Merkel: Mit der Digitalisierung die Gesundheitsversorgung weiter verbessern

Merkel: Mit der Digitalisierung die Gesundheitsversorgung weiter verbessern


Die Digitalisierung bietet beim Thema Gesundheitsversorgung viele Chancen, gerade in ländlichen Räumen.

Das sagt Bundeskanzlerin Merkel in ihrem aktuellen Podcast. Digitale Sprechstunden, digitale Terminvergaben oder die Telemedizin können "Möglichkeiten sein, die Menschen in den ländlichen Gebieten zu unterstützen", sagt die Kanzlerin.

Am morgigen Sonntag, 7. April, ist der Weltgesundheitstag der Vereinten Nationen. An diesem Aktionstag geht es um eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auf der ganzen Welt.

Deutschland habe eines der weltweit besten Gesundheitssysteme, so Merkel. Gleichzeitig gebe es aber auch hier noch viel zu tun. Die Kanzlerin nennt zwei Beispiele, wie die Politik auf Versorgungsschwierigkeiten in ländlichen Räumen reagiert: So werden die Vergütungen für Landärzte verbessert. Außerdem werden 10 Prozent der Studienplätze für Medizin für angehende Hausärzte reserviert, die sich verpflichten, in unterversorgten Gebieten zu arbeiten.

Auch dem Personal in Gesundheitseinrichtungen soll die Digitalisierung helfen. "Heute gibt es eine Vielzahl von bürokratischen Verpflichtungen, die damit sehr vereinfacht werden könnten", sagt die Kanzlerin. Von besonderer Bedeutung sei die Digitalisierung – insbesondere die Künstliche Intelligenz – für die Erforschung neuer Krankheiten und Behandlungsmethoden. Entscheidend sei dabei immer: "Wir wollen, dass die Digitalisierung den Menschen und damit den Patienten dient."


Autor: Bundesregierung
Bild Quelle: Tobias Koch [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)]


Samstag, 06 April 2019