Gedankenverlorenes Territorium: Internationaler Handel: Türkei jetzt Netto-Exporteur von Antisemitismus

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Internationaler Handel: Türkei jetzt Netto-Exporteur von Antisemitismus




Türkei ist in der Lage gewesen ihre Vorteile bei billiger Produktion mit von der Regierung subventionierten Programmen zu nutzen, die den Hersteller von Judenhass mit Anreizen gesteigerte Produktionsleistung bietet.

von PreOccupied Territory, 6. April 2015

Istanbul, 6. April – Zahlen der Regierung für den Zeitraum Januar bis März 2015 zeigen, dass die türkische Handelsbilanz im ersten Quartal zum ersten Mal in Jahrzehnten positiv war, weitgehend dank eines starken Anstiegs an Inlandsproduktion von Judenhass.

Wie die meisten Länder des Nahen Ostens hat die Türkei sich lange auf andere Hersteller des Antisemitismus verlassen, um ihre Konsumenten zu füttern, aber im Verlauf der letzten fünfzehn Jahre ist eine starke inländische Judenhass-Industrie gewachsen, die die Importe des Staates jedes Jahr zunehmend aufwiegt. Wachsende Nachfrage in der Region, in Europa und bis nach Afrika hinein hat das türkische Exportwachstum bis zu dem Punkt angekurbelt, dass das Land allein in den ersten drei Monaten des Jahres 48.000t Antisemitismus exportierte, mehr als genug, um die Defizite aus Energie-Importen, Lebensmittelimporten und einer vernichteten Haselnussernte, die im letzten Jahr fast völlig vernichtet wurde, aufzuheben.

Wachsende Nachfrage nach Antisemitismus trat letztes Jahr in ganz Europa auf, nachdem sie sich seit den 1980-er Jahren stabil gehalten hatte; ebenso ist ein zunehmender Appetit für das Produkt von Marokko bis Pakistan den größten Teil des Jahrhunderts an der Tagesordnung gewesen. Die Türkei ist in der Lage gewesen ihren Vorteil bei preisgünstiger Produktion, bei dem auch Regierungssubventionen die Hersteller von Judenhass mit Anreizen zur Produktionssteigerung bedient werden. Trotz eines freizügigen Importtarif-Systems, das praktisch billigen Antisemitismus aus dem Ausland einlädt, ist es lokalen Herstellern gelungen geringe Arbeitskosten und die großzügigen Steuererleichterungen aus Ankara zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Türkische Judenhass-Exporte wurden international bis in die letzten Jahre kaum verzeichnet; dann bildete Präsident Recep Tayyip Erdoğan einen von der Regierung kontrollierten Apparat auf, der das Produkt in größerem Umfang herstellte. Erdoğan ärgerte sich darüber, dass die Türkei sich für solche eine grundlegende Ware auf Auslandsquellen verließ und schuf als Ableger bald die zentralisierte Industrie, die sich als so produktiv und profitabel erwies, dass das Land sich heute auf mindestens zwei Jahre Handelsüberschuss freut, wenn andere Elemente des Import-Exports-Bilds stabil bleiben.

Der Großteil des exportierten Antisemitismus ist überraschenderweise nach Europa gegangen, wo Judenhass fest etablierte Wurzeln hat; von dort haben die meisten Länder, einschließlich der Türkei, das Produkt fast immer importiert. Jahrhunderte lang dominierten europäische Antisemitismus-Lieferanten den Weltmarkt, auch wenn Gesellschaften des Nahen Ostens und Nordafrikas sich bemühten sich mit ihnen zu messen. Letztlich trug die Überlegenheit des europäischen Produkts den Sieg davon und stellte sicher, dass der Antisemitismus des Kontinents den Markt zu dessen Gunsten neigte.

Durch die Umstände nach dem Zweiten Weltkrieg waren die europäischen Hersteller allerdings nach 1945 gezwungen ihre Produktion zu drosseln, was zu einem Materialengpass führte, den lokale Produzenten auszugleichen sich abmühten. Diese Situation ließ überall in der sich entwickelnden Welt unternehmerische Antisemitismus-Projekte aufkommen, Operationen, die die Grundlagen für den aktuellen Aufstieg der Türkei im Feld der Produktion von Judenhass legten.

Sonderbarerweise lehnte der Sprecher des türkischen Handelsministeriums es ab den Verdienst für die verbesserten Exportstatistiken der Türkei anzurechnen; er schrieb den Erfolg des antisemitischen Produkts der Politik in Gänze anderer Staaten des Nahen Ostens zu.

 

Übersetzt von Heplev - 

 

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Die Türkei und der Genozid an den Armeniern:

 


Autor: joerg
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Samstag, 25 April 2015









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