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Obama träumt weiter ...

Obama träumt weiter ...




von Prof. Ron Breiman, Israel haYom

Während der Gespräche zwischen den Westmächten und dem Iran brachte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu eine berechtigte Bitte vor — der Iran sollte Israel als jüdischen Staat anerkennen und aufhören, mit dessen Zerstörung zu drohen.

Doch der U.S.-amerikanische Präsident Barack Obama lehnte diese Forderung mit der Begründung ab, dass es keinen Zusammenhang zwischen Irans Haltung gegen Israel und den Nukleargesprächen gebe.

Er ignorierte die Tatsache, dass Israel im Fall eines nuklear bewaffneten Iran, das am stärksten bedrohte Land ist. Die Aussagen der iranischen Führer in Teheran bekräftigen dies fortwährend.

Obamas Erwiderung sollte bei israelischen Politikern die Alarmglocken laeuten lassen. Denn seine Argumentation könnte ebenso für Netanyahus berechtigte Aufforderung an die palästinensischen und arabischen Führer gelten, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

Denn der Ruf nach der Gründung eines palästinensischen Staates westlich des Jordan bedeutet, dass “zwei Staaten für zwei Völker” gefordert werden, nicht einfach nur zwei Staaten. Obamas Aussagen sind ein interessanter Indikator für den voraussichtlichen Druck gegen Israel wegen seines eigenen Landes während Obamas weiterer Amtszeit im Weißen Haus.

Bedauerlicherweise erweckt Obamas Verhalten in den politischen Bereichen, in denen er tätig wurde, den Eindruck, dass das Cockpit des Weißen Hauses (und damit der gesamten Welt) von einem Piloten gesteuert wird, der (nicht unähnlich dem Germanwings Piloten) beschlossen hat, das Zeitalter der USA als führende Weltmacht, als mächtige, vernünftig und verantwortungvoll handelnde, demokratische Supermacht zu beenden.

Für alle, die dies vergessen haben, folgt hier auszugsweise eine Liste mit kontrovers bewerteten Handlungsweisen Obamas:

  • sein Verhalten bei dem gefährlichen Sturm, der als “Arabischer Frühling” bezeichnet wurde;
  • seine Unterstützung der Muslimbruderschaft in Ägypten, die Hosni Mubarak gestürzt hat;
  • sein Verhalten bezüglich der syrischen chemischen Waffenvorräte;
  • sein Verhalten gegenüber dem Iran, da dieser weiter auf Zeit spielt und weiter Nuklearwaffen entwickelt;
  • seine Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen in Jemen, einschließlich der iranischen Verwicklungen dort und an anderen Orten;
  • seine Reaktion auf die Kämpfe in der Ukraine;
  • seine Parteinahme für die Palästinensische Terrorbehörde und deren Leiter Mahmoud Abbas — dem Zwillingsbruder der Hamas.

Ein anderer Punkt bezüglich Obama und dem Iran ist, dass der U.S.-Präsident verkündet hat, dass es während seiner Amtszeit keinen nuklearen Iran geben würde. Das bedeutet, er wird so arbeiten, dass es bis zum 20. Januar 2017 keine iranische Nuklearwaffe geben wird, und von daher ist alles Reden über den Iran und darüber, dass der Iran die nächsten 10 oder 13 Jahre keine nuklearen Kapazitäten haben wird, bedeutungslos. Denn Obamas Nachfolger werden sich mit der Realität, die er zurücklässt, auseinandersetzen müssen.

Ähnlich verhält es sich auch mit Netahyahus Wahlkampf Verkündung, dass er nicht zulassen werde, dass in seiner Amtszeit ein palästinensischer Staat entsteht — das bedeutet, nicht innerhalb der nächsten vier Jahre. Selbst die extremsten Linken wissen, dass die “palästinensische Bombe” (ein palästinensischer Staat im Land Israel westlich des Jordan) nicht so schnell gebildet werden kann.

Von politischen Führungspersönlichkeiten wird erwartet, dass sie über ihre Amtszeit hinausblicken. Das gilt auch für Obama, der fordern sollte, dass der Iran dauerhaft keine nuklearen Waffen herstellt und nicht nur während der nächsten zwei Jahre; und das gilt für Netanyahu, der erst kürzlich wieder ins Amt gewählt wurde, damit er die Bildung eines palästinensischen Staates im Land Israel westlich des Jordanflusses verhindert.

Professor Ron Breiman is the former chairman of Professors for a Strong Israel.

 

Übersetzt von Renate/Aro1.com

 

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Autor: joerg
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Mittwoch, 15 April 2015









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