Das politisch korrekte Evil Empire

Das politisch korrekte Evil Empire


Mit ihrem Totalversagen in der Bewältigung der Covid-19-Pandemie hat die EU bereits jetzt etliche zehntausend Menschen auf ihrem nicht vorhandenen Gewissen. Weitere zehntausende werden folgen. Das ist skandalös, aber nicht überraschend. Denn das ist die logische Konsequenz von Macht, die sich demokratischer Kontrolle entzieht.

Das politisch korrekte Evil Empire

Von Ramiro Fulano

Dieses neuerliche, epochale EU-Debakel, meine Damen und Herren, muss vor folgendem Hintergrund gesehen werden. In den Jahrzehnten ihrer Existenz hat sich die Brüsseler Beamtendiktatur ausgehend von einer Kohle-Stahl-Mafia über eine agrarökonomische, quasi-sozialistische Palastwirtschaft (unter damals noch französischer Führung) zu einer Schulden-Tyrannei mit dezidiert „geopolitischem“ Anspruch hochgebumst - letzteres maßgeblich unter deutscher Führung.

Die vorläufig letzte Entwicklungsstufe der EU ist eine realsozialistisch anmutende Mangelverwaltung, wie wir sie aus den Ländern des Warschauer Paktes kannten - und aus Venezuela und Cuba heute noch kennen, den Paradiesen der Linken. Das Klopapier wurde bei der Covid-19-Pandemie immerhin auch in Krautland als erstes knapp, wie in jeder anderen Krisenregion auch. Von der sozialistischen Mangelwirtschaft auf dem Impfstoff-Gebiet mal ganz zu schweigen - immerhin wurde das  Covid-19-Risiko auf Wunsch der deutschen Bundeskanzlerin (CDU) in der ganzen EU „sozial gerecht“ und „solidarisch“ verteilt.

Die EU zehrt bei der Krisenbewältigung von einem Ruf, den sie sich bereits ganz zu Beginn der Covid-19-Pandemie erarbeitet hat (ohne viel dafür tun zu müssen). Damals hatte sie nicht eine einzige jämmerliche Atemmaske nach Italien und Spanien verfrachtet, während die Menschen dort zu zehntausenden äußerst qualvolle Tode starben. Nicht nur hat das „Projekt Europa“ in seiner zeitgeistigen Reinkarnation die Menschen unter seiner Knute nachweislich im Stich gelassen: Es kam der EU gar nicht erst in den Sinn, ihnen zu helfen.

Die EU zehrt - und das ist nicht zuletzt dem Image ihres vorläufig letzten Grüß-August, Weinbrand-Bohne Jean-Clown Junker, geschuldet - von ihrem Ruf als irgendwie wohlmeinender, aber chronisch überforderter Apparat, dem nur „Noch mehr Europa!“ helfen könnte.

Jedoch ist die EU keine tollpatschige - ungeschickte, aber gutmütige - Diktatur ohne nennenswerte Mitspracherechte ihrer Steuersklaven. Nein, die EU ist eine böswillige und menschenverachtende Tyrannei, die sehr genau weiß, was sie macht, wenn sie ihr „Demokratie-Defizit“ öffentlich mit Krokodilstränen beweint, um sich dadurch hintenrum noch mehr Macht zuzuschustern. Denn dieses vermeintliche „Demokratie-Defizit“ ist die Methode, die hinter dem „Mehr Europa!“ Wahnsinn steckt und ihn immer weiter voranbringen soll.

Da nützt es in der Sache wenig, wenn ausgerechnet Guy Verhofstadt - den die Belgier noch nicht mal zum Hundefänger wählen würden - auf die Blechtrommel der „europäischen Werte“ haut, um die Fanfare von der „Bürgernähe“ zu begleiten: Die von ihm (und anderen im eigenen Land gescheiterten Politiker*innen jederlei Geschlechts) angestrebte Ein-Euro-Tyrannei basiert auf der Aushebelung der Mitbestimmungsrechte der Mitgliedstaaten und der demokratischen Entrechtung ihrer Untertanen. Und verkauft wird das als hehres Ideal.

All dies unter ohrenbetäubendem Beifall einer linksalternativ-gleichgeschalteten veröffentlichten Meinung, die Propaganda zu nennen noch geschmeichelt wäre. Immerhin 25% aller Deutschinnen und Deutschen haben gemäß Umfragen trotz öffentlich-rechtlichem Rundfunk verstanden, wer am Impf-Debakel die alleinige und ganze Schuld hat: Unsere liebe Katastrophen-Uschi (ebenfalls CDU). Aber die übrigen 75% liegen anscheinend immer noch im EU-Koma.

