Selfis beim anzünden eines wehrlosen Obdachlosen

Selfis beim anzünden eines wehrlosen Obdachlosen


Zwei Brandstifter haben in der Nacht zu Donnerstag versucht, im Münchner Hauptbahnhof einen Obdachlosen anzuzünden.

Die beiden Schwerkriminellen zündeten gegen 0 : 50 Uhr den auf einer Bank schlafenden 51 Jahre alten Obdachlosen an. Die Täter machten bei ihrem Verbrechen auch Selfis von sich und ihrem Opfer. Laut Polizeibericht warf erst einer der beiden mutmaßlich arabischen oder nordafrikanischen Staatsbürger eine brennende Zigarette in die Plastiktüte mit den wenigen Habseligkeiten des Schlafenden, die neben ihm stand. Weil das nicht gleich zu einem Großfeuer führte, wurde nach kurzem Warten der Inhalt der Tüte mit einem Feuerzeug in Brand gesteckt. Laut Zeugen verliesen die Täter mit der S-Bahn den Tatort, als sie sahen, daß das Feuer ausreichend brennt.

 

Im Polizeibericht heißt es:

 

Ein Passant rief über die Notrufsäule am Bahnsteig um Hilfe. Zudem versuchte ein junger Mann, der dem Obdachlosen zur Hilfe geeilt war, die brennende Tüte mit dem Fuß wegzuschieben. Ein weiterer Passant schob sie nochmals ein Stück weiter bis zur Bahnsteigkante, wo sie ohne weiteren Schaden zu verursachen abbrannte. Der Obdachlose blieb bei dieser Tat unverletzt.
Die Flammen erreichten eine Höhe, bei welcher die Kleidung des Mannes in Brand geraten wäre und dieser wohl nicht unerhebliche Brandverletzungen davongetragen hätte.
Die beiden Männer können wie Folgt beschrieben werden:
1. Mann / Haupttäter: Scheinbares Alter ca.18 – 20 Jahre, ca. 170-180 cm groß, arabisch-nordafrikanisches Aussehen, schlanke Figur, extrem kurz rasierte Haare, trug eine schwarze Cap, schwarze Steppjacke, weiß/grauer Kapuzenpulli, blaue Jeans und schwarze Sportschuhe, Raucher.
2. Mann / Mittäter: Scheinbares Alter ca. 18 – 20 Jahre, 170-180 cm groß, arabisch-nordafrikanisches Aussehen, schlanke Figur, nackenlange dunkle gewellte Haare, Kinn-/Backenbart, bekleidet mit blauer Steppjacke und Kapuze, dunkle Hose, dunkle Sportschuhe mit weißer Sohle, Raucher.
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 


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Samstag, 04 November 2017