Amnesty Internation beteiligt sich an Kampagne: Israel des "Wasserdiebstahls" bezichtigt

Amnesty Internation beteiligt sich an Kampagne:

Israel des "Wasserdiebstahls" bezichtigt


Die weltweit arbeitende Organisation "amnesty international" (ai) hat Israel bezichtigt, es würde den Palästinensern Wasser vorenthalten. Experten und neutrale Beobachter sehen darin eine politisch motivierte PR-Kampagne der Organisation.



Amnesty International wirft Israel vor, den Palästinensern im Westjordanlans und selbst in den von den Palästinensern selber kontrollierten Gebieten den Zugang zu ausreichenden Mengen Trinkwasser zu verwehren. Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser sei in Israel mit 300 Litern viermal so hoch wie im Westjordanland und dem Gazastreifen, heißt es in einem Bericht der Organisation.

 

Der israelische Infrastruktur-Minister Uzi Landau entgegnete des Behauptungen in dem ai-Papier, es handele sich um einen "oberflächlichen und lügnerischen Bericht", der die Realität verzerrt darstelle. Israel halte sich an alle Vereinbarungen mit den Palästinensern und liefere ihnen sogar mehr Wasser, als in den bisherigen Verträgen vereinbart worden sei.

 

Die Palästinenser weigeren sich hartnäckig, Kläranlagen zu bauen, obwohl sie dafür Geld von internationalen Geberländern erhalten haben. Landau warf den Palästinensern zudem vor, mit Millionen von Kubikmetern Abwasser das gemeinsame Grundwasser zu verschmutzen.

 

Die israelische Wasserbehörde erklärte, Amnesty habe sich gar nicht an die zuständigen israelischen Stellen gewandt, um alternative Informationen zu erhalten. Nach Angaben der Wasserbehörde haben Israelis täglich etwa 400 Liter, die Palästinenser etwa 200 Liter zur Verfügung. Es bestehe damit zwar ein deutlicher Unterschied, der jedoch nicht so drastisch sei wie von Amnesty als unbegründete Behauptung aufgestellt wird..

 

Sumpf aus Korruption und bewaffneten Machtkämpfen

 

Die UNO, die EU und Israel pumpen jährlich Milliarden-Beträge in die Palästinensischen Autonomiegebiete um die Grundversorgung der Palästinenser zu gewährleisten und ihren Lebensstandart schrittweise zu verbessern. Zusätzlich schicken internationale Hilfsorganisationen und die israelische Regierung regelmäßig umfangreiche Hilfslieferungen an Nahrungsmittel, Medikamenten und Energie in die Palästinensergebiete, die ebenfalls einen erheblichen Millionen-Wert haben. Die Palästinensergebiete gelten als das weltweit in Gegenwart und Geschichte subventionierte Gebiet. Soweohl in absoluten Zahlen als auch in Realtion zur Bevölkerungszahl sind die Palästinenser die Gruppe, die seit der Gründung der UNO die meisten Hilfsgelder erhalten haben und immer noch erhalten.

Ein Großteil der Hilfsgelder und der Hilfslieferungen versickert jedoch in einem Sumpf an Korruption, illegalen Waffengeschäften und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Palästinenser-Gruppen. Die palästinensische Zivilbevölkerung erhält kaum etwas von der internationalen und aus Israel kommenden Hilfe.

Nach Einschätzungen von Beobachtern instrumentalisieren palästinensiche Organisationen die von ihnen herbeigeführte Notlage der Zivilbevölkerung, um ihre eigene Machtpositionen zu stabilisieren und eine Art "Kriegsstimmung" gegen Israel in den Palästinenser-Gebieten aufrechtzuerhalten.

Das Pepier von "amnesty internation" wirft stattdessen Israel faktisch vor, mit Bewässerungsanlagen die landwirtschaftlichen Äcler zu versorgen und so die Lebensmittelprdoktion "unverhältnismäßig" aufrecht zu erhalten.

 

jfa 27.10.2009

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 27 Oktober 2009