Heute laden wir Sie ein, 5 € zu spenden oder was auch immer Ihnen richtig erscheint

Als unabhängiges Magazin sind wir auch im kommenden Jahr auf die Solidarität und Unterstützung unserer Leser angewiesen.

Wir bitten Sie um eine Spende!

Spenden an den haOlam.de -Trägerverein sind steuerlich abzugsfähig, da das ADC Bildungswerk ein gemeinnütziger e. V. ist.

 

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Spenden via PayPal

Im haOlam SpendenShop auch via Lastschrift Zahlen (Paypal PLUS auch ohne Paypal Konto!)  https://shop.haolam.de/

Für Fragen und Spendenquittungen: spenden@haolam.de

Albanische muslimische Migranten hielten vier Frauen 16 Jahre lang als Sklavinnen

Albanische muslimische Migranten hielten vier Frauen 16 Jahre lang als Sklavinnen


Sie sind Kosovo-Albaner. Der Kosovo ist zu 96 % muslimisch. Anu Sivaganesan spielt die Rolle des Kanun, des albanischen Gewohnheitsrechts, herunter. Er sagt, „es gibt noch andere Aspekte zu berücksichtigen“, ohne dies zu erklären. Könnten es diese sein?

Albanische muslimische Migranten hielten vier Frauen 16 Jahre lang als Sklavinnen

Die Anklageschrift ist die Aufzeichnung von Jahren des Martyriums. 16 Jahre lang sollen ein Albaner und seine Söhne vier Frauen wie Sklavinnen gehalten, misshandelt und von der Außenwelt isoliert haben. Nun müssen sich der 65-Jährige und seine vier Söhne vor dem Regionalgericht in Moutier im Berner Jura verantworten. Ihnen werden unter anderem Menschenhandel, Zwangsheirat, Vergewaltigung und sexuelle Handlungen mit Kindern vorgeworfen.

Anu Sivaganesan von der Einheit Zwangsheirat zum aktuellen Fall – und zur allgemeinen Situation bei der Integration der albanischsprachigen Diaspora in der Schweiz.

SRF News: Was denken Sie über den Fall, der vor dem Gericht von Moutier verhandelt wird?

Anu Sivaganesan: Es ist ein Extremfall, ein tragischer und eklatanter Fall. Gleichzeitig interessiert mich, wie die Verhandlungen verlaufen werden. Der Rechtsstaat soll entscheiden, welche Anschuldigungen zutreffen und aufgrund welcher Anklagen die Täter für schuldig befunden werden.

Der Anwalt der betroffenen Frauen geht davon aus, dass sich der Familienclan auf das Kanun, das albanische Gewohnheitsrecht, beruft: Was genau bedeutet das, wenn ein Clan nach dem Kanun lebt?

Gewohnheitsrecht hat im Kosovo selbst praktisch keinen Stellenwert. Ganz anders sieht es für Albanischsprachige in der Schweiz aus. Es kann sein, dass einzelne traditionelle Familien noch danach leben. Allerdings spielt der Kanun bei Einwanderern aus dem Kosovo oder deren Nachkommen keine große Rolle. Die zweite Generation kümmert sich nicht wirklich um das Kanun. Aber es gibt noch andere Aspekte zu beachten.

Wie erleben Sie die Integration kosovo-albanischer Familien, insbesondere der Frauen?

Das erlebe ich bei den Frauen als sehr gut. Viele Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind, wenden sich an unsere Beratungsstelle zum Thema Zwangsverheiratung und allgemeiner Druck und Nötigung in Beziehungen. Also holen sie sich Hilfe – das ist ein Zeichen der Integration. Eine Revolution findet statt. Immer mehr albanischsprachige Männer wagen es, sich aus den familiären Bindungen zu lösen und Hilfe zu suchen.

Zur Integration muss gehören, dass Frauen von Anfang an lernen, welche Rechte sie haben und wo sie Rat finden können.
Warum ist es so schwierig, solche Fälle zu erkennen?

Häusliche Gewalt ist ein Phänomen, das generell sehr schwer aufzuspüren ist. Betroffene aus Familien mit Migrationshintergrund kennen möglicherweise keine Beratungsangebote. Oder sie haben keinen Zugriff darauf. Im aktuellen Fall waren die Frauen ohne Papiere. In der Schweiz haben wir ein gutes Opferhilfesystem mit verschiedenen Beratungsangeboten, sei es im Bereich häusliche Gewalt oder Zwangsverheiratung.

„Zwangsverheiratung ist keine Randerscheinung mehr“
Anu Sivaganesan leitet eine nationale Agentur gegen Zwangsverheiratung. Dort waren albanischsprachige Menschen, meist aus dem Kosovo oder Nordmazedonien, im vergangenen Jahr die zweitgrößte Gruppe, die von Zwangsheirat betroffen war. An erster Stelle stehen Afghanen in der Schweiz.

