Wohlfahrtsorganisation soll Jihadisten in Tunesien unterstützen

Wohlfahrtsorganisation soll Jihadisten in Tunesien unterstützen


Ein der Öffentlichkeit zugespielter Bericht, der von der tunesischen Kommission für Finanzanalyse (CTAF) erstellt wurde, enthüllt Untersuchungen gegen einen prominenten Anführer von Islamic Relief - einem internationