Israel: Netanyahu und Rechtsblock siegen klar bei Parlamentswahlen

Israel: Netanyahu und Rechtsblock siegen klar bei Parlamentswahlen

Israel: Netanyahu und Rechtsblock siegen klar bei Parlamentswahlen


Nach Auszählung von 97 Prozent aller Stimmen ist klar: Binjamin Netanyahu bleibt Ministerpräsident und die Parteien des rechten und religiösen Blocks haben eine klare Mehrheit.

Israel: Netanyahu und Rechtsblock siegen klar bei Parlamentswahlen

Nach dem aktuellen Stand der Auszählung wird der rechtskonservative Likud von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu mit 35 Mandaten wieder stärkste Partei in der 120 Sitze umfassenden Knesset – ein beachtlicher Zugewinn von 5 Mandaten im Vergleich zur letzten Wahl.

Das Mitte-Links-Bündnis Blue and White kam aus dem Stand auf 34 Mndate. Die Plätze drei und vier teilen sich die strengorthodoxen Parteien Shas und Agudah Torah mit jeweils 8 Mandaten. Die sozialdemokratische Awoda erreichte nur 6 Mandate – 2016 hatte das von der Awoda geführte Mitte-Links-Bündnis Zionistische Union noch 24 Mandate erreicht. Die neue Partei Vereinigte Rechte und die säkular-rechtszionistische Partei Yirsael Beteinu von Avigdor Lieberman erreichten jeweils 5 Mandate, die sozialkonservative Partei Kulanu kommt auf 4 Mandate. Die linksgerichtete Partei Meretz erreicht ebenfalls nur 4 Mandate. Die beiden getrennt angetretenen arabischen Parteien kommen zusammen auf 10 Mandate, bei der letzten Wahl hatte die Vereinigte arabische Liste noch 13 Mandate erreicht.

Insgesamt kommen die Parteien des rechten und religiösen Blocks auf 65 Mandate, der Mitte-Links-Block kommt nur 45 Mandate, die restlichen 10 Mandate entfallen auf die zwei arabischen Listen.

An der 3,25-Prozent-Hürde gescheitert sichd demnach die beiden neuen Rechtsparteien Partei Neue Rechte von Bildungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ayelet Shaked, sowie die Zehut des ehemaligen Likud-Abgeordneten Feigling.

 

Foto: Wahlparty des Likud


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Yoni Kempinsk


Mittwoch, 10 April 2019






Glückwunsch zum Wahlausgang, auch wenn der Herausforderer nur einen Sitz weniger als Netanyahu erhielt. Für eine Regierungbildung reicht es allemal. Wie so was läuft kennen wir ja von unseren Regierungen. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob sich die Vorwürfe der Korruption nachweisen lassen.

@sio Guten Morgen Sio, es ist natürlich total unwichtig, daa Netanjahu 5 Mandate hinzugewonnen hat nicht wahr? Aber Schwamm drüber, beim Tagesgau waren das sogar "Verluste" aber die waren ja schon immer auf einem Auge blind, typische Auswirkungne der "Rechtskrankheit"


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