Henryk M. Broder: Vom Platz an der Sonne zum Fuß in der Tür

Henryk M. Broder:

Vom Platz an der Sonne zum Fuß in der Tür

Vom Platz an der Sonne zum Fuß in der Tür


Die Rede, die der bayerische Ministerpräsident am Aschermittwoch in Passau gehalten hat, verdient es, festgehalten zu werden.

Vom Platz an der Sonne zum Fuß in der Tür

Von Henryk M. Broder

Es war mehr als die übliche Gaudi mit Bier und Brezn. Ich bin nicht bereit, wir sind nicht bereit, Europa Nationalisten, Populisten oder Extremisten zu überlassen, es ist unser Europa der Freiheit und dafür kämpfen wir! rief Söder seinen Parteifreunden zu. 

Immer wieder schön zu erleben, wenn ein lupenreiner Populist andere des Populismus beschuldigt. Es ist wie beim Mundgeruch: den eigenen merkt man nicht. Söders Nationalismus kommt unter der Europa-Fahne anmarschiert. Ging es früher mal um einen Platz an der Sonne für Deuschland, so geht es heute darum, ob „wir Europäer... einen Fuß in der Tür der Weltpolitik“ behalten - „oder treten wir davon ab“.

Ja, und genau darum geht. Zwischen uns und dem Platz an der Sonne bzw. dem Eingang zu der großen Halle der Weltpolitik steht eine böse Macht, die uns kleinhalten will. Sie ahnen schon, wen Söder meinen könnte. Hören Sie sich diesen Ausschnitt seiner Rede trotzdem an. Hier ab 7:20

 

Erstveröffentlicht bei der Achse des Guten - Zweitveröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors


Autor: Henryk M. Broder:
Bild Quelle: Screenshot Facebook CSU


Sonntag, 10 März 2019







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