Lauterbach muss Hunderttausende Packungen ›Paxlovid‹ vernichten

Lauterbach muss Hunderttausende Packungen ›Paxlovid‹ vernichten


Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, SPD, beweist einmal mehr, wo seine Interessen liegen.

Lauterbach muss Hunderttausende Packungen ›Paxlovid‹ vernichten

Schon bei den Impfdosen hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach, SPD, das Geld zum Fenster herausgeschmissen. Mindestens vier Millionen von Impfdosen überschritten das Verfallsdatum und waren nicht umsonst, aber vergeblich gekauft worden.

Jetzt wiederholt sich das Spiel mit dem umstrittenen Medikament ›Paxlovid‹, das wiederum niemandem etwas nutzt außer dem Verkäufer. Und unter Umständen einem Gesundheitsminister.

Von den etwa eine Million Packungen des Corona-Medikaments wurden laut Bundesgesundheitsministeriums 460.000 an den Großhandel ausgeliefert. Allerdings finden sie keinen Abnehmer. Bei Apotheken, Ärzten und Patienten hat sich herumgesprochen, dass es sich um ein kritisches Medikament handelt. Sie kaufen und nehmen sie nicht.

Von der 460.000 Packungen »erreichen 280.000 bis Februar 2023 ihr Verfalldatum«, gibt das Ministerium zu. Und das bei einem Medikament, das schlappe 500 Euro pro Packung kostet. 140 Millionen Euro verschwendet Herr Lauterbach mal so nebenbei.

»Dass nun Paxlovid-Dosen für Millionen von Euro abzulaufen drohen«, giftet der Arzt und CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, »zeigt, dass Karl Lauterbach nichts dazugelernt hat«.

Bisher wurde das Medikament in Deutschland ganze 30.000 mal verschrieben. Häufige Nebenwirkung von ›Paxlovid‹ sind »Störungen des Geschmackssinns, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen«.

 

Erstveröffentlicht bei Die freie Welt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 15 August 2022

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