Brexit: Boris Johnson dreht den Spieß um

Brexit: Boris Johnson dreht den Spieß um


Von Carl Christian Jancke

Die EU Jean-Claude Junckers wollte am Brexit ein Exempel statuieren, auf dass es den Briten keiner nachtut und den Versuch unternimmt, sich dem liebevollen Würgegriff der Brüsseler EU-Kommission zu entziehen. Boris Johnson droht nun mit dem No Deal, wohl wissend, dass sich die EU den erst recht nicht leisten kann.


Autor: AchGut
Bild Quelle: Clementina CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons


Donnerstag, 25 Juli 2019






Da muss er aber aufpassen, daß er sich jetzt nicht selber aufspießt. Hat er eigentlich auch einen Plan für Schottland? Im Fall eines ungeregelten Brexits wollen die doch wohl Großbritanien verlassen und eigentstaatlich werden. Vielleicht kommt es aber ganz anders und seine Widersacher in der eigenen Partei schaffen noch eine Neuwahl. In einem Jahr werden wir mehr wissen.

Falsch Sio, am 31. Okt. werden wir wissen wie groß der Reinfall oder der Kantersieg ist.

Warum denn schon am 31.10.? Meinen Sie wirklich, daß alle Auswirkungen eines ungeregelten Brexits schon am ersten Tag zu erkennen wären? Das wird sich doch wohl ein bischen länger hinziehen. Vielleicht erscheint ja auch nach den ersten hundert Tagen im Amt ein Artikel über Johnsons Erfolge/Pleiten. Dann können wir uns ja wieder austauschen.

Nein, meine ich nicht aber am 31. Okt. werden wir wissen ob B. Johnson wirklich das macht was er sagt, wenn er das nicht tut hat er bei der nächsten Wahl keine Chancen und die würde folgen. Und Auswirkungen, haben die Auswirkungen der Flüchtlingspolitik in DE Auswirkungen?

@4 Das halte ich auch für richtig. Aber ich meinte die ganzen Auswirkungen, die der Brexit haben wird. Egal ob das die EU oder GB betrifft. Zu Ihrem letzten Satz kann ich nur sagen, daß Auswirkungen immer Auswirkungen haben. Aber gehört das hier zum Thema? Die "Achse des Guten", wollte doch nur unter Bezug auf den Brexit die EU madig machen. Ich sehe das halt anders.

@4pp..guter Konter mein Lieber, sehe ich genau so!

Ich kann mich an den Zustand Englands erinnern bevor es der damaligen EG beitrat. Das Geshwätz von B. Johnson - es werde das großartigste Land der Erde - ist zum Fremdschämen.Dort herrscht Mord und Totschlag, Drogen-u. Alkoholabhängigkeiten en mas. Mal sehen, vieleicht wird die tägliche Flasche Milch dann wenigstens wieder eingeführt. Die medizinische Versorgung allein in Schottland liegt schon längere Zeit am Boden, was werden die wohl machen, wenn es auf einen No Deal Brexit rausläuft? Wohl das, was sie im Grunde ihres Herzens schon immer oder zumindest lange machen wollten - das glorious ex-empire verlassen. Hauptsache Lisbeth hat auch weiterhin ihren täglichen 5 Uhr Tee. ...