Auch in Samos: Migranten verhaftet, die Asylbewerberheim mehrmals in Brand gesetzt haben sollen

Auch in Samos: Migranten verhaftet, die Asylbewerberheim mehrmals in Brand gesetzt haben sollen


Wenige Tage nachdem das Asyl-Lager auf Lesbos nach Brandanschlägen niedergebrannt ist, brechen nahezu täglich auch in Asyleinrichtungen auf der Insel Samos Feuer aus. In allen Fällen haben griechische Behörden Migranten als Tatverdächtige verhaftet.

Auch in Samos: Migranten verhaftet, die Asylbewerberheim mehrmals in Brand gesetzt haben sollen

Im Aufnahme- und Identifizierungszentrum für Asylsuchende (KYT) auf Samos sind in den letzten Tagen mehrere Brände ausgebrochen.

Jugendliche Brandstifter

Die griechische Regionalzeitung berichtet etwa am 20. September: „Heute Abend brach im KYT von Samos ein Feuer aus, in dem sich etwa 6.000 Flüchtlinge und Einwanderer aufhalten. Insbesondere in der Jugendzone brach das Feuer aus, nachdem dort drei Container angezündet worden waren.

Feuerwehrleute eilten mit 12 Feuerwehrleuten und 6 Fahrzeugen zum Brandort. Es gelang ihnen, das Feuer zu löschen. Während der Löscharbeiten verließen einige Migranten das KYT.

Männer aus Syrien und Gambia
Drei ausländische Minderjährige wurden nach dem Brand wegen Brandstiftung angeklagt. Der Brand habe „erhebliche Schäden an den Räumlichkeiten“ verursachte, so die Polizei.“ Besonders bedenklich ist der Ausbruch der Migranten auch deshalb, weil das Lager unter Quarantäne steht, weil von den 22 Corona-Fällen auf der Insel 21 im KYT-Lager lokalisiert wurden.

Wenige Tage zuvor waren bereits zwei zwei Männer aus Syrien und Gambia verhaftet worden, die verdächtigt werden, in derselben Einrichtung Brände gelegt zu haben.

Inzwischen gilt es als nahezu sicher, dass auch der Großbrand des Asylzentrums auf Lesbos (Moria) auf die gezielte Brandstiftung von Immigranten zurückgeht. Refugee-welcome-Aktivisten feiern seither die Brandstiftung als Heldentat.

Moria-Taktik
Angesichts der Brände auf der Insel Samos spricht man in Griechenland von der Moria-Taktik: „Griechische Politiker warnen seit dem Brand auf der Insel Lesbos vor der „Moria-Taktik“, wonach Feuer auch in anderen Flüchtlingslagern auf den Inseln Samos, Chios, Leros und Kos gelegt werden könnten – vor allem, wenn die Menschen von Lesbos nun aufs Festland oder nach Mittel- und Nordeuropa gebracht würden. Die Migranten auf Lesbos fordern angesichts des niedergebrannten Lagers, die Insel sofort verlassen zu dürfen. Allerdings steht bei den meisten der Abschluss des Asylantrags noch aus. Die griechische Regierung besteht darauf, dass die Migranten den normalen Asylprozess durchlaufen müssen.“


Autor: Dr. David Berger
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Dienstag, 22 September 2020

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