Blogger aus muslimischen Ländern zu Gast: ´Eine Gelegenheit, das wahre Israel zu sehen´

Blogger aus muslimischen Ländern zu Gast:

´Eine Gelegenheit, das wahre Israel zu sehen´


Algerien, Marokko und Tunesien pflegen keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Dennoch haben sich sechs Blogger aus diesen Ländern vor Ort ihre Meinung gebildet.

´Eine Gelegenheit, das wahre Israel zu sehen´

Ungewöhnliche Gäste: Sechs Blogger aus den Maghrebstaaten Algerien, Marokko und Tunesien haben Israel bereist. Eingeladen hatte sie das israelische Außenministerium. „Alles geschieht über unsere Verbindungen in den sozialen Netzwerken“ – mit diesen Worten erklärte der stellvertretende Sprecher für arabische Medien im Ministerium, Hassan Ka'bia, den Kontakt zu den Afrikanern.

 

Am Montag besuchten die Gäste die heiligen Stätten in der Jerusalemer Altstadt und bestiegen den Tempelberg. Außerdem besichtigten sie die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem, wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet. Für Dienstag standen Besuche im Außenministerium, am Obersten Gerichtshof und in der Knesset auf dem Programm.

 

Ursprünglich hatten acht Blogger aus Nordafrika nach Israel reisen sollen. Doch im letzten Augenblick sagten derer zwei ab. Dies begründeten sie damit, dass die Behörden ihre Ausreise verhindert hätten. Es war bereits die sechste derartige Gesandtschaft, die ins Land geholt wurde – die bisherigen Gäste stammten allerdings nur aus Marokko.

 

Ein freiheitlicher Staat

 

Das erste Empfinden nach der Ankunft beschrieben die Blogger so: Sie seien in einen Staat gelangt, der westlich und freiheitlich wirke. „Das ist eine Gelegenheit, das wahre Israel ohne Vermittlung der Medien zu sehen“, merkten sie an. Ka'bia sagte: „Es ist sehr wichtig, junge Leute herzubringen, die mit Lügenmeinungen über Israel geboren wurden. Das Bild ändert sich nach diesen Besuchen, und dann ändern sie beim Schreiben auch die Meinung über Israel.“

 

 

 

Von: eh - israelnetz / Foto:  Drei der sechs Blogger aus dem Maghreb beim Besuch auf dem Tempelberg

Foto: ynet


Donnerstag, 16 März 2017






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