Die Öfen von Auschwitz sind erkaltet: Die Spätgeborenen Nachkommen üben sich in Israelkritik

Die Öfen von Auschwitz sind erkaltet: Die Spätgeborenen Nachkommen üben sich in Israelkritik


Den meisten Deutschen (Frauen & Männern) fällt es schwer, einen vorhanden Judenhass zu zügeln.

Die Öfen von Auschwitz sind erkaltet: Die Spätgeborenen Nachkommen üben sich in Israelkritik

Von Dr. Nathan Warszawski

Der zwanghafte Hass muss sich entladen, am besten mit einem großen Knall. Pseudowissenschaftliche Beiträge sowohl von Juden, als auch von Nichtjuden sollen beweisen, dass der Hass auf Juden berechtigt ist. Da Juden weltweit von so vielen Menschen verachtet werden, muss etwas dran sein.

Der beinahe weltweite Hass auf Juden basiert auf den Gottesmord, der den Juden seit mehr als 2.000 Jahren zur Last gelegt wird. Im Neuen Testament wird ein Jude von der römischen Besatzungsmacht am Kreuz umgebracht. Da jedoch die Römer den von ihnen Gekreuzigten bald als Gott anerkennen und die Römer bis heute im christlichen Glauben einflussreich sind, richtet sich die Schuld und der Hass bald nicht mehr auf die römischen Judenmörder, sondern auf die Juden, also die Verwandten des Gekreuzigten namens Joshua ben Jossef.

„Jude“ (hebr. Jehudi) hat zweierlei Bedeutung: a) Mitglied der jüdischen Religion und b) Mitglied des jüdischen Volkes. Die Doppeldeutigkeit basiert auf das fehlenden jüdische Schisma begründet. Das Judentum kennt keine Synagogenspaltung wie die Deutschen. Mit der Kirchenspaltung in Deutschland ist ein Deutscher zunächst Protestant oder Katholik. Christ reicht nicht aus für die wichtige Einordnung. In Griechenland hingegen läuft es ohne innergriechische Kirchenspaltung ab: Ein Grieche hat – zumindest früher – griechisch-orthodox zu sein. Seit mehreren Jahrtausenden leben Juden in „Judäa“ (hebr. Jehuda) und im angrenzenden Samaria (hebr. Shomron). Die Araber, die heute dort siedeln, nennen das Gebiet „Westbank“. Gemeint ist damit das Gebiet westlich des Rinnsales namens „Jordan“. „Palästina“ hingegen bedeutet „Land der Philister“. Die Philister sind zugewanderte Indo-Arier gewesen, die heute nicht mehr vorhanden sind. Die Araber bestehen darauf, wie die Juden als Semiten zu gelten und keine Indo-Arier zu sein, obwohl sie sich als „Palästinenser“ fühlen und sich auch so bezeichnen.

Nach dem 1. Weltkrieg nennen die siegreichen Britischen Eroberer ihre Eroberung (ihr Mandat) westlich und östlich des Flusses Jordan „Palästina“. Bald wird die „Eastbank“ oder „Transjordanien“, die 2/3 von Gesamt-Palästina einnimmt, vom britischen Mandatsgebiet abgetrennt und einem damals wie heute unwichtigem Wüstenkönig verschenkt, dessen männliche Nachfolger bis zum heutigen Tag Usurpatoren (Könige) von Jordanien sind. Der kleinere verbliebene britische Mandatsteil westlich des Flusses Jordan = Cisjordanien, wird nun auch Palästina genannt und soll eigentlich der Judenstaat (Staat der Juden) werden, zunächst unter den Namen Eretz Jisrael (Land Israel), später unter den Namen Medinat Jisrael (Staat Israel). Für Numismatiker: Zahlreiche schwer zu fälschende Münzen belegen dies!

Palästina und die Palästinenser: Eine Geschichte von der Nakba bis zur Gegenwart
von Muriel Asseburg
26. August 2021
365 Seiten 16,95 €
ISBN-10: ‎ 3406774776

Das zu besprechende Buch kann als Auftragsarbeit betrachtet werden, wobei es einen passenden Titel gäbe: Politik statt Wahrheit. Chaos, Morde und anderes Unbill in der arabischen Welt können mit dem Islam erklärt werden, nicht jedoch mit Juden oder Judentum, schon gar nicht mit Israel, der einzigen Demokratie weit und breit. Ich bin mir bewusst, dass für viele deutsche Leser nach der langen Friedenszeit Demokratie und Wahrheit keine schützenswerten oder gar unersetzlichen Werte mehr darstellen. Die allermeisten Araber, die nicht in Israel leben, kennen weder Demokratie, noch Wahrheit.

