Islamwissenschafter Hamed Abdel-Samad: `Gewalt ist kein Missbrauch der Religion, sondern ein Gebrauch´

Islamwissenschafter Hamed Abdel-Samad:

`Gewalt ist kein Missbrauch der Religion, sondern ein Gebrauch´


In einem Gespräch mit dem Chefredakteur der `Neuen Züricher Zeotung´ formuliert der ägyptischstämmige Islamwissenschaftler und Mohammed-Biograph Abdel-Samad deutliche Kritik am Islam und an der Umgangsweise vieler Medien mit dem Verhältnis von Islam und Gewalt.

von Itay R. Livna

 

Hamed Abdel-Samad, der in Deutschland aufgrund seiner kritischen Arbeiten zum Islam unter Polizeischutz leben muss, kritisiert dabei auch die Verharmlosungsmechanismen in großen Teilen der Mainstream-Medien, die NZZ schreibt:

 

Hamed Abdel-Samad wendet sich entschieden gegen die Entschuldigung, islamistische Gewalt habe nichts mit dem Islam zu tun, sondern sie bedeute einen Missbrauch der Religion.

 

Tatsächlich ist die These „Nichts hat nichts mit garnichts zu tun“ bei Experten und Betroffenen mehr als nur umstritten. Die NZZ zitiert die zugespitzt zusammengefasste Kritik des Islamwissenschaftlers so:

 

«Es ist kein Missbrauch der Religion, sondern ein Gebrauch. Denn die Religion schreit förmlich danach, gebraucht zu werden für Gewalt, weil es ein Bestandteil der Religion ist.» «25 Tötungsbefehle gibt es im Koran, direkte Tötungsbefehle, wo Gott den Tod sehen will. Gott will Blut sehen.» Und: «Mohammed war ein Krieger, lebte von Kriegsbeute.»

 

Abdel-Samad, Sohn eines Imams, in dem Gespräch über die Bedeutung des Korans, seiner Gewaltbefehle und des Problems, das Interpretationen und Reformen so schwer sind:

 

«Das Buch hat eine ungeheure Macht. Der Koran wird von der Mehrheit der Muslime als die letzte direkte Botschaft Gottes für den Menschen betrachtet, mit einem politischen Auftrag, mit einem juristischen Manifest, mit einer Verfassung, wie die Menschen leben sollten. Wenn Gott zum letzten Mal spricht, dann hat das eine Macht. Viele Muslime, vor allem Islamisten, legen das so aus, dass sie diesen politischen Auftrag Gottes notfalls auch mit Gewalt in die Welt tragen müssen.»

 

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Foto: Hamed Abdel-Samad bei der Vorstellung eines seiner Bücher auf der Frankfurter Buchmesse 2015 (Foto: Foto: © JCS / , via Wikimedia Commons)


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Donnerstag, 23 März 2017






"`Gewalt ist kein Missbrauch der Religion, sondern ein Gebrauch´" Eigentlich nix Neues unter der Sonne. Wünsch ich mir mal als Schlachzeile in den großen dt. Qualimeds. Wäre bestimmt Umsatzfördernd....und einiges mehr(zwincker)...muuhaa...Zum besseren Verständniss für Otto Normalo müsste die aber lauten, "Gewalt ist kein Missbrauch des Islams, sondern ein Gebrauch" Denn wenn O.N. `Gewalt und Religion´ hört oder liest, fängt er gleich wieder an die Kreuzüge auszubuddeln. ☺☺

Es ist aus den Köpfen der Leute nicht herauszubekommen, daß es kein einziges sogenanntes heiliges Buch gibt, in dem Gottes Wort aufgeschrieben steht. Das ist einzig und allein ein Lügenkonstrukt der Priester, die diesen Glauben mit äußerster Brutalität und mit Blut in den Geist der Menschen gestempelt haben.

Hinzufügen muß ich trotzdem, daß all diese Bücher trotz allem sehr viele wichtige Inhalte haben. Sobald jedoch z.B. Gewalt gegen Ungläubige ein Thema wird, hört der Spaß auf.

Jeder "Normale" Mensch, der denken kann (deshalb funktioniert das bei uns nicht) könnte in die Welt schauen und würde feststellen, dass jedes Jahr 10000e Menschen durch den Islam sterben. Das betrifft sowohl islamische Diktaturen im "Frieden" (Iran, Pakistan, Sudan, Ägypten, Sahel-Staaten) wie auch islamische Diktaturen im Krieg (Afghanistan, Lybien, Jemen, Somalia) wie auch islamische Demokratien (Indonesien, Irak, Libanon, Tunesien, Nigeria) nicht gerechnet die Länder, in denen der Islam eine Minderheit darstellt (z.B. Philippinen, Kenia, verschiedene Westafrikanische Staaten). All dies zu wissen und trotzdem zu behaupten "Das hat NICHTS mit dem Islam zu tun" ist eine unglaubliche Frechheit von den Verantwortlichen in Europa. PS @1 steve Moin Steve, die "Kreuzzüge" sind genauso instrumentalisiert wie der "Nahost-Krieg", der "Nahe Osten, Mittlere Osten" wie auch Nordafrika waren "Christliches" Territorium das von Mohammeds Brand- und Mordhorden erobert wurde, die Kreuzzüge waren die total bekloppte Antwort einer katholischen Kirche, ABER,es war die Antwort auf eine kriegerische Machtausdehnung. Und heutzutage versuchen unsere Verantwortlichen uns zu erzählen, dass alle "psychisch Krank" sind, was bitte ist denn in den Kriegsgebieten? müssen wir die einzäunen und Psychiatrien daraus machen?

Passt vllt. nur entfernt(?) hier rein. Habe gerade gelacht. "Es ist noch nicht entschieden, ob der Karneval der Kulturen 2017 stattfinden kann. Das größte Problem ist die Sicherheit."...Die Seance sollte das Motto haben "Kampf der Kulturen 2017". Da wird wird dann alles intern geregelt und bedarf keiner Sicherheitskräfte....muuuhaa...Link: http://www.tagesspiegel.de/berlin/karneval-der-kulturen-sicherheitsdienste-koennen-den-umzug-nicht-schuetzen/19435744.html