Grütters: Die Mutigen ehren

Grütters: Die Mutigen ehren


Widerstand gegen das NS-Unrecht

 Grütters: Die Mutigen ehren

Am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler. Nach dem Scheitern des Umsturzversuchs wurden die Widerstandskämpfer noch in derselben Nacht hingerichtet. 75 Jahre danach gedenkt die Bundesregierung in einer Feierstunde der Ermordeten des Widerstands.

Gemeinsam mit der Stiftung 20. Juli 1944 wird die Bundesregierung am 75. Jahrestag des Umsturzversuchs gegen das NS-Regime der Ermordeten des Widerstands gedenken. Die Ansprache bei der Feierstunde hält Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Grütters: Kompromisslos für Menschlichkeit einstehen

"Die tiefe Überzeugung, das Richtige zu tun, einte diejenigen, die aktiv Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime leisteten", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters vor dem Jahrestag des Attentagsversuchs. "Aus der Geisteshaltung, kompromisslos für die Menschlichkeit einzustehen und konsequent danach zu handeln, können wir auch für die Gegenwart und die Zukunft viel lernen."

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Die Feierstunde findet im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin statt. Die Geschichte dieses Gebäudekomplexes war bis 1945 vom Militär bestimmt, vor allem aber war das Haus das Zentrum des Umsturzversuchs gegen das nationalsozialistische Regime am 20. Juli 1944.

Heute befindet sich dort die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Eine Ausstellung informiert über Motive, Methoden und Ziele des Kampfes gegen den nationalsozialistischen Unrechtsstaat. Im Ehrenhof wird an das Schicksal der hier am 20. Juli 1944 erschossenen Offiziere erinnert. Die Gedenkstätte wird vom Bund aus dem Etat der Kulturstaatsministerin und vom Land Berlin gefördert.

Seit 2018 ist auch die von der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand getragene Gedenkstätte Stille Helden im Bendlerblock. Sie wird aktuell erweitert. Die neue Ausstellung soll im Herbst 2020 während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eröffnet werden. Für dieses Projekt hat die Staatsministerin für Kultur und Medien 3,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

Foto: Kulturstaatssekretärin Monika Grütters


Autor: Bundesregierung
Bild Quelle: Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]


Freitag, 19 Juli 2019