Wichtige Warnhinweise zu den Corona-Ausbrüchen

Wichtige Warnhinweise zu den Corona-Ausbrüchen


In verschiedenen Regionen Deutschlands ist eine unbekannte Zahl von Corona-Viren ausgebrochen.

Wichtige Warnhinweise zu den Corona-Ausbrüchen

Von Dr. Graf Rottweil

Wie sie entweichen konnten und wo sie verblieben sind, ist unklar; die Polizei tappt auch bei Tage im Dunkeln. Bitte halten Sie Fenster und Türen geschlossen und lassen Sie Radio und TV gleichzeitig eingeschaltet. Die Gefahrenlage ist unübersichtlich und kann sich ständig ändern. Die Bürger sollten mindestens einmal täglich den Polizei-Notruf wählen, um zu erfahren, ob ihre Region betroffen ist. Bitte wähnen Sie sich nicht in Sicherheit, nur weil sie keine Viren sehen. Inzwischen weiß zwar jeder, wie sie aussehen, aber die sind so heimtückisch klein, dass auch ein Mikroskop nichts zur Identifizierung beiträgt. Aus demselben Grund fällt es ihnen so leicht auszubrechen. Seien Sie beruhigt: Sollten Sie eine Mikrobe sehen, so ist es bestimmt kein Corona-Virus.

Wenn Sie sich ganz gesund fühlen, dann ist das besonders bedenklich, denn die meisten Infektionen verlaufen sympthomlos. In Hot-Spot-Regionen werden Tests auf offener Straße angeboten. Wenn Sie also nicht sicher nicht infiziert sind, gehen Sie zum Straßenabstrich. Tragen Sie außer Haus stets ein Notizbuch bei sich, um die persönlichen Angaben von allen aufzuschreiben, die Ihnen näher als 1,50 m kommen (mit Zollstock gemessen – wie leicht verschätzt man sich!). Jeder wird Ihnen dankbar sein, sollte er es mittels Kontaktverfolgung erfahren, wenn Sie positiv getestet wurden und er dann 14 Tage zuhause bleiben darf.

Sollten bei 1.000 Tests 10x so viele positiv sein wie bei 100, müssen zwingend Reisebeschränkungen angeordnet werden. Wer drin ist, worin auch immer, darf nicht mehr raus; wer nicht drin ist, muss draußen bleiben. Dies schützt die einen vor den anderen und umgekehrt. („Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst!“) Bleiben Sie also am besten gleich, wo Sie sind und konzentrieren Sie sich aufs regelmäßige Ein- und Ausatmen, denn so schützen Sie einstweilen ihr Leben. Sollte Ihnen dennoch oder jetzt erst recht die Luft wegbleiben, so seien Sie versichert, dass in Deutschland jederzeit ausreichend Beatmungsplätze vorgehalten werden. Dies kommt Ihnen zugute, falls Sie rechtzeitig zu einer Klinik gebracht werden, denn Mund-zu-Mund-Beatmung als Erste Hilfe ist wegen der Ansteckungsgefahr aus dem Notfall-Repertoire gestrichen worden.

Egal, wie Ihr Test ausfällt – bleiben Sie stets positiv!

 

Vera Lengsfeld, Publizistin, war eine der prominentesten Vertreterinnen der demokratischen Bürgerrechtsbewegung gegen die "DDR"-Diktatur, sie gehörte 15 Jahre dem Deutschen Bundestag als Abgeordnete der CDU an. Sie publiziert u.a. in der Achse des Guten und in der Jüdischen Rundschau.

 


Autor: Vera Lengsfeld
Bild Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/Novel_Coronavirus_SARS-CoV-2.jpg


Sonntag, 19 Juli 2020

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