Boris Palmer, der negroide Penis und die Sprachhygiene: Die Hetzjagd des linken Mobs ist eröffnet!

Boris Palmer, der negroide Penis und die Sprachhygiene: Die Hetzjagd des linken Mobs ist eröffnet!


Erst gestern war Joana Cotar für ihre Rede bei der „Aktuellen Stunde“ im Bundestag zum Thema „Meinungsfreiheit“ vor allem von den linken Parteien (CDU und Grün-Rot-Rot) dafür gescholten worden, als sie behauptete, in Deutschland herrsche Cancel-Kultur, die auch Karrieren vernichte.

Boris Palmer, der negroide Penis und die Sprachhygiene: Die Hetzjagd des linken Mobs ist eröffnet!

Von Michael van Laack

Vorgestern Abend gab es dann neues Anschauungsmaterial dazu, wie das, was nicht existiert, in unserem Land funktioniert.

Auch wir von PP müssen uns in manchem leider schon der neuen Sprach- und Sprechwirklichkeit beugen. Hätte ich „Negerschwanz“ in die Überschrift geschrieben, hätte es gar keiner Überprüfung des Inhalts mehr durch einen Moderator bedurft, um den Artikel auf FB zu löschen. Das hätten die Algorithmen erledigt. Und auch bei Twitter greifen immer mehr automatisierte Sprachhygiene-Regeln.

So wurde PP wegen der Überschrift dieses Artikels (nicht wegen des Inhalts) im vergangenen Sommer wegen Hassrede für einige Zeit in den Shadowban auf Facebook gesetzt und der Autor dieses Artikels zweimal für 30 Tage gesperrt. Einmal im Juli und einmal im Oktober, nachdem man noch eine Teilung des Beitrags auf einer Seite entdeckt hatte.

Nicht nur deshalb lohnt es sich, neben diesem Artikel über die Vorgänge rund um Palmer und andere Akteure zu lesen, sondern sich auch Joana Cotars Rede anzuschauen:

Die Geschichte eines Karriereendes(?) der Reihe nach erzählt

Schon vor einigen Wochen gab es ein FB-Posting, das Dennis Aogo mit einer Episode seines Lebens konfrontierte, die eigentlich niemand ganz so gern von sich in der Öffentlichkeit liest, die Aogo aber über einen längeren Zeitraum ungelöscht (bzw. nicht unsichtbar gestellt) auf seinem Profil beließ:

Dies nur als Vorabinfo, um den späteren Vorwurf gegen Palmer überhaupt einordnen zu können. Doch zuvor passierten andere Dinge.

Opfer Nr. 1: Jens Lehmann

Der ehemalige Nationaltorhüter hatte in einem privaten Posting, dass er wohl auch ursprünglich an eine andere Personengruppe schicken wollte, aber an Aogo versandt hatte, gefragt: „Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?“ Das Ganze auch noch mit einem Lachsmiley versehen. Aogo, der zu diesem Zeitpunkt noch als Experte für „Sky“ arbeitete, machte den Kommentar öffentlich, empörte sich über Lehmann und erzwang so dessen Rauswurf bei Hertha BSC.

Opfer Nr. 2: Dennis Aogo

Wenige Tage später plauderte Aogo für seinen Arbeitgeber live vor sich hin und verwendete dabei in einem Satz das Wording „Trainieren bis zum Vergasen“. Dadurch hatte er sich als Antisemit geoutet und wurde daraufhin von seinem Arbeitgeber zunächst einmal beurlaubt. Über sein weiteres Schicksal wird in den nächsten Tagen der „Hohe Twitter-Rat“ entscheiden.

Wird Boris Palmer nun Opfer Nr. 3?

Das steht zu befürchten, denn die Empörung ist wieder einmal groß. Selbst SPD-Generalsekretär Klingbeil fordert Konsequenzen:

"Lars Klingbeil

@larsklingbeil

Ist das Palmer Zitat echt? Wenn ja: Haben die Grünen sich schon geäußert dazu?"

„Lehmann weg. Aogo weg. Ist die Welt jetzt besser? Eine private Nachricht und eine unbedachte Formulierung, schon verschwinden zwei Sportler von der Bildfläche“, schrieb Palmer auf Facebook und löste sofort eine erhebliche Empörungsdiskussion aus. In deren Verlauf bezog er sich dann auf das oben abgebildete Zitat, um an diesem Beispiel zu demonstrieren, dass sich die Grenze des Sagbaren nicht immer weiter nach rechts verschiebt, sondern von links immer enger gezogen wird.

      

Die Hetzjegd auf den Oberbürgermeister beginnt

Und nun tobt der linke Mob gegen ihn. Zahlreiche Accounts bringen sein Zitat nur geschwärzt, weil sie es für rassistisch halten würden, sich rassistische Begriffe wie „Negerschwanz“ zu eigen zu machen. Eine Diskussion, die sich in den nächsten Stunden ins Wahnhafte steigern und vielleicht diesmal tatsächlich mit dem „Tod“ des ungeliebten Hasen Boris Palmer enden könnte. Mit dem haben ohnehin noch viele eine Rechnung offen, seit er im Staatsfernsehen die Livestyle-Linken kritisiert und Jan Josef Liefers verteidigt hatte. Wir werden sehen, eine offizielle Reaktion der Grünen gibt es jedenfalls (noch) nicht.

 

Philosophia Perennis


Autor: Philosophia Perennis
Bild Quelle: Superbass, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Sonntag, 09 Mai 2021

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