Palästinenser hissen Hakenkreuzflagge

Palästinenser hissen Hakenkreuzflagge


In einer bei Hebron im Westjordanland gelegenen palästinensischen Stadt wurde in der Nähe eines Postens der Israelischen Verteidigungskräfte eine Nazi-Flagge mit Hakenkreuz gehisst.

Palästinenser hissen Hakenkreuzflagge

Die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben eine Nazi-Flagge mit einem Hakenkreuz eingeholt, die am Samstag von unbekannten Tätern in der palästinensischen Stadt Beit Ummar bei Hebron gehisst worden war. Auf einem Video vom Tatort ist zu sehen, wie ein IDF-Soldat die Fahne herunterholt, die offenbar an einer Stromleitung aufgehängt worden war. Die Fahne war Berichten zufolge in der Nähe eines IDF-Postens aufgehängt.

Der Vorfall ereignete sich etwa einen Monat, nachdem palästinensische Demonstranten einen brennenden hölzernen Davidstern mit einem Hakenkreuz in der Nähe der palästinensischen Stadt Beita und in der Nähe des geräumten Außenpostens von Evyatar im Westjordanland aufgestellt hatten.

„Die jungen Männer, die gegen die illegalen Siedlungen demonstrieren, sind Helden“, sagte damals Mohammed Zain, ein lokaler Aktivist aus der Gegend von Nablus.

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„Wir werden die friedlichen Proteste fortsetzen, bis wir den Plan der israelischen Regierung vereitelt haben, unser Land zu beschlagnahmen. Was am Samstag passiert ist, hat nichts damit zu tun, dass wir gegen die jüdische Religion sind oder dass wir Hitler unterstützen. Wir wollten nur die Botschaft aussenden, dass es keinen großen Unterschied zwischen Israel und den Nazis gibt.“

Beamte der Stadtverwaltung von Beita weigerten sich damals, die Verbrennung des Davidsterns mit dem Hakenkreuz zu kommentieren, mehrere Aktivisten aus der Stadt verteidigten die Aktion jedoch und beschuldigten Israel, „Kriegsverbrechen“ gegen die Einwohner von Beita zu begehen.

(Aus dem Artikel „Nazi flag raised near Hebron, IDF takes it down“, der in der Jerusalem Post erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber von Mena-Watch.)


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot twitter


Mittwoch, 29 September 2021

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