Die Lüge von israelischer Apartheid

Die Lüge von israelischer Apartheid


Warum hren Israelhasser bei Apartheid auf? Wenn Apartheid Rassen- oder ethnische Trennung ist, dann hatte Nazideutschland so ein Regime. Die einfache Antwort: Sie wissen, dass Behauptungen ber Nationalsozialismus sie ihrem Publikum gegenber lcherlich wirken lassen wrden; dieses wrde dann begreifen, mit wem sie es tun haben. Also bleibt uns die Apartheid, eine offenkundig falsche Behauptung, aber eine verwirrende.

von Dror Eydar, Israel haYom

 

Wer werden es denen in der Linken, die die Apartheid-Behauptung ausschließlich auf Judäa und Samaria einschränken, schwer machen: Ist ein Staat, der in seinem Kern ein Rückkehrecht hat – es sieht Juden als mögliche Staatsbürger und ermutigte Mitglieder anderer Religionen nicht einzuwandern – kein Apartheidstaat? Das ist immerhin die Behauptung der politischen und intellektuellen Führung der Araber Israels. Wir gaben ihnen das volle Wahlrecht zur Knesset, zu wählen und gewählt zu werden – na und? Sie wollen den Charakter des jüdischen Staats komplett verändern. Häftlingen das Stimmrecht üfr die Führung des Gefängnisses zu geben, argumentieren sie, macht uns nicht menschlich.

 

Wenn wir die Unartikulierten unter den Apartheit-Anklägern in eine Ecke drängen, reden sie von „Diskriminierung“. Diese gibt es in vielen Bereichen, aber das ist keine Apartheid. Ist die Diskriminierung von Mizrahi-Juden an bestimmten Orten Apartheid? Oder die Ausgrenzung von rechtgerichteten Dozenten in den meisten geisteswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fakultäten? Verdient z.B. Kanal 10, der keinem Moderator mit konservativer, rechter Weltanschauung gestattet eine Sendung zu moderieren (die aber einem Clown wie Assaf Harel wiederholt die Moderation einer Sendung erlaubt, weil er zur richtigen Medienpartei gehört) ebenfalls den Titel „Apartheid“?

 

Am Absurdesten ist, dass der Begriff eindeutig eine Waffe im Kampf zur Delegitimierung Israels ist. Sehr zu unserer eigenen Schande schließen sich nützliche Idioten aus unserer Mitte dieser Armee der Lügen an. Das Apartheid-Südafrika wurde zum Paria und einige der Linken hoffen, dass die Welt uns zwingen wird Schritte hin zu politischem Selbstmord zu unternehmen, nur um uns vor internationalem Druck zu retten.

In Südafrika wurde mit dem Sieg der Nationalpartei bei den Wahlen Ende Mai 1948 die Apartheid mit einem System an Gesetzen und Regulierungen eingeführt, die vier völlig getrennte Gruppen bestimmte: Weiße, Schwarze, Farbige und Inder. Sogar öffentliche Bänke und Toiletten wurden getrennt. Geschichte sexuelle Beziehungen wurden verboten und Krankenhäuser, Einkaufszentren und Bildungseinrichtungen sowie Strände wurden getrennt.

 

In Israel garantierte im Gegensatz dazu der Unabhängigkeitserklärung Rechtsstatus gewährt, als sie dem ersten Artikel des Grundlagengesetzes hinzugefügt wurde: menschliche Würde und Freiheit – insbesondere der Absatz, der „völlige Gleichberechtigung bei sozialen und politischen Rechten für alle seine Einwohner ohne Rücksicht auf Religion, Rasse oder Geschlecht sicherzustellen“ versprach. Eine Durchsicht der Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs zeigt, dass eine der besten Vorhersagemöglichkeit dafür eine Eingabe zu gewinnen, die Nationalität ist. Die Chance eines Arabers mit einer Eingabe beim Obersten Gerichtshof Erfolg zu haben ist größer als die eines Juden.

 

Was Judäa und Samaria angeht: Hier leben die Palästinenser autonom und stimmen über ihre eigenen Institutionen ab. Bis zum Aufstieg von Terrorismus und Mord lebten Juden und Palästinenser zusammen.

Selbst heute ist unser getrenntes Leben nicht das Ergebnis rassischer oder nationaler Prinzipien, Gott bewahre, sondern bewiesener Sicherheitsbedenken. Wenn von Apartheit geredet wird, dann sind es die Fans der Zweistaatenlösung, die nicht bereit sind Juden die palästinensische Staatsbürgerschaft zu gewähren und fordern, dass der Bereich frei von Juden („judenrein“) zu sein hat. Im Gegensatz dazu sind diejenigen, die für die Einsetzung von Souveränität über das Gebiet eintreten, bereit den Palästinensern die israelische Staatsbürgeschaft zu gewähren.

 

Für Nichtjuden, die die Staatsbürgerschaft oder einen Wohnsitz in Israel erhalten haben, gleicht nichts der Lage, die in Südafrika bestand – außer dem Wunsch auf Israel einzudreschen. Der südafrikanische Parlamentarier Kenneth Meshoe, der unter dem Apartheidregime litt, sagte, der Vergleich von Israel mit dem Südafrika der Apartheid „ist Verrat am Gedenken an diejenigen, die unter echter Apartheid litten“ und diejenigen, die solche Vergleiche ziehen, „bagatellisieren das Leiden, das schwarze Südafrikaner durchmachten“. An diejenigen gewandt, die solche Vergleiche propagieren, sagte er: „Ihr schadet der Wahrheit, ihr schadet jeder Chance auf Frieden im Nahen Osten; und vor allem zerstört ihr die Erinnerung an die wahre Apartheid.“

 

Der ehemalige südafrikanische Präsident F. W. de Klerk hat ebenfalls diejenigen scharf kritisiert, die Israel einen Apartheidstaat nennen.

 

„Das ist unair“, sagte er. Aber was weiß der schon?

 

 

Übersetzt von Heplev


Donnerstag, 16 Mrz 2017