`DDR´ kassierte für Menschenversuche

`DDR´ kassierte für Menschenversuche




In den 80er Jahren hat das SED-Unrechtsregime in der ehemaligen "DDR" für großangelegte Pharmaversuche kassiert. Gegen hunderttausende D-Mark organisierten die Ost-Behörden Testpersonen. Allerdings ohne deren Wissen. Kunden waren Pharmafirmen aus der Bundesrepublik Deutschland, dem "Klassenfeind". Der Nachrichtensender n-tv.de berichtet: "Westdeutsche Pharmaunternehmen haben nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" in den 1980er Jahren im großen Stil Experimente an offenbar ahnungslosen DDR-Bürgern vorgenommen. Das Blatt beruft sich auf Unterlagen des einstigen DDR-Gesundheitsministeriums, wonach 50 Unternehmen in den Jahren 1983 bis 1989 insgesamt 165 Studien dort in Auftrag gegeben haben. " Pro Studie kassierte das SED-Regime bis zu fast 1 Millionen D-Mark, die im Gegensatz zur maroden "DDR"-Mark einen realen Wert hatte. Die Versuche wurden in "DDR"-Krankenhäusern zumindest teilweise ohne Wissen der betroffenen Patienten durchgeführt. Abzuwarten bleibt, wie die SED-Fortsetzungsorganisation "Linke" auf die Enthüllungen reagieren wird. Ostdeutscher Politiker demokratischer Parteien, etwa der Grünen oder der CDU, reagierten empört über die Skrupellosigkeit des Unrechtsregimes, das keine Grenzen bei der Beschaffung von Devisen kannte.


Autor: fischerde
Bild Quelle:


Freitag, 28 Dezember 2012