Mit dem Zweiten terrorisiert man besser ARD und ZDF wollen mit iranischem Staatsfernsehen kolaborieren

Mit dem Zweiten terrorisiert man besser

ARD und ZDF wollen mit iranischem Staatsfernsehen kolaborieren


Nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet scheinen die Beziehungen zwischen Deutschland und dem islamofaschistischen Terrorregime im Iran ganz besondere zu sein. Auch Medial bahnt sich etwas an. ARD und ZDF - öffentlich-rechtliche Fernsehsender - wollen aus dem Iran berichtet und glauben, das sie dazu die Hilfe des Mullahregimes benötigen. Deshalb baten die Chefs der beiden gebührenfinanzierten Sendeanstalten, ihren Kollegen, den Chef des iranischen Staatsrundfunks Ezzatollah Zarghami zum gemütlichen Plausch. Das er ein Hardliner ist, scheint weng zu stören.

Auf dem Programm standenFachsimpeln über die hübsche Technik, Studios bestaunen, von den Chefs persönlich empfangen werden und über eine engere Zusammenarbeit nachdenken. Stünde Ezzatollah Zarghami als Mitglied der als besonders brutal und blutrünstig geltenden "Revolutionsgarden" nicht stellvertretend für das Terrorregime von Mahmud Ahmadinedschad und der Mullahs. Die blutige Niederschlagung der demokratischen Opposition fand unter Mitwirkung staatliche Sender wirkt statt, kritische Berichterstattung findet nicht statt. Stattdessen werden Demonstranten gezeigt, die vor laufender Kamera falsche Geständnisse aufsagen. Odeerman kann sehen, wie Andersdenkende in inszenierten Schauprozeßen zum Tode verurteilt werden. Auch antisemitische Hasspropaganda - bis hin zur Leugnung des Holocausts - gehören zum Programm des isranischen Staatsfernsehens.

Der Spiegel berichtet:

"Das ist kein konservatives Fernsehen, sondern eines der Geheimdienstes und des Zwangsapparats", kritisiert der iranische Exilpolitiker Mehran Barati die Einladung des einflussreichen Hardliners. "Es muss doch eine Schamgrenze da sein, auch gegenüber den Amerikanern." Zarghami, so der Vorwurf verschiedener Oppositionsgruppen, soll gewesen an einer spektakulären Geiselnahme der Mullahs beteiligt gewesen sein. Diese hatten 1979 für mehr als ein Jahr mehr als 50 US-Diplomaten gefangengenommen.

 Während man im Iran das Treffen als besonderen Erfolg bejubelt, versucht man bei ARD und ZDF das ganze als "Routine ohne besondere Agenda" herunter zu spielen - allerdings nur mit mäßigem Erfolg: In unzähligen Blogs wird über das Skandal-Treffen berichtet, und es sind nicht nur Exil-Iraner die sich empören.

 


Autor: haolam.de
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Mittwoch, 14 Juli 2010

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