Wie erzeugt man Corona-Phobiker?

Wie erzeugt man Corona-Phobiker?


Heute Morgen lief in Deutschlandfunk in Lebenszeit „Ich hatte Corona“ Erfahrungen mit der Pandemie.

Wie erzeugt man Corona-Phobiker?

Von Vera Lengsfeld

Am Mikrofon: Petra Ensminger. In dieser Sendung kamen neben ehemaligen Corona-Erkrankten auch ein Arzt und eine Psychotherapeutin zu Wort. In den Äußerungen beider kam unterschwellig heraus, dass die Corona-Dauerpropaganda inzwischen verheerende Folgen für die Gesundheit und die Psyche vieler Mitmenschen hat.

Die Psychotherapeutin berichtete von Angstzuständen und Depressionen, nicht nur bei Betroffenen, sondern bei Menschen, die sich lediglich vor der Ansteckung fürchten. Das geht so weit, dass sich manche nicht mehr aus dem Haus trauen, einen Waschzwang entwickeln, also permanent die Hände waschen und sich duschen.

 

Es kam auch heraus, wie der Mangel an Kontakt zu Mitmenschen zur Verwahrlosung führen kann. Menschen im Homeoffice verlieren ihre Fähigkeit, ihren Tag zu strukturieren, stehen zu spät auf, ziehen sich nicht mehr richtig an, verlieren ihre Disziplin oder anders gesagt, ihren inneren Halt. So werden aus lebenstüchtigen Menschen langsam Sozialkrüppel, weil mit dem Kontakt zu den Mitmenschen auch die soziale Kontrolle verloren geht. Auf einer der Stellen, wo man sich freiwillig auf Corona testen lassen kann, erzählte mir eine Mitarbeiterin, dass es Corona-Phobiker gäbe, die in regelmäßigen, kurzen Abständen auftauchen, um sich wieder und wieder testen zu lassen. Diese Menschen sind offensichtlich inzwischen krank vor Angst. Was soll man von einer Gesellschaft halten, in der Phobiker regelrecht erzeugt werden?

Die Nachrichten: 

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Und das ist nur ein Sender von vielen. Ebenfalls heute appellierte Gesundheitsminister Spahn, der den Ausnahmezustand bis zum März 2021 aufrecht erhalten möchte, Urlaub nicht mehr iim Ausland zu machen. Wenn viele Menschen diesem Aufruf folgen, ist die Reisebranche endgültig ruiniert. Was denkt sich die Regierung eigentlich, woher das Geld kommen soll, das sie so gern mit vollen Händen verteilt, wenn ganze Teile unserer Wirtschaft abgeschaltet werden? Deutschland steigt aus: aus der Kernenergie, aus der Kohle, aus der Autoproduktion, aus dem internationalen Tourismus, aus den kulturellen Veranstaltungen, aus der Gastronomie, den Freizeit- und Vergnügungsstätten. 

Immerhin hat der grüne Ministerpräsident Kretschmann schon gemerkt, wie kontraproduktiv die Folgen dessen sind, dass die wirtschaftliche Grundlage unseres Landes von Politik, Medien und so genanten NGOs dekonstruiert wird. Ausgerechnet der Grüne hält einen schnellen Erfolg des Elektroautos in Deutschland für unwahrscheinlich. “Trotz der ganzen Transformation werden wir auch 2030 noch einen hohen Anteil an Verbrennern und Hybridfahrzeugen haben”, sagte er der Wirtschaftswoche. Außerdem sicherten diese Produktionslinien das Überleben der Zulieferindustrie. Kretschmann weiß, wovon er spricht. Ein beträchtlicher Teil der Autoindustrie und ihrer Zulieferer liegt im Ländle. 

Unheimlicher nur als diese Entwicklung ist das Schweigen der Mehrheit. 

Erst wenn das letzte Auto vom Band gerollt ist, das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet, werden die meisten merken, dass man mit „erneuerbaren Energien“ und Corona- Phobikern keine moderne Gesellschaft betreiben kann. 


Autor: Vera Lengsfeld
Bild Quelle: NIAID / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)


Samstag, 26 September 2020

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