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Deutschland zu Nordkoreas Kriegsdrohungen: Selbsttäuschung

Deutschland zu Nordkoreas Kriegsdrohungen:

Selbsttäuschung


Im beginnenden deutschen Wahlkampf hat Kanzlerin Angela Merkel mit Blick auf den Konflikt um das nordkoreanische Streben nach Kernwaffen erklärt, für eine Lösung gebe es nur diplomatische Mittel.

Dabei verwies die Christdemokratin auf den vermeintlichen Erfolg der Diplomatie in der Auseinandersetzung um das geheime Kernwaffenprogramm der Islamischen Republik Iran.

 

Ganz offenbar ahnt die Spitzenkandidatin der CDU nicht, worüber sie spricht. Denn in der Tat ist der »Erfolg« von Wien keiner. Er hat, wenn überhaupt, eine aufschiebende Wirkung, wertete das Mullahregime aber ganz gewiß auf, das dafür einen allzu geringen Preis zahlt. Das hat jetzt Hassan Rohani, das stets freunlich lächelnde Gesicht der klerikalen Tyrannei, in aller Offenheit bestätigt.

 

Sein Land, erklärte der »Präsident« in Teheran, könne das Abkommen von Wien jederzeit kündigen und binnen weniger Stunden sein eben doch bloß eingefrorenes Kernwaffenprogramm reanimieren. Sollte dies geschehen, betonte Hassan Rohani noch, so werde man dies »noch viel stärker« tun als je zuvor. Und dank der Unterstützung Teherans vor allem aus Europa ist daran nicht zu zweifeln.

 

Wie die Worte Angela Merkels zeigen, will man dort um jeden Preis an dem selbstbetrügerischen Gerede von einem »diplomatischen Erfolg« festhalten. Dabei wäre ein solcher offensichtlich nur in dem Fall erzielt, wäre Teheran dauerhaft nicht mehr in der Lage, das zu tun, was Hassan Rohani androht. Tatsächlich aber ist der JCPOA eine Bestandsgarantie für das iranische Atomprogramm.

 

 

 

tw_24


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Mittwoch, 16 August 2017






In dieser Frage hat Frau Merkel Recht. Vor 103 Jahren hatten wir eine ähnliche Lage in Europa. Wir wissen doch alle, was danach alles folgte. In der Beziehung zwischen Ländern gibt es diplomatische Mittel oder kriegerische Auseinandersetzungen. Etwas anderes ist mir nicht bekannt. Ich hoffe doch stark, daß von Haolam diplomatische Mittel bevorzugt werden.

"Ganz offenbar ahnt die Spitzenkandidatin der CDU nicht, worüber sie spricht" Noch nie hat AM "geahnt" bzw. gewusst wovon se spricht....moins....

@ sio2willi: Diplomatische Mittel haben dazu geführt, daß Teheran in ein paar Jahren ganz legal Kernwaffenforschung betreiben, dafür, daß das Land schon heute als Regionalmacht auftreten und im Nahen Osten an vielen Stellen Unfrieden stiften kann. Und auch der Konflikt um und mit Nordkorea ist eine Folge diplomatischen Versagens.

@3tw_24:blog: NK: Entwarnung in Sicht? "US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gelobt. "Er hat eine sehr weise und gut durchdachte Entscheidung getroffen", twitterte Trump am Mittwoch." Link: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_81901726/twitter-donald-trump-lobt-kim-jong-un.html

tw_24:blog - Kriegerische Auseinandersetzungen haben auch nicht dazu geführt, daß die Araber erkannt haben, daß sie den Konflikt gegen Israel verloren haben und nie gewinnen werden. Die Gewalt geht weiter.

Die Uckermärkerin zeichnet sich durch einen langen Record von erratischen Vorstellungen, Meinungen und Maßnahmen aus. Wie lange noch?

@6bernhard Auf alle Fälle weitere 4 Jahre, das ist wohl nicht zu verhindern, DE ist halt nicht USA.