Ja, die palästinensische Identität ist nur als Waffe gegen Israel gedacht

Ja, die palästinensische Identität ist nur als Waffe gegen Israel gedacht


Ich sehe manchmal endlose Twitter-Diskussionen darüber, ob Palästinenser ein Volk sind oder ob palästinensische Araber vor Israel ein Volk waren.

Von Elder of Ziyon

Manche stellen fest, es sei kaum zu bestreiten ist, dass die Palästinenser heute ein Volk sind, egal, was die Geschichte sagt; daher spielt die Geschichte, ob sie vorher ein eigenes Volk waren, keine große Rolle.

Aber Geschichte spielt eine Rolle. Die Geschichte zu kennen, wie sie „Palästinenser“ wurden, ist der Schlüssel zum Verständnis des heutigen Nahen Ostens.

Bis 1947 waren Araber in Palästina größtenteils schlicht Araber. Das Wort „Palästinenser“ bezog sich fast ausschließlich auf jüdische Einwohner Palästinas.

Februar – Eine riesige Menge jubelnder Palästinenser war hier heute Nachmittag auf dem Dock, als Felix M. Warburg mit der Conte die Savoia ankam.

Palästinenser helfen RAFFlüchtlinge vor dem Hitlerismus nehmen die Gelegenheit wahr die Nazis zu bekämpfenKario, Ägypten, 31. Juli – Die Royal Air Force im Nahen Osten öffnete heute vor drei Jahren ihre Ränge für Freiwillige aus Palästina. Heute stellen nach Angaben aus dem RAF-Hauptquartier Palästinenser „einen beträchtlichen Anteil der Luftstreitkräfte des Empire“. …

Sogar die PLO-Charta von 1964 verwendete wiederholt die Bezeichnung „palästinensische Araber“, um sie von den palästinensischen Juden zu unterscheiden, woran die Menschen immer noch dachten, wenn sie 1964 das Wort „Palästinenser“ hörten.

Wie wurden sie also „Palästinenser“? Wie wurden sie zu einem Volk?

Eine Gruppe wird ein Volk, wenn die Menschen etwas miteinander gemeinsam haben. Die willkürlichen Grenzen des britischen Mandats, die weniger als drei Jahrzehnte Bestand hatten, reichten nicht aus, um Araber Palästinas sich als „Palästinenser“ fühlen zu lassen.

Sie identifizierten sich mit ihren Clans, mit ihren Dörfern, mit ihrer Religion und mit ihrer arabischen Identität, aber „palästinensisch“ war (mit seltenen Ausnahmen) überhaupt kein wichtiger Teil ihrer Identität. Größtenteils zogen die Araber frei durch die arabische Welt, während Trockenheiten oder Kriege oder wirtschaftliche Anreize sie dazu trieben. Arabische Clans hielten hartnäckig an ihrer Herkunft fest, in der Regel in Arabien oder dem Jemen und ihre Stämme blieben oft zusammen, während sie einem einem arabischen Land in ein anderes zogen.

Selbst heute wird, wer einen belieben palästinensischen Nachnamen nimmt und die Familiengeschichte auf Arabisch nachschlägt, sehen, woher sie ursprünglich kamen. Man wird nicht viele finden, die sagen können, dass sie aus Palästina stammen. In der Regel könne sie ihre Geschichte nach Arabien oder in den Jemen zurückverfolgen, obwohl es viele gibt, deren Name aus Nordafrika stammt.

Erst 2948 begannen palästinensische Araber etwas miteinander gemein zu haben – und das wegen dem, wie sie mit den anderen Arabern umgingen, nicht den Juden.

Wie erwähnt kamen Araber oft aus wirtschaftlichen Gründen nach Palästina. Zehntausende Syrer zogen während der 1920-er Jahre hin; Grund war eine Dürre in der Region Hauran. Demografische  Studien zeigen, dass die stärkste Zunahme der arabischen Bevölkerung während dieser Jahre vor 1948 in jüdischen Gebieten stattfand, wo die Industrie und die Arbeitsplätze waren. Aber viele reisten nach Bedarf zurück in den Libanon oder nach Syrien.

Während der Krawalle von 1936 – 1939 zogen viele wohlhabendere Araber in den Libanon, um mit ihren erweiterten Familien den Unruhen zu entgehen.

Kurz gesagt: Da Araber in Palästina das Gefühl hatten, sie seien einfach Araber und nicht Palästinenser, war es für die meisten relativ einfach im Krieg von 1948 die Entscheidung zu treffen wegzugehen, um bei ihren arabischen Geschwistern zu sein, von denen sie annahmen, sie würden sie so aufnehmen, wie sie es die Geschichte hindurch taten, als sie durch die arabische Welt zogen. Diejenigen, die blieben und um ihre Heime kämpften, waren wurden nicht einfach weil sie Beziehungen zu ihren Dörfern hatten als palästinensische Araber identifiziert und es gab kein nennenswertes Zentralkommando, weil Araber in Dörfern in Palästina keine sonderliche Affinität zu Arabern anderer Dörfer hatten.

Aber diesmal, zum ersten Mal, soweit ich das sagen kann, war die arabische Migration bei den anderen Araber nicht willkommen.

