Wolffsohn: Warum die Präsidentschaft von Trump viel besser werden könnte als erwartet

Wolffsohn: Warum die Präsidentschaft von Trump viel besser werden könnte als erwartet


Warum die Präsidentschaft des umstrittenen Politikers viel besser werden könnte als erwartet

Im Jahr 2008 wurde der Messias von den Massen gefeiert. Sein Name: Barack Obama. Nun wird gefeuert: auf seinen Nachfolger Donald Trump. »Trump wie Teufel«. So klingt es zumindest in Westeuropa fast unisono. Das eine war so bauchgedacht und wenig reflektiert wie das andere.

Noch absurder: Die damaligen Obama-Huldigungen, einschließlich Friedensnobelpreis, wurden ebenso als Vorschuss erbracht wie die heutigen Trump-Verdammnisse. Um zu erkennen, wie inakzeptabel jedwede Vorabverurteilung oder Vorabbeurteilung ist, stelle man sich Richter vor, die ihr rechtskräftiges Urteil vor dem Rechtsverfahren fällen.

messias? Heute wissen wir: Der wirklich hochintelligente und hochsympathische Hoffnungsträger Barack Obama war alles andere als ein Messias. Seine Bilanz, wenn überhaupt positiv, ist insbesondere außenpolitisch äußerst mager. 

 

 


Montag, 16 Januar 2017