24 Prozent mehr Wohnungseinbrüche: Dramatischer Kriminalitätsanstieg in Berlin

24 Prozent mehr Wohnungseinbrüche:

Dramatischer Kriminalitätsanstieg in Berlin




"Wir haben einen Anstieg in bestimmten Feldern zu verzeichnen, der besorgniserregend ist.", so ein Berliner Polizeisprecher gegenüber einer Nachrichtenagentur. Tatsächlich sprechen Sicherheitskreise gerade bei Eigentumsdelikten von einem "dramatischen Anstieg". 2011 ist in der Bundeshauptstadt erstmals seit Jahren wieder eine deutliche zunahme der Kriminalität zu verzeichnen.

Die vorläufige Berliner Kriminalitätsstatistik für den Zeitraum Januar bis November 2011 weist 454.700 Straftaten aus - eine Steigerung um 4,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig sank die Aufklärungsquote um 2,2 Prozent auf nunmehr 46 Prozent.

In den ersten 11 Monaten des Jahres 2011 wurde in nicht weniger als 9.730 Wohnungen in Berlin eingebrochen - hier liegt die Steigerungsrate gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum bei satten 24 Prozent. Desweiteren wurde in 1.640 Villen eingebrochen - Steigerungsrate hier: 27 Prozent! Die höchste Steigerungsrate gab es bei Fahrraddiebstählen: Sie stiegen um knapp 29 Prozent auf 24.200.

Der neue Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) will nun offensiv gegensteuern und die Entwicklung der vergangenen Jahre bei der Polizei umkehren: Es soll mehr Polizei geben in Berlin, die auch sichtbar auf der Straße im Einsatz und für die Bürger ansprechbar ist.

Offenkundig hat die gut organisierte Bandenkriminalität einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung. Unter Berufung auf die amtierende Berliner Polizeipräsidentin berichtet die Tageszeitung "B.Z.":

Gebildet wurden spezielle, länderübergreifende Ermittlungsgruppen, die bereits Erfolge haben: Es habe erste Festnahmen gegeben. „Doch reisende Täter zu fassen, ist sehr schwierig - die sind ganz schnell wieder weg.“ Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass dieselben Täter, oft zu zweit oder dritt unterwegs und bestens trainiert, auch in den neuen Bundesländern sowie im Ausland zugange seien.

Unterschiede in der Entwicklung werden sichtbar, wenn man einen Blick auf die einzelnen Polizeidirektionen wirft:

Polizeidirektion 5 (Friedrichshain-Kreuzberg-Neukölln): Hier betrug der Kriminalitätsanstieg insgesamt 6,3 Prozent - den größten Anstieg gab es bei Mord und Totschlag: + 39,1 Prozent. Bei Wohnungseinbrüchen betrug die Steigerung 34,1 Prozent.

Im Bereich der Polizeidirektion 4 (Tempelhof-Schöneberg) stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche um 77,9 Prozent, die Kriminalität insgesamt stieg hier um knapp über 10 Prozent.

Und auch in der vielgerühmten Mitte (Polizeidirektion 3) sieht es nicht besonders gut aus. Hier stieg die Kriminalität um 9,8 Prozent - höchste Steigerungsrate bei sexuellem Mißbrauch von Kindern + 47,6 Prozent), gefolgt von Trickdiebstählen (+ 42 Prozent).

Im Bereich der Polizeidirektion 2 (Spandau-Charlottenburg-Wilmersdorf) stieg die Kriminalität um 4,1 Prozent- Herausragend: Die Trickdiebstähle stiegen um 171,4 Prozent und die Brandstiftungen stiegen um 61,1 Prozent.

Im Bereich der Polizeidirektion 6 (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick) stieg die Kriminalität um fast 6 Prozent. Höchste Steigerungsraten: Wohnungseinbrüche (+ 44,6 Prozent), versuchter Mord und Totschlag (+ 36,4 Prozent).

Zur traurigen "Routine" gehören in Berlin inzwischen auch brutale Angriffe von schwerkriminellen Tätern auf Fahrgäste in den Berliner U- und S-Bahnen - alleine in der Nacht zu Heiligabend kam es zu 5 solcher Attacken. 2011 wurden mehrere Menschen von zumeist jugendlichen Verbrechern entweder ins Koma geprügelt - zumeist mit schweren Kopfverletzungen - oder in den Tod gehetzt.

 

Foto: Nicht nur in Berlin ein Thema: Die immer brutaler werdende Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 27 Dezember 2011






wie ich gehört habe, ist es besonders gefährlich für israelische staatsbürger und menschen jüdischen glaubens sich in den genannten stadtvierteln blicken zu lassen. darüber sagt die statistik anscheinend nichts aus. warum wohl?



Statistiken sind nur dem nützlich, der sie fälscht. Die ersten die unter den Einsparungen bei der Sicherheit eines Landes leiden müssen, sind immer die Bürger. Es ist kein Trost, wenn an den Stellen viel Geld gespart werden kann. Es sind die falschen Stellen. Aber nicht nur die Polizei ist betroffen. Auch die Sparmaßnahmen bei der Bundeswehr haben verheerende Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit. Wenn Israel so sparen würde, wäre es schon lang von den Arabern überrannt worden.



Jetzt sind wir EM-Favorit!

Und Israel schaut traurig zu...



Wenn die Politiker jedem Arbeitsscheuen eine glückliche Unterkunft in Berlin zusichern, um so über den Länderausgleich zu mehr Einnahmen zu kommen, darf man sich ncht wundern, wenn es dann zu solchen Exzessen kommt. Man kann nur so viele holen, wie man Arbeit auch hat. Staatliche Verwahrlosung hat noch nie gutes gebracht. Statt Streetworker anzuhäuern, sollte der Senat schnellstmöglich Arbeit organisieren, statt Berlin zu einem Polizeistaat umzufunktionieren. Manchmal hat man den Eindruck, dass in Berlin sich die Unfähigsten der Republik sammeln, um ein neues Experiment durchzuziehen. Nach zwanzig Jahren, sollte auch dort die haushalttechnische Wirklichkeit von Stadtkämmerer angekommen sein: Jedes Land muss sich selbst ernähren - Berlin sollte nicht Athen sein.



Was für ein Glück, daß ich aus Hessen komme und wir das "kleinere Übel " - die CDU / FDP in der Regierungsverantwortung haben. Ich sag immer: Jeder bekommt das was er verdient !  Wenn die Berliner so "unintelligent " sind und immer wieder diese roten Versager wählen brauchen sie sich auch nicht zu beschweren, daß es immer mehr Gesindel in die Hauptstadt zieht - bei diesen "rosaroten" Aussichten ! Jedem Berliner, der in besseren Gegenden wohnt kann ich nur anraten: macht`s wie ich, hinter meiner Haustür lauern 45 Kilo Muskeln und Zähne die nur darauf warten, daß sich jemand unangemeldet bei uns einschleicht.....