EMET zur Mitgliederentwicklung der JG Berlin

EMET zur Mitgliederentwicklung der JG Berlin


Die Zukunft der Jdischen Gemeinde zu Berlin durch den jetzigen Vorstand gefhrdet! - Wahlbndnis EMET! besorgt nach neuer Statistik zur Jdischen Gemeinde

Das Wahlbündnis EMET! zeigt sich über die statistischen Entwicklungen in der jüdischen Gemeinde zu Berlin schockiert. Aus den vor kurzem veröffentlichten Statistiken des jüdischen Wohlfahrtsverbandes ZWST geht hervor, dass die Mitgliederzahl die magische Grenze 10.000 nach unten durchbrochen hat. Zählte die Mitgliedschaft zum Zeitpunkt der Übernahme der Gemeindeleitung durch die Koach-Gruppierung des Vorsitzenden G. Joffe noch 10.237 Mitglieder, so ist die Zahl zur Zeit auf 9.865 eingebrochen.
 
„Zwar gibt es eine Abnahme in Zahlen der Jüdischen Gemeinden deutschlandweit, doch ist die außerordentlich hohe Verlustrate in Berlin ca. 50% höher und die Probleme eindeutig hausgemacht“ – so Dr. Sergey Lagodinsky von EMET!. „Bleibt es bei dieser Abnahmegeschwindigkeit, haben wir in 20 Jahren schon rein rechnerisch weniger als 5.000 Mitglieder in Berlin. Vermutlich wird dies aber aus demographischen Gründen und wegen der katastrophalen Gemeindeführung noch schneller der Fall sein“.
 
Das Bündnis macht das Scheitern der Politik von Gideon Joffe für die Lage verantwortlich. Berlin ist mit 109 Austritten für mehr als ein Viertel der bundesweiten Gemeindeaustritte (422) verantwortlich. Zugleich wurde im letzten Jahr kein einziger Zugang (0) aus dem Ausland verzeichnet. Im Vergleich zu 199 Zugängen im Jahre 2013 und vor dem Hintergrund der hohen Zuzugszahlen der israelischen und amerikanischen Juden in Berlin ist dies eine erstaunliche Entwicklung. Verschiedenen Schätzungen zufolge leben mittlerweile 15.000-30.000 israelische Juden in Berlin, weiterhin ist in den letzten Jahren eine große Zahl amerikanischer Juden nach Berlin gezogen.
Die Gründe sieht EMET! einerseits im mittlerweile international bekannten und katastrophalen Ruf der Gemeinde unter der Leitung Gideon Joffe, andererseits aber auch darin, dass die Aufnahme der neuen Mitglieder aus dem Bereich Kultus in den Bereich Steuer verlegt wurde, wo sich mittlerweile zahlreiche Aufnahmeanträge seit Monaten stapeln.
„Seit über einem Jahr treten jüdische Menschen an uns heran, deren Aufnahmeanträge unbeantwortet bleiben. Wir vermuten, dass hier durch Koach-treue Mitarbeiter unsere potentiellen Wähler von der Gemeinde ferngehalten werden.“, so Sergey Lagodinsky.
 
Die umstrittenen Ergebnisse der weiterhin nicht als gültig anerkannten Wahl zur Repräsentantenversammlung im vergangenen Dezember hat eine neue Austrittswelle in der Gemeinde ausgelöst. Diese Austritte sind in der Statistik noch nicht berücksichtigt. ‪#‎emet‬


Freitag, 29 April 2016