Betroffen sind auch kurdischsprachige Menschen, etwa aus der Türkei oder Menschen aus Sri Lanka. „Im Allgemeinen ist Zwangsheirat keine verborgene Realität mehr“, sagt Sivaganesan. «Zuletzt hatten wir zwischen 300-350 Fälle pro Jahr – darunter auch Zwangsverlobungen und Eheschließungen von unter 18-Jährigen. Leider sind diese in der Schweiz keine Randerscheinung mehr.»

Vielleicht waren sich die misshandelten Frauen ihrer Rechte nicht bewusst. Weil sie so lange von der Außenwelt abgeschnitten waren, dachten sie vielleicht, es sei nur ihr Schicksal. Aufklärung und Sensibilisierung sind daher erforderlich. Zur Integration muss gehören, dass Frauen von Anfang an lernen, welche Rechte sie haben und wo sie Rat finden können.

Sklaverei ist im Islam akzeptabel. Im Koran sagt Allah Muhammad, dass er ihm Mädchen als Sexsklavinnen gegeben hat: „Oh Prophet, wahrlich, wir haben dir deine Frauen, denen du ihre Mitgift bezahlt hast, und diejenigen, die deine rechte Hand besitzt, von denen, die wen, rechtmäßig gemacht Allah hat euch als Kriegsbeute gegeben.“ (Quran 33:50)

Muhammad kaufte Sklaven: „Jabir (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Es kam ein Sklave und versprach Allahs Gesandtem (möge Friede auf ihm sein) die Treue auf der Wanderung; er (der Heilige Prophet) wusste nicht, dass er ein Sklave war. Dann kam sein Meister und forderte ihn zurück, woraufhin Allahs Apostel (möge Friede auf ihm sein) sagte: Verkaufe ihn mir. Und er kaufte ihn für zwei schwarze Sklaven, und danach nahm er niemandem die Treue, bis er ihn gefragt hatte, ob er ein Sklave (oder ein freier Mann) sei.“ (Muslim 3901)

Muhammad nahm weibliche ungläubige Gefangene als Sklaven: „Überliefert von Anas: Der Prophet verrichtete das Fajr-Gebet in der Nähe von Khaibar, als es noch dunkel war, und sagte dann: ‚Allahu-Akbar! Khaibar wird zerstört, denn wann immer wir uns einer (feindlichen) Nation nähern (um zu kämpfen), wird der Morgen für diejenigen, die gewarnt wurden, böse sein.' Dann kamen die Einwohner von Khaibar auf die Straßen gerannt. Der Prophet ließ ihre Krieger töten, ihre Nachkommen und Frauen als Gefangene nehmen. Safiya war unter den Gefangenen. Sie kam zuerst in den Anteil von Dahya Alkali, aber später gehörte sie dem Propheten. Der Prophet machte ihre Freilassung als ihr ‚Mahr'.“ (Bukhari 5.59.512) Mahr ist Brautpreis: Muhammad befreite sie und heiratete sie. Aber das hat er nicht allen seinen Sklaven angetan:

Mohammed besaß Sklaven: „Erzählt von Anas bin Malik: Allahs Apostel war auf einer Reise und er hatte eine schwarze Sklavin namens Anjasha, und er trieb die Kamele (sehr schnell, und auf diesen Kamelen ritten Frauen). Allahs Apostel sagte: „Waihaka (Möge Allah dir gnädig sein), O Anjasha! Fahr langsam (die Kamele) mit den Glasgefäßen (Frauen)!'“ (Bukhari 8.73.182) Es gibt keine Erwähnung von Muhammads Befreiung Anjashas.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 08 November 2022

Die Adventswochen und Weihnachten sind traditionell in Deutschland Zeiten des Spendens.

Wir möchten an die Großherzigkeit unserer Leser appellieren und darum bitten, uns mit einer Adventsgabe zu unterstützen, um die laufenden Kosten für Technik, Server usw. und weitere Kosten tragen zu  können. 

Wir benötigen Ihre Spende
für den Betrieb von haOlam.de

für 2023 fallen kosten von 8.730€ an, davon haben wir bereits von Ihnen als Spende 14% erhalten.

14%

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Spenden via PayPal

Im haOlam SpendenShop auch via Lastschrift Zahlen (Paypal PLUS auch ohne Paypal Konto!)  https://shop.haolam.de/

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von haOlam.de können von der Steuer abgesetzt werden.
Für Fragen und Spendenquittungen: spenden@haolam.de


empfohlene Artikel

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage