Präsident Rivlin für Annexion des Westjordanlandes

Präsident Rivlin für Annexion des Westjordanlandes


Israel kann kein Gesetz für das Westjordanland verabschieden, solange es das Gebiet nicht annektiert hat. Das betonte Staatspräsident Rivlin vor Siedlern. Bei einer Annexion müssten Araber jedoch volle Bürgerrechte erhalten.

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat einmal mehr dafür geworben, das Westjordanland dem israelischen Staatsgebiet anzufügen. Bei diesem Schritt müssten die Araber in diesem Gebiet die israelische Staatsbürgerschaft sowie gleiche Bürgerrechte erhalten. Das betonte er am Montag auf der diesjährigen „BeScheva-Jerusalem-Konferenz“.

 

Der Politiker führte weiter aus: „Ich, Rubi Rivlin, glaube, dass ganz Zion uns gehört. Ich glaube, dass es die Souveränität des Staates Israel in allen Blöcken geben muss.“ Damit griff er laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ eine Wortwahl des früheren Abgeordneten Benny Begin auf. Der Sohn des früheren Premiers Menachem Begin hatte betont, es gebe eigentlich keine „Siedlungsblöcke“, denn alle Siedlungen seien „Blöcke“.

 

Rivlin: Erst Annexion, dann Gesetzgebung

 

In seiner Rede kritisierte Rivlin jedoch das sogenannte Regelungsgesetz, mit dem Außenposten nachträglich legalisiert werden sollen. Rivlin sieht es problematisch, dass die Knesset ein Gesetz für ein Gebiet jenseits israelischer Souveränität verabschiedet hat. Bevor die Knesset Gesetze für das Westjordanland erlasse, müsse Israel klarstellen, ob es das Gebiet annektiere.

 

Die „BeScheva-Jerusalem-Konferenz“ findet seit 2004 jährlich statt. Hauptsponsor ist das Wochenmagazin „BeScheva“ des 1988 gegründeten Siedlersenders „Arutz Scheva“ (Kanal 7), der auch ein Onlineportal

betreibt.

 

 

 

Von: df - israelnetz / Foto:  Staatspräsident Reuven Rivlin (Foto: von עברית: אבי אוחיון, לשכת העיתונות הממשלתית (ישראל) English: Avi Ohayon, Government Press Office (Israel) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)


Freitag, 17 Februar 2017





Naja. Ich weiß ja nicht, wie der aktuelle demographe Stand in Israel samt Westjordanland ist. Aber nach dieser Aktion würde es vermutlich nicht mehr lange dauern bis der nichtjüdische Bevölkerungsanteil größer wäre als der jüdische. Und auch schon vorher, mit den verschiedenen Parteien könnten linke jüdische Gruppen gemeinsame Sache mit den Arabern machen. Ob das so gut ist?

Ich denke wenn Israelis und Pallys in einem Staat zusammenleben,verliert Israel seine Jüdische Indentietät. Eines Tage werden die Palls dann die Mehrheit im Lande haben und es wird auch einen Moslemischen PM geben. Die Israelis werden Ihr Land verlieren durch solche Politiker wie Sie Mr.Rivling.Ich habe auch die Israelische Staatsbürgerschaft auf die ich dann verzichten werde,weil ich nicht in einen Arabisch domienierten Land leben möche.

Es ist doch ganz einfach, kurz ein paar Kilometer nach Norden schauen, dort hatten wir auch mal einen gut funktionierenden Staat und Heute?