Henryk M. Broder: Wenn eine Frau kommt, die weiß, worauf´s ankommt ...

Henryk M. Broder:

Wenn eine Frau kommt, die weiß, worauf´s ankommt ...


Es sieht aus, als wäre derzeit unter den SPD-Frauen ein gnadenloser Kampf um die Pole Position in der Disziplin `Mir ist nichts peinlich´ zugange.

Von Henryk M. Broder

Die unbestrittene Nummer 1 ist die amtierende Justizministerin und Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahlen, Katarina Barley. Ihr Auftritt als Miss Liberty wird noch lange Maßstäbe setzen. Auf Platz zwei steht, sitzt oder liegt Umweltministerin Svenja Schulze, die eine Mega-Rede zum Start der Europäischen Nachhaltigkeitswoche gehalten hat. Darin erklärt sie, wie viel Spaß es macht, nachhaltig zu leben und dass die Pfalz eine kleine Stadt ist. Der dritte Platz wurde soeben von  Familienministerin Franziska Giffey erobert, die sich zum Weltfrauentag ganz unauffällig unter Berliner Müllmänner gemischt hat, um eine wichtige Botschaft zu verkünden: Wir wollen, dass Frauen eben jeden Beruf ergreifen können. Frauen können alles, und wenn es noch nicht so ist, dann müssen wir dafür sorgen, dass sie es können und dass die klischeefreie Berufswahl möglich ist... Ab 12:04

So ändern sich die Zeiten. Wollten Mädchen früher Stewardess, Krankenschwester oder Germany’s Next Top Model werden, so träumen sie nun davon, als Müllfrau Karriere zu machen, Seite an Seite mit Frauen- und Familienministerin Franziska Giffey, die sich jetzt schon Gedanken darüber macht, was sie beruflich machen wird, wenn die SPD auf der Müllkippe landet. Welcome to the real world and have a nice day, Franzi!

 

Erstveröffentlicht bei der Achse des Guten - Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.


Autor: Henryk M. Broder:
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Samstag, 09 März 2019









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