Veganer, Glockenspiele, Macht und Helmut Schelsky

Veganer, Glockenspiele, Macht und Helmut Schelsky


Der Soziologie Helmut Schelsky sagte in den 1970ern vorher, dass der wohlhabende Staat Intellektuelle anziehe, die irgendwelche Probleme erfnden oder aufbliesen, und so Macht, Einfluss und gut bezahlte Posten fr sich selbst fordern knnten, um das Problem zu lsen das natrlich nie gelst werden wird, weil man sonst die Privilegien wieder los wrde.

von Axel R. Göhring

 

Offenbar hat die deutsche Gesellschaft dieses Schelsky-Prinzip derart verinnerlicht, dass jede(r), der/die/das/d*x Forderungen mit grüner oder linker Argumentation stellt, allerbeste Aussichten darauf hat, dass Institutionen vor ihm/ihr/x einknicken, unabhängig davon, wie realitätsfremd oder schlicht irre die Forderungen sind.

 

Aktuelles Beispiel: Am Mittwoch machte die Nachricht die Runde, die laut Frankfurter Neuer Presse wie ein „vorgezogener Aprilscherz“ klingt:

 

Eine Veganerin verlangte vom Bürgermeister von Limburg (SPD, nicht Grün*innen), dass das Glockenspiel am Rathaus nicht mehr „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“ spielen soll. Begründung: Dem Fuchs würde im Lied der Tod durch Erschießen angedroht.

 

 

Dazu der PP-Autor Hugo Funke treffend:

 

„Es gibt keine Geschichte, die den geistigen Niedergang Deutschlands und die Anpassung der Mehrheit an das hypermoralische Diktat von Minderheiten besser beschreibt. .. Darüber könnte man milde lächeln, wenn sie mit ihrer Beschwerde nicht Erfolg gehabt hätte.“

 

Abgesehen davon, dass das Glockenspiel rein physikalisch nicht in der Lage ist, den mörderischen Text des Liedes wiederzugeben, ist doch fraglich, was der Inhalt einer so alten Kinder- und Volksweise in der Wirklichkeit einem Fuchs tun könnte. Es werden nach dem Abspielen höchstwahrscheinlich nicht plötzlich mehrere Jäger losziehen und Füchse abknallen.

 

Dass die vegane Dame Wildtiere schützen will, ist zunächst einmal löblich. Dass es ihr tatsächlich ums Tierwohl geht, ist indes fraglich, wenn sie glaubt, ihre Ziele via Glockenspiel-Zensur erreichen zu können. Solche nutzlos-symbolischen Aktionen lassen eher auf eine zwanghafte Persönlichkeit oder auf eine gewisse Machtmotivation der Empörten schließen.

 

Welche verwirrten Vorschläge und ideologischen Forderungen würden unsere Politiker und Beamten noch durchwinken, um „modern“ oder „moralisch“ zu wirken, oder schlicht aus Angst vor dem Ärger, den entrückte Linksradikale machen könnten?

 

 

 

Erstveröffentlicht bei Philosophia Perennis - Foto: Das Buch "Don´t gu Veggie" ist eine der grandiosesten Abrechnungen mit dem veganen Gagaismus


Freitag, 10 Februar 2017





Zitat: "Es gibt keine Geschichte, die den geistigen Niedergang Deutschlands...." Fing doch mit dem rm. Imperium genau so an. Siehe Dekadenz. Und wo isses? Wech...Zitat: "Welche verwirrten Vorschlge und ideologischen Forderungen *wrden* unsere Politiker und Beamten noch durchwinken,..." Nicht *wrden* sondern WERDEN!! Wir weden uns noch alle putzen ob den "geistigen Niedergang" dieser Bundesrepupe...moins...

Das ist wirklich ein Extrembeispiel an Dummheit oder Verbortheit, es ist aber so, dass der ganz normale Wahnsinn ber (oft aus Brssel) kommende Vorschriften zur Vernderung der Situation passiert. Legionen von Ingenieuren, Technikern, Verwaltungsfachkrften, Betriebswirten, Volkswirten usw. sind nur in der Lage ihren berbezahlten Arbeitsplatz wahrzunehmen, weil es "neue Vorschriften" gibt die ihren Arbeitsplatz sichern. Wir regeln uns zu TODE und merken es nicht.