Iranische Moralpolizei setzt Schleierzwang mit Schüssen durch

Iranische Moralpolizei setzt Schleierzwang mit Schüssen durch


Die iranischen Sicherheitskräfte haben am Freitag, den 15. Februar, in Narmak, einem Stadtteil im Nordosten von Teheran, Schüsse in die Luft abgegeben.

Bericht von Human Rigth Watch

Der Grund dafür waren die Zusammenstöße zwischen einer Menschenmenge und der sogenannten Moralpolizei. Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA bestätigte die Berichte am Samstag, den 16. Februar 2019. Sie sagte, dass die Anwohner einen Konflikt mit den Agenten zur Durchsetzung der Sittlichkeitsvorstellungen hatten.

Zeugenaussagen zufolge hielten die Beamten zwei junge Frauen fest. Der Grund dafür war ein Verstoß gegen das Hijab-Gesetz. Die Polizisten versuchten, die Frauen zu verhaften, diese protestierten jedoch dagegen und einige Augenzeugen intervenierten, um die Frauen zu verteidigen und die Moralpolizei an der Festnahme zu hindern. Die Passanten rissen eine der Türen des Fahrzeugs auf, um die Frauen zu befreien. Daraufhin feuerten die Beamten in die Luft, um die Menschenmenge zu zerstreuen. IRNA berichtete, dass die Polizei dazu gezwungen gewesen wäre, Schüsse in die Luft abzufeuern. Die Nachrichtenagentur bestätigte auch die Echtheit, des mit einem Handy aufgenommenen Videos vom Ort des Zusammenstoßes.

Die Unterdrückung von Frauen unter dem Vorwand der ‚schlechten Verschleierung’ ist eine systematische und staatliche gestützte Form von Gewalt gegen Frauen im Iran. Im Februar erklärte der Iran, dass er 29 Frauen wegen ihrer Proteste gegen den obligatorischen Hijab festgenommen habe.

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
Bild Quelle:


Donnerstag, 21 Februar 2019






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