Indes setzt Frau VDL  angesichts dieses neuerlichen Beweises ihrer bodenlosen Unfähigkeit nun zum großen Sprung nach vorne an: Um zukünftige Katastrophen wie die von ihr und der EU epochemachend vergeigte Bewältigung der Covid-19-Dauerkrise zu vermeiden, müsse die EU-Kommission eben für „Mehr Europa!“ in den Gesundheitsressorts ihrer Vasallenstaaten sorgen.

Auch dieser Wahnsinn hat Methode. Und es ist ein Wahnsinn. Denn wie ein Blick in jede handelsübliche Statistik zeigt, erzielen jene Länder die besten Ergebnisse bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie, die nicht in der EU sind (Vereinigtes Königreich) oder sich zumindest dem Impf-Diktat Brüsseler Apparatschiks entzogen haben (Ungarn). Alle, die auf das dumme Gelaber von der „europäischen Solidarität“ hereingefallen sind, werden wohl noch bis Mitte nächsten Jahres brauchen, um sich von den Folgen von „Mehr Europa!“ zu erholen. Auf einen Lernerfolg der offiziellen Politik hofft man mit Sicherheit vergebens, auch wenn selbst die WHO es „inakzeptabel“ nennt.

Vorausgesetzt, dass sie die medizinischen und sozialen Konsequenzen von „Mehr Europa!“ überleben, steht den Mitgliedstaaten des Brüsseler Evil Empires das nächste Dilemma ins Haus: eine wirtschaftliche Malaise. Sie soll durch großzügige Zuschüsse und Darlehen von einer leeren Tasche in die andere finanziert werden. Ein Mechanismus, in dem die EU gleichzeitig ihr eigener Gläubiger und „Bürge“ sein kann und über den das Bundeverfassungsgericht das letzte Wort noch nicht gesprochen hat - Ja? Nein? Abbrechen? Hilfe?

Aber wenn - was anzunehmen ist - die als Corona-Hilfe getarnte Finanz-Falle der EU zuschnappt, sitzen ihre abhängigen Mitgliedstaaten noch tiefer als zuvor in der Schuldenfalle. Denn was mit Griechenland geklappt hat, funktioniert sicherlich auch mit Spanien, Italien und der übrigen Rost-EU: Man sperrt sie in einen - vermeintlich! - goldenen Käfig ein, um sich seine geopolitischen Ambitionen und Ansprüche nicht durch Wettbewerber im eigenen Hinterhof - dem weichen Unterbauch Europas (Churchill) - streitig machen zu lassen.

Als die USA das in Mittel- und Südamerika gemacht haben, war es natürlich Imperialismus. Aber wenn die EU genau dasselbe macht, geschieht es aus purer Nächstenliebe. Wenn die moderne Linke nicht mit zweierlei Maß messen könnte, hätte sie gar kein Maß.

Mäuse sterben in Mausefallen, weil sie nicht begreifen, dass der Käse nicht gratis ist. Es handelt sich bei der EU um keinen trotteligen Tollpatsch, der ungelenkig von einem Fettnäpfchen ins andere stolpert. Sondern bei der EU handelt es sich um eine bösartige Tyrannei. Bösartig und menschenverachtend, weil sie die Not ihrer Untertanen schamlos ausnutzt, um ihre eigene Macht zu vergrößern. Eine Tyrannei, die über Leichen geht.

Der EU ging es niemals auch nur im Ansatz darum, den Menschen in ihrem Ein-Euro-Imperium zu helfen. Wenn sie das gewollt hätte, hätte sie im vergangenen Jahr genug Gelegenheiten dazu gehabt. Angefangen mit der nicht stattgefundenen materiellen Unterstützung für die am schwersten betroffenen Länder bis zur völlig vergeigten Impfstoffbeschaffung durch die EU ging es den Brüsseler Apparatschiks in erster Linie darum, so billig wie möglich davon zu kommen - und eben nicht ihrer Bevölkerung so schnell und zuverlässig wie möglich zu helfen. Dieses Privileg blieb ihren Nicht-Mitgliedern vorbehalten.

