[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 11. Tewet 5777 - 9. Januar 2017

[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 11. Tewet 5777 - 9. Januar 2017


Das jüdische Kalenderblatt mit Gedanken zum Tag, Hinweisen zur haLacha, zu Tradition und Leben im Judentum. Ein hilfreicher Ratgeber durch das jüdische Jahr.

[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 11. Tewet 5777 - 9. Januar 2017

Tages- Halacha

Hilchot Schabat – Mukza

מוקצה מחמת גופו

- Esswaren die infolge eines Verbotes zum Essen verboten sind und auch nicht für einen Nochri oder für ein Tier zum Essen bestimmt sind, da sie auch für sie verboten sind, wie zum Beispiel Teruma, Terumat Ma’asser und das Stück abgesonderte Challa (heutzutage, da man sie nicht essen darf) sind Mukza und dürfen nicht bewegt werden.

- Auch solche Esswaren, die zum Essen momentan noch verboten sind, die man aber nach Schabat in erlaubtes Essen verwandeln kann, wie zum Beispiel Gemüse oder Früchte auf die man noch keine Terumot und Ma’assrot abgesondert hat oder auch Brot auf das man noch keine Challa abgesondert hat, sind Mukza und dürfen nicht bewegt werden.

Schmirat Schabat Kehilchato 20.30

  • Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden.

 

Tages- Wort

Die Parscha beginnt mit: 'ויחי יעקב בארץ מצרים שבע עשרה שנה ויהי ימי יעקב שני חייו שבע שנים וארבעים ומאת

שנה' – ‚Und Jakow lebte im Lande Mizrajim siebzehn Jahre und es waren die Jahre von Jakows Leben, Hundertsiebenundvierzig Jahre.‘

Wir könnten alleine ausrechnen, wie lange Jakow in Mizrajim lebte. Denn wir wissen wann er niftar wurde und wissen auch in welchem Alter er nach Mizrajim gekommen ist.

Der אור החיים bringt vom תנא דבי אליהו , dass Jakow Awinu, bis er nach Mizrajim kam, ein schweres Leben hatte. Nur die siebzehn Jahre in Mizrajim konnte er ruhig und zufrieden verbringen. Dies hatte dann zur Folge, dass sein ganzes Leben in ein gutes Leben verwandelt wurde. Denn wer ein gutes Lebensende hat, hatte auch generell ein gutes Leben.

Somit sagt uns der Passuk, dass Jakow die siebzehn Jahre in Mizrajim ‚lebte‘ und dadurch ‚lebte‘ er all seine Hundertsiebenundvierzig Jahre.

 

Tages- Gedanken

Chasal lehren uns:

„Derjenige Der uns Leben schenkt, schenkt uns auch den Lebensunterhalt!“

Raw B.Z. Felman sz’l bemerkte darauf: „Dies ist eine Zusicherung und wir haben uns keinerlei Sorgen um unsere Parnassa zu machen!“


Montag, 09 Januar 2017






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