Der Grund ist einfach. Araber waren enorm bloßgestellt weil sie den Krieg gegen die verhassten, unbedeutenden Juden verloren, die in arabischen Gesellschaften schon immer Bürger zweiter Klasse gewesen waren. Palästinensische Araber erinnerten den Rest der arabischen Welt an ihre Schande. Statt die Flüchtlinge zu integrieren, hielten sie sie abgesondert. Sie machten den Westen dafür verantwortlich, dass Israel entstand und sie bestanden darauf, dass der Westen – d.h. die UNO – für die Unterkunft und Bildung der palästinensischen Araber bezahlt.

Am wichtigsten ist, dass die Arabische Liga anerkannte, dass die Flüchtlinge eine gewaltige Waffe gegen Israel sein konnten, denn wenn sie dorthin zurückkehrten, würde es kein jüdischer Staat mehr sein.

Jeder Araber aus Palästina wurde zur Spielfigur.

Es gab einen weiteren wichtigen Grund, warum die arabischen Staaten die Palästinenser als Kanonenfutter gegen Israel benutzen wollten. Sie wussten, dass sie eine ruhelose, heimatlose und staatenlose Bevölkerung in ihrer Mitte hatten und sie wollten nicht, dass sie ihre Gastgeber für ihre Probleme verantwortlich machen. Sie schufen einen Mythos eines palästinensischen Volks, das von Juden vertrieben wurde, um ihren Hass auf die Juden und Israel zu lenken – und weg von den arabischen Führern, die es (mit Ausnahme Jordaniens) ablehnten sie einzubürgern.

Auf diese Weise begann das palästinensische Volk. Seine Führer und arabischen Führer stimmten überein, dass sie eine Identität benötigten und sie bestanden darauf sie getrennt zu halten; sie hielten die palästinensisch-arabische Identität intakt. Bürger arabischer Staaten zu werden würde bedeuten, dass diese entstehende palästinensisch Identität verschwinden und mit ihr eine wichtige Waffe gegen Israel verschwinden würde. Wie PLO-Führer Ahmed Schukeiri 1966 sagte, als palästinensische Identität sich immer noch in der Entstehungsphase befand:

„Die arabischen Staaten werden die palästinensischen Flüchtlinge nicht integrieren, denn Integration würde ein langsamer Prozess der Liquidierung des Palästina-Problems sein“, erklärte Ahmed Schukeiri, Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsorganisation, heute.

„Konsequenterweise wollen die Flüchtlinge nicht integriert werden“, fuhr er fort. „Gibt es kein palästinensisches Volk, dann gibt es keine palästinensische Sache. Wir können uns heute keine Sache der Babylonier vorstellen, weil es keine Babylonier gibt. Aber wir beginnen mit der Voraussetzung, dass wir die Befreiung Palästinas bald erreichen werden.“

Die Bilanz der Araber gegenüber den Palästinenser ist ziemlich schlimm. Palästinensische Araber sind abgeschlachtet worden, deportiert worden und ihnen wurden wenige Rechte gegeben. Aber sie wurden gelehrt, dass sie loyale Araber sind und die einzigen, die sie für ihre missliche Lage verantwortlich machen können, sind die Juden.

Die UNRWA ist ein großer Teil davon. Zu Beginn versuchte die UNRWA versuchte die palästinensischen Araber in Ländern wie dem Irak wiederanzusiedeln und schaffte es sie zu produktiven Bürgern ihrer Gastgeberländer werden zu lassen. Die arabischen Staaten leisteten Widerstand und die UNRWA nutzte ihr eigenes Geld, um selbst tausende palästinensisch Araber einzustellen – die der UNRWA, ihrem Auftrag und ihren Schulbüchern dann ihre eigene Agenda aufzuzwingen. Das ist der Grund, dass Palästinenser – und nur Palästinenser – immer noch als „Flüchtlinge“ gelten, Jahrzehnte nachdem alle anderen der Millionen Flüchtlinge aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sind an anderen Orten angesiedelt worden.

Selbst wenn man Israel für die Vertreibung von hunderttausenden Arabern verantwortlich machen will, sind die einzigen, die man für ihr fortgesetztes Elend über siebzig Jahre hinweg sind die arabischen Staaten selbst. Die Welt lehnt es ab das anzuerkennen oder auch nur zu fordern, dass arabische Staaten sich um ihre „Gäste“ so kümmern, wie  es von jedem anderen Staat erwartet wird.

Die Palästinenser selbst wollen Bürger ihrer Gastgeberländer werden. Als Ägypten und der Libanon kurz die Regeln änderten und vielen Palästinensern erlaubten eingebürgert zu werden, ergriffen viele Palästinenser die Gelegenheit. Selbst Hamas-Führer wurden Ägyptische Staatsbürger!

Es kann niemals Frieden geben, ohne dass die Araber Verantwortung für die Palästinenser in ihrer Mitte übernehmen. Der Mythos eines antiken palästinensischen Volks ist eine Straßensperre auf dem Weg zum Umgang mit ihnen wie mit jeder anderen Flüchltingsbevölkerung. Das ist der Grund, dass die Wahrheit wichtig ist – die Wahrheit ist erforderlich, um jeden näher an einen echten Frieden zu bringen.

 

Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle:


Sonntag, 14 April 2019









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