Eine symptomatisch irregeleitete Priorisierung sorgt dafür, dass die Corona-Krise jetzt noch viel länger dauert und viel teurer wird als ohne Intervention der EU. Und das ist eben kein Zufall oder Missgeschick. Sondern das hat Methode: Das Brüsseler Politbüro hat keinerlei Anreiz, für ein schnelles Ende der Corona-Krise zu sorgen, denn sie beschert ihm eine Machtfülle wie noch nie. Und seine Bevölkerung kann dem EU-Block ganz egal sein: Sie hat keine nennenswerten demokratischen Rechte.

Widerstand ist zwecklos, mal wieder. Die Brüsseler Junta geht nicht aus Versehen über Leichen. Sie macht das ganz bewusst, in der Absicht, durch ihre offensichtlich irregeleitete „Politik“ (= Wahn) ihre Macht in ihrem eigenen selbstherrlichen Interesse auszuweiten. Alles davon ist Selbstzweck, nichts davon geschieht „für unsere Menschen“.

Nicht nur will die EU die aktuelle Krise nicht ungenutzt verstreichen lassen. Sie will alles in ihrer Macht Stehende dafür tun, dass die Corona-Krise möglichst lange andauert. Deshalb das Schneckentempo bei den Impfungen, deshalb ein Lock-down nach dem anderen. Der Schaden ist dem Evil Empire noch lange nicht groß und total genug. Es kann sich selbst ja von den Folgen der epochalen Katastrophe, die es willentlich und bewusst anrichtet, jederzeit loskaufen, indem es die Notenpresse anwirft und sich - wie im Fall des EU-„Strukturmechanismus“ - gleichzeitig Gläubiger und Bürge ist. Und sich Geld, das es nicht hat, von der linken in die rechte Tasche lügt.

Nur noch mal zur Erinnerung: Die EU hat kein eigenes Geld. Sie verwaltet nur jene Finanzmittel, die sie ihren Steuersklaven unter Strafandrohung abnötigt. Sowie von den Sozialleistungen, die sie Alten, Armen, Schwachen vorenthält. Und sie sorgt mit ihrer inflationären Politik dafür, dass jeder Euro bald nur noch zehn Cent wert sein wird, während die Bezüge ihrer Erfüllungsgehilfen regelmäßig an die Inflation angepasst werden.

Natürlich ist es möglich, die Wirklichkeit für eine gewisse Zeit zu ignorieren. Was sich in der Regel nicht ignorieren lässt, sind die Folgen dieser Ignoranz. Nach innen mag sich „Mehr Europa!“ für eine Weile vor den Folgen seiner „Politik“ abschotten, aber die Welt da draußen dreht sich weiter. Um die Wirtschaftsleistung der EU war es bereits vor Brexit nicht zum Besten bestellt. Der Anteil der EU am Welthandel beläuft sich nunmehr auf 9%, Tendenz weiter sinkend. Beim Wirtschaftswachstum wird das von Brüssel produzierte und verwaltete Katastrophengebiet nur von der Antarktis unterboten.

All das wird von der veröffentlichten Meinung mit Gusto registriert. Der kuschelige Konsens zwischen der antikapitalistischen Linken (in gutdotierten Pöstchen bei Vater Staat, wo noch niemand an Arbeit gestorben ist) und dem anti-demokratischen Machtapparat der EU sieht es vor, die Bourgeoisie zwischen den Zwillingsmühlsteinen Steuer und Inflation zu zermahlen, schneller als Sie Vladimir Iljitsch Uljanov „Lenin“ sagen können, meine Damen und Herrn.

Wie jeder Tyrann hat auch die EU das Verhältnis zu ihren Nachbarn in kürzester Zeit vollständig ruiniert: Keine 80 Tage nach Brexit war die EU-Kommission rings um Markus Weber (CSU) bereits wieder so weit, dass man da weitermachen konnte, wo man am 8. Mai 1945 vorläufig aufhören musste. Es steht zu hoffen, dass das wiederum auf dem EU-Kontinent entstehende Unrechts-Regime diesmal rechtzeitig unschädlich gemacht werden kann - im Interesse der Menschen vor Ort und in jenen Ländern, die bereits jetzt zu den Leidtragenden des EU-Blocks zählen.

Und ja, im selben Maß, in dem das „weniger EU“ bedeutet, wäre auch ich für mehr Europa.


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Secretary of Defense, Public domain, via Wikimedia Commons


Sonntag, 04 April 2021

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