Der scheinheilige Maulkorb für Milo Yiannopoulos

Der scheinheilige Maulkorb für Milo Yiannopoulos


Redefreifreiheit ist, wenn man einen Provokateur an einem Event auftreten lässt. Das dachte sich auch die University of California in Berkeley und genehmigte neulich den Auftritt von Milo Yiannopoulos. Die Hysterie seiner Gegner gipfelte in einer Hexenjagd.

Der scheinheilige Maulkorb für Milo Yiannopoulos

Milo, 33, ist Autor beim rechtskonservativen Webportal Breitbart, bekennender Schwuler und Trump-Wähler. Er tingelt mit seiner „Dangerous Faggot“-Tour durch Amerikas Universitäten; weil seine Auftritte eine Mischung aus Vortrag und Unterhaltung sind, hat er oftmals Lacher auf seiner Seite. Wegen seiner provokativen Ansichten („Radikaler Feminismus ist ein Krebsgeschwür für Männer " oder „Der Islam ist bösartig, weil er in einigen Ländern Homosexuelle wie mich mit dem Tod bestraft“) wird er von der Opposition Hassprediger genannt, Rassist, Sexist, weisser Unterdrücker, Nazi. Der Nazi-Vergleich ist ja heute wie eine Trumpfkarte – er sticht alle Argumente aus, legitimieret offenbar alle Gewalt.

 

 


Freitag, 17 Februar 2017






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