Den verlorenen Krieg gegen die Juden mit der erfolgreichen Gründung des Judenstaates Israels bezeichnen die aus Israel geflüchteten Araber und ihre zahlreichen Nachkommen bis heute als „Nakba“, was Unglück oder Unrecht bedeutet. Diese Araber, die sich nun „Palästinenser“ (= indo-arische Philister s.o.) nennen, werden wegen des militärischen Angriffs auf Israel von den arabischen Führern von Ägypten bis zum Irak aufgefordert, außer Landes zu fliehen, damit man die verbleibenden Juden, die nirgendwohin als ins Mittelmeer (arab. Slogan: Werft die Juden ins Meer!) fliehen können, mit weniger Aufwand liquidiert. Nach dem von Juden gewonnenen Befreiungskrieg erlaubt der Staat Israel 40.500 Arabern die Rückkehr nach Israel. Eine Rückkehr in die von Arabern eroberten Gebieten (Gazastreifen, Jerusalem-Altstadt, Judäa und Samaria) gestatten die Araber keinem einzigen Juden: Wie zuvor Deutschland soll Palästina judenrein werden. Selbst die seit Jahrhunderten in Hebron lebenden Juden dürfen nicht in ihre Heimatstadt zurückkehren. Sie werden die Gelegenheit hierzu nach 20 Jahren des Wartens erhalten (siegreicher 6-Tage-Krieg 1967).

Die 1949 militärisch unterlegenen Araber, die wie alle Kriegsverlierer zum Teil fliehen, zum Teil vertrieben werden, werden weder im angrenzenden Jordanien, noch im nahen Libanon aufgenommen und gelten somit bis heute als staatenlos. Jordanien erobert einen großen Teil Cisjoradaniens, der eigentlich für die Juden bestimmt gewesen ist (s.o.). Ägypten sperrt die arabischen Flüchtlinge im eroberten Gazastreifen ein. Seit mehr als 70 Jahren unterstützt die UN (UNRWA) die vertriebenen Araber und ihre überaus zahlreichen Nachkommen in der Absicht, den Hass auf Juden auf ewig zu verfestigen, koste es den dortigen Arabern was es wolle. Denn in den meisten arabischen Staaten dürfen die selbsternannten Palästinenser nicht arbeiten und kein Geld verdienen: sogar im palästinensischen Jordanien!

Das internationale Rückkehrrecht in die verlorene Heimat gilt nur für Araber und nicht für Juden mit der Ausnahme der deutschen Kontingentflüchtlinge. Nach dem Zerfall der Sowjetunion erlaubt Deutschland russischen Juden, sich in Deutschland anzusiedeln, um sie an einer Auswanderung nach Israel zu hindern. Von den anfänglichen 300.000 russischen Juden sind heute mit Nachkommen nur 100.000 in Deutschland vorhanden. Aus deutscher Sitz hat sich der finanzielle Einsatz rentiert.

Würde das Rückkehrrecht für Araber durchgesetzt werden, wozu sich deutsche und weitere europäische Pazifisten seit Generationen einsetzen, so hätten die Juden keinen eigenen Staat mehr, da sie von den Arabern zahlenmäßig überrannt worden wären. Man darf diesen pazifistischen Gedanken als bisher untauglichen Versuch werten, den Nationalsozialismus im Nachhinein zu legitimieren. Das hier besprochene Buch liebäugelt mit diesem Gedanken.

Man stelle sich vor, dass deutsche Staatsbürger bis heute die an Polen und Russland verlorenen ostdeutschen Gebiete als Unglück oder gar Unrecht (Nakba) öffentlich bezeichnen würden. Solche reaktionärere kriegslüsterne Deutsche würden wir anständigen Deutsche zu Recht als Kriegshetzer oder Nazis bezeichnen. Doch wenn es um die Ermordung von Juden durch Araber im Nahen Osten oder auch anderswo geht, werden die Deutschen und viele andere Völker äußerst tolerant. Glücklicherweise haben die Juden bisher alle Kriege im Nahen Osten gewonnen und überlebt, die Araber angezettelt haben.

Nun kann man einwenden, dass es auch Juden und Israelis gibt, die politisch auf Seiten der Araber (Palästinenser) stehen. Das erklärt man mit dem jüdischen Selbsthass, der nicht nur in Israel heimisch ist. Selbsthassende Juden betrachten das Judentun als Religion und nicht als Nationalität. Prof. Ilan Pape, der Israel verlassen hat und nun in GB lehrt und sein Juden hassendes Gift von dort aus verbreitet, ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Auch in Deutschland und zunehmend in den USA findet man jüdische Selbsthasser. Reden, Bücher und Zeitungsartikel selbsthassender Juden sind bedeutend interessanter als die von Nichtjuden verfassten Reden, Bücher und Zeitungsartikel. Das bestätigt sich auch in unserem Fall.

Im Jahre 1880 wird das palästinensische Volk erfunden (erstmals erwähnt). Zuvor nannten sie sich lediglich „Araber“, wie die anderen Araber auch in der nahen und weiteren Umgebung. Viele politisch und religiös einflussreiche Palästinenser folgen der NSDAP-Ideologie Hitlers. Selbst Ägyptens Nasser, der große und berühmte Israelhasser, erkennt nur ein arabisches und kein palästinensisches Volk an. Palästina betrachtet Nasser als koloniale Erfindung der Christen, was unrichtig ist, denn Palästina ist eine jüdische Erfindung!!! Der Ägypter Arafat, der sich als Palästinenser ausgibt, erfindet den palästinensischen Befreiungskampf. Er stirbt einsam und allein ohne seine geliebte Frau in einem Pariser Krankenhaus nachweislich an AIDS.

Die Befreiung Palästinas ist die Vernichtung Israels.

Der 1967 von Israel gewonnene 6-Tage-Krieg wird von mehreren arabischen Ländern (Ägypten, Syrien, Jordanien etc.) angezettelt. Nach Kriegsende beherrscht Israel das gesamte historische jüdische Land, das die Araber und viele andere Staaten bis heute fälschlicherweise als Palästina bezeichnen (s.o.). Jordanien zieht sich aus der „Westbank“ zurück, Restjordanien behält jedoch den alten siegreichen Namen, statt sich wie zuvor in „Transjordanien“ umzubenennen. Bald nach dem 6-Tage-Krieg werden politisch-religiöse Kompromisse zwischen Israel und Jordanien geschlossen. Bekannt werden die Verhandlungen unter dem Titel „Beten verboten!“: Juden und Christen, und auch deutsche Bischöfe, dürfen auf dem jüdischen Tempelberg nicht beten. Dies ist nur nachweislich beschnittenen Muslimen gestattet.

Eine von Judenhassern bevorzugten „2-Staaten-Lösung“ würde eine erneute Teilung Israels bedeuten. De facto handelt es sich nicht um eine 2-Staaten-Lösung, sondern um eine 4-Staaten-Lösung: Israel, Judäa/Samaria, Gazastreifen, Jordanien. Die palästinensischen Araber im heutigen Jordanien werden von einem saudischen König regiert. Sie bilden die große Mehrheit aller Jordanier. Jordanien ist somit de facto Palästina!

Israel ist ein Fremdkörper im Nahen Osten, weil es nicht korrupt ist. (s. Afghanistan). Wie klein ist Groß-Israel?

Als der spätere jüdische Ministerpräsident Israels Ariel Scharon es wagt, den jüdischen Tempelberg zu betreten, bricht die 2. Intifada (arab.: Volksaufstand) aus. Arabische bezahlte Mörder generieren viele Tote, nicht nur jüdische. Der kleine arabische Junge Mohammed al Durra wird im Gazastreifen von Arabern erschossen, um die Intifada einzuheizen. Tapfere Araber töten mehr jüdische Zivilisten als israelische Soldaten.

In Palästina, wie in manch anderen arabischen Gegenden, finden selten politische Wahlen statt. Die arabischen Machthaber scheuen das Risiko, Wahlen zu verlieren. Die nächsten palästinensischen Wahlen werden im August 2021 stattfinden (schon vorbei!). Die PLO behauptet, dass Israel kein Jüdischer Staat sei. In den selbstverwalteten arabische Gebieten herrscht Korruption, die die EU sponsert. Ein Arabischer Frühling fällt in Gaza aus. Juden, deren Vorfahren seit Jahrhunderten ununterbrochen und heute erneut in Hebron (Judäa) leben, werden von Arabern als Siedler beschimpft. Dank dem starken islamischen Zufluss wird es bald einige deutsche Städte geben, in denen Deutsch nicht gesprochen werden wird und Deutsche unerwünscht sind.

Israelische Araber sind keine Palästinenser, sondern stolze Israelis. Entsprechend den Afghanen (neu), Irakern, Syrern und Türken in Deutschland.

Mit Ausnahmen dürfen arabische Israelis freiwillig in der israelischen Armee dienen. Dürfen Taliban zur Bundeswehr? Araber leben gern in Israel. Israel ist die einzige Demokratie in der arabischen Welt und somit ein Fremdkörper. Eine Diktatur in Israel würden alle arabischen Staaten begrüßen. Juden sind ein Fremdkörper im Nahen Osten und haben schon wegen ihrer Demokratie kein Recht auf einen eigenen Staat.

Was ist der Sinn des besprochenen Buches? Die unmögliche Koexistenz der Hamas mit Israel? Der Ausblick des Buches ist bereits wenige Wochen nach Abschluss des Buches veraltet. Unabhängig davon entspricht das Buch nicht der Realität. Denn im Gegensatz zum Buch sitzen Araber nicht nur real im israelischen Parlament, sondern sind auch Mitglieder der Regierung Israels! In Deutschland hingegen werden Mitglieder der AfD wie Aussätzige behandelt, obwohl sie keine Einheimischen ermorden wollen. Schlussfolgerung des Buches: Tote Palästinenser werden gezielt von Juden ermordet, Juden kommen lediglich um.

In der EU-Diaspora werden Juden heutzutage nicht nur von Palästinensern und anderen Muslimen verfolgt und misshandelt. Europäische Politiker hingegen laben sich an KZ-Besuchen.


Autor: Dr. Nathan Warszawski
Bild Quelle: Von Pimke - Eigenes Werk, CC BY 2.5 pl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=755171


Sonntag, 12 September 2021

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