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StartUp der Woche: Burger selbst drucken

StartUp der Woche:

Burger selbst drucken


Es ist kein echtes Startup, aber doch eine echte Revolution: Wenn zwei Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem Recht haben, könnten wir innerhalb der kommenden fünf Jahre bereits unsere Hamburger mit Pommes auf dem 3D-Drucker selbst ausdrucken.

Forscher der Yissum Research Development Company, der universitätseigenen Firma für Technologietransfer, haben erklärt, eine 3D-Druck-Technologie entwickelt zu haben, die in der Lage sein wird, nährstoffreiche Mahlzeiten herzustellen,die zu Hause oder im Restaurant verzehrt werden können. Dazu soll Nano-Zellulose eingesetzt werden, eine natürliche und formbare kalorienfreie Faser. Zurzeit ist die Technologie in der Lage, Teig zu „drucken“, doch noch keine vollwertige Mahlzeit.

In einem Telefoninterview mit „Times of Israel“ beschreiben die beiden Forscher den Drucker als eine Art Espressomaschine für Essen. Die Technologie basiert auf zwei grundlegenden Elementen: Patronen oder Kapseln, die die Zutaten für die Mahlzeit enthalten – in Form eines Puders oder einer Lösung – und dem Gerät selbst, das Hitze erzeugt und die Masse formt. Die Patronen enthalten kristalline Nano-Zellulose als Hauptelement, angereichert mit Proteinen, Kohlehydraten, Fetten, Antioxidanten und Vitaminen. Infrarot-Laser sollen aus diesen das gewünschte Gericht formen.

Gegenüber Stärke, die üblicherweise in der Nahrungsmittelindustrie genutzt wird, um Nahrung zu binden, hat Nano-Zellulose den Vorteil, kalorienfrei zu sein und im Körper sehr unkompliziert abgebaut zu werden.

In zwei bis fünf Jahren wollen die Forscher das Gerät bereits zur Marktreife gebracht haben. Dann heißt es: Burger mit Pommes, einmal drucken bitte.
 

 

 

Times of Israel - Foto: Burger (Beispielbild)

 


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Sonntag, 29 Oktober 2017