Terror in Jerusalem: Heiliger Krieger

Terror in Jerusalem:

Heiliger Krieger


Wer nach dem Attentat vom vergangenen Sonntag, bei dem ein »Palästinenser« in Jerusalem vier Menschen ermordet und 17 weitere verletzt hat, eine Verurteilung des Mörders durch das Regime von Ramallah erwartete, den enttäuschen »Palästinenserpräsident« Abu Mazen & Co. – statt aber wenigstens »nur« zu schweigen, läßt der »Engel des Friedens« den Attentäter als »Märtyrer« feiern.

Heiliger Krieger

Wie die NGO Palestinian Media Watch (PMW) berichtet, rechtfertigten amtliche Medien der PA die Mordtat Ibrahim Fadi al-Qunbars und erklärten den getöteten Attentäter zum »Märtyrer«. Mit dem »Ehrentitel« einher geht eine finanzielle Anerkennung durch die »Regierung« in Ramallah: Jeden Monat wird die Frau des Attentäters mindestens 2.900 Shekel erhalten, 760 Dollar oder 720 Euro.

 

Daneben überweist die PA noch einmal wenigstens 6.000 Shekel, rund 1.600 Dollar bzw. 1.500 Euro. Der vom Regime in Ramallah festgelegte Mindestlohn liegt bei 1.450 Shekel, 380 Dollar bzw. 360 Euro. Und während sein Regime so anschaulich demonstriert, an wessen Seite es steht, bereitet »Palästinenserpräsident« Abu Mazen sich auf seinen nächsten Besuch im Vatikan vor.

 

Noch am Sonnabend will Papst Franziskus den Fatah-Chef privat zum bereits dritten Treffen der beiden empfangen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche kennt, wie es damit beweist, offenbar keinerlei Anstand. Statt sich von seinem »Engel des Friedens« zu distanzieren, der gerade einen Terroristen hochleben läßt, wertet Franziskus den PA-Chef und dessen »Politik« per Audienz auf.

 

Mit seiner schamlosen Abkehr vom Leben, dem erbärmlichen Verrat an der Zivilisation zeigt der Vatikan keine Woche nach dem Blutbad von Jerusalem, für welche »Werte« er steht. Wo Distanz angebracht wäre, stärkt der »Heilige Stuhl« ein Regime, das sich seiner Verstrickung in Terrorismus nicht schämt. Gibt es keine Rechtfertigung für Terror, welche gibt es für die Kumpanei mit ihm?

 

 

 

tw_24


Donnerstag, 12 Januar 2017





Eine anständige Welt würde Abbas ob solcher Praktiken zur Rechenschaft ziehen und im weitesten Sinne boykottieren. Doch wass passiert ? - er wird hofiert! Mich würde schon interessieren, wen der Pabst sonst noch alles so privat empfängt und mit welcher Agenda? Dass im Abbas so am Herzen liegt ist schon sonderbar. Man liest ja so allerhand über die Neue-Welt-Ordnung, in welcher der Pabst wohl eine große Rolle spielen soll. Frage mich, was er mit dem Feind Israels zu schaffen hat? Möchte er ihm etwa die Leviten lesen?

@1bw: Zu Zeiten von Terror-Tischtuchhäuptling Arafat wurde Jener öffter vom Papst empfangen als Jeder andere. Es hat also eine gewisse Tradition. Frägt sich nur wer wen seine, gelinde gesagt, Religion eintrichtern will. ☺


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