischen Regierung aufzubauen.”

 

Wird Obama die verbleibende Zeit bis zum Ende seiner Amtszeit nutzen, um mit den UN Initiativen gegen Israel zu kooperieren?

 

“Der Staat Israel hat den Vereinigten Staaten eine klare Botschaft zukommen lassen, dass unsere diplomatische Sicherheitszusammenarbeit bis heute auf der Tatsache beruht, dass die Konflikte nicht in der UNO gelöst werden können. Präsident Obama sagte das einst selbst; somit ist alles, was wir wünschen, dass Präsident Obama zu seinen eigenen Worten steht.”

 

Wird Trumps Sieg zu einem Ende des Drucks führen, der in den vergangenen Jahre gegen Israel ausgeübt worden ist, um das Bauen in Jerusalem, Judäa und Samaria einzufrieren?

 

“Die gegenwärtige (israelische) Regierung glaubt, dass es unser natürliches Recht ist, in Judäa und Samaria zu bauen, und der (gewählte) Präsident Trump hat ebenfalls angekündigt, dass es unser natürliches Recht ist, in Judäa und Samaria zu bauen. Ich denke, dass diese beiden (gleiche) Weltsichten zusammentreffen werden, sobald der (gewählte) Präsident Trump im Weißen Haus ist.”

 

 

Arutz Sheva - Übersetzt von Aro1 / Foto: Israels Vizeaußenministerin Tzipi Hotovely 


Sonntag, 13 November 2016





Schon wieder so eine hübsche Tzipi in isr. Regierungskreisen.....☺