Trump-Berater in der Kritik

Trump-Berater in der Kritik


Der Berater soll Mitglied einer ungarischen Organisation sein, die eine dunkle braune Vergangenheit hat.

Trump-Berater in der Kritik

Sebastian Gorka, ein Berater von US-Präsident Donald J. Trump in Fragen der Terrorabwehr, soll laut Recherchen der Zeitung „The Forward“ Mitglied einer ungarischen Organisation sein, die während des Zweiten Weltkriegs mit den Nazis kollaborierte. Wie der israelische Nachrichtensender Arutz Sheva berichtet, stützen sich die Vorwürfe u.a. auf Aussagen des Leiters der rechtsextremistischen ungarischen Organisation „Vitezi Rend“, demzufolge der Berater Mitglied der Organisation sein soll und dieser einen „lebenslangen Treueeid“ geleistet habe. Die Organisation war zwar nach der Befreiung 1945 verboten worden, soll aber nach eigenen Angaben bis zum Zusammenbruch des Kommunismus 1989 im ungarischen Untergrund weiterexistiert haben.

 

Bei einem offiziellen Ereignis war Gorka mit der „Ehrenmedaille“ der Organisation an seiner Jacke gesehen worden. Auf Nachfragen zu dem Abzeichen erklärte er gegenüber dem Portal „Breitbart News“, er würde dies nur in Erinnerung an seinen vor 14 Jahren verstorbenen Vater tragen, der die Medaille als „Anerkennung für seinen Widerstand gegen die kommunistische Diktatur“ erhalten habe. Ob dies nur eine Schutzbehauptung ist oder ob der Berater tatsächlich Mitglied der rechtsextremistischen Gruppe ist, soll nun intensiv überprüft werden.

 

 

Foto: S. Gorka bei einer Anhörung vor dem US-Kongress (Foto: von Sk-gorka (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)


Freitag, 17 März 2017






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