Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 8.01.2017

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 8.01.2017


Im Überblick: Die Ereignisse in den Bereichen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Terrorabwehr und Humanitäre Hilfe in Israel und in den von den Terrororganisationen Hamas und Fatah besetzten Gebieten.

Sonntag, 08.01.2017:
- In den judäischen Bergen wurde eine Person durch Schüsse schwer verletzt.
- Am frühen Nachmittag rammte ein Araber aus „Ost“-Jerusalem einen großen LKW in eine Gruppe Menschen an einer Bushaltestelle, die neben einem Bus standen. Er wurde erschossen, es gab aber 4 Tote (3 Frauen, 1 Mann) und 17 Verletzte (Times of Israel: 16), 5 davon schweben in Lebensgefahr. Ulrich Sahm berichtet (E-Mail), dass zuerst ein Reiseführer auf den Fahrer schoss, als dieser versuchte die bereits überfahrenen Soldaten noch einmal zu überfahren (telefonischer Beitrag im Fernsehkanal 10). Eine Augenzeugin beschreibt, dass Araber am Anschlagsort applaudierten und Freudenrufe ausstießen, nachdem der Terrorist gemordet hatte.
- Grenzpolizei umstellte das Haus der Familie des LKW-Terrroisten. Insgesamt 5 Verwandte des Mörders wurden festgenommen.
- Im arabischen Ort Qalansuwa wurde ein Mann festgenommen, in dessen Haus 3 illegale Maschinenpistolen gefunden wurden.
- In der Region Binyamin wurden israelische Autofahrer auf der Schnellstraße 437 von Arabern mit Molotowcocktails beworfen.
- Als Reaktion auf den LKW-Anschlag ließ die Stadtverwaltung Betonblöcke um den Stadtteil Jabel Mukaber platzieren.
- Am Gush Etzion bewarfen Araber israelische Autofahrer massiv mit Felsbrocken. Ein Israeli wurde verletzt.

Für den LKW-Terroranschlag übernahm keine Gruppe die Verantwortung; allerdings war die Hamas schnell dabei den Terroristen in den höchsten Tönen zu loben.
In arabischen Medien wird ebenfalls gefeiert.

Auf Facebook gibt es erste Bilder, die zeigen sollen, wie die PalAraber den Anschlag feierten.

Die PA hatte den Anschlag bis 21.30 Uhr Ortszeit nicht verurteilt.

Heckmeck:
- Saeb Erekat sagt sein Herr und Meister sei bereit Netanyahu in Moskau zu Gesprächen zu treffen.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Montag, 09 Januar 2017