Gedankenverlorenes Territorium: Mossad warnt: Gaza lagert Abwasser

Gedankenverlorenes Territorium: Mossad warnt: Gaza lagert Abwasser




von Preoccupied Territory, 8. Dezember 2014

Tel Aviv, 8. Dezember – Vertreter des Geheimdienstes warnten das israelische Militär und die politische Führung heute Morgen, dass der Gazastreifen begonnen hat Millionen Liter ungeklärtes Abwasser für einen noch unklaren Gebrauch zu sammeln.

Der Mossad und der militärische Geheimdienst entdeckten die Lager des gefährlichen Materials durch die Analyse von Drohnen-Bildern. Die Fotografien zeigen das Vorhandensein von Anlagen zum Umgang, zur Lagerung und Kanalisierung der zumeist flüssigen biologischen Risiken, die meisten davon offen zu sehen.

Wenn das stimmt, dann stellen die Informationen eine Eskalation der Nutzung von Zivilisten als militärische Aktivposten dar. In den letzten Konflikten mit Israel hatte die Bewegung ihre Kampf- und logistischen Einrichtungen in oder sehr nahe an zivilen Häusern und Einrichtungen gelegt, womit sie darauf zielte aus Bildern der Verstümmelten und Toten Kapital zu schlagen, um Mitgefühl und internationalen Druck auf Israel zu generieren, damit dieses Zugeständnisse macht. Das Abwasser bedeutet jedoch eine neue und besonders hinterhältige Ausdrucksform des Phänomens: Das giftige Material wird nicht nur in unmittelbarer Umgebung von Wohnhäusern gelagert, sondern auch von genau diesen Zivilisten produziert – was bedeutet, dass die Hamas dazu übergegangen ist nicht nur die Anwesenheit von Zivilisten auszunutzen, sondern sie aktiv in der Herstellung von militärischem Material zu benutzen.

Die Strategie stellt komplexe Gefahren dar, wie sie für israelische Militäroperationen noch nie vorhanden gewesen sind, sagten Experten. „Die Bilder ausgebombter Häuser und toter Kinder sind als Verleumdung für Israel schon schlimm genug, aber das macht alles noch schlimmer“, sagt Asla Pekukah vom Interdisciplinary Center in Herzliya. „Stellen Sie sich einen Angriff auf eine Abwasserlager und den daraus entstehenden Schrecken vor.“

Abwassergefahren haben Gaza früher schon getroffen. Die angespannte Abwasser-Infrastruktur ist gelegentlich schon zusammengebrochen, wodurch Sturzfluten des stinkenden Zeugs Häuser, Straßen und Geschäfte überfluteten. Die Palästinenser machen Israel dafür verantwortlich, weil es die nötigen Materialen für die Reparatur und Wartung der Einrichtungen nicht in den Gazastreifen lässt, während Israel fürchtet, dass die Metallrohre wieder für die Herstellung von Raketen abgezweigt werden und darauf besteht, dass für die Abwasserentsorgung andere Materialien verwendet werden.

Jedem israelischen Versuch die Abwasserlager zu zerstören würde vermutlich eine verstärkte Version dieser Auseinandersetzung folgen; eine solche Operation den Abfall komplett zu eliminieren schlüge fast unausweichlich fehl und würde ihn über ein weites Gebiet verstreuen. Die katastrophalen gesundheitlichen Folgen, die das darstellt, würden der Hamas einen poltischen und diplomatischen Coup bieten, da diese den Vorfall oder die Vorfälle dazu nutzen könnte Israel als wild entschlossen hinzustellen die Zivilbevölkerung des Gazastreifens zu schädigen, nicht sich zu verteidigen.

Israels Optionen bleiben trübe. Internationale Bemühungen die Abwasserlager im Gazastreifen zu reduzieren, würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fehlschlagen, da die Hamas alle offiziellen Aspekte des Gazastreifens kontrolliert und seine Verwaltung der Orte zu einer Grundvoraussetzung des Vorankommens für jegliches derartige Projekt macht, vermutlich über die Ableitung einiges des Abwassers, um ihr eigenes Süppchen zu kochen.

 

Übersetzung unseres Partnerblogs Heplev 


Autor: joerg
Bild Quelle:


Montag, 15 Dezember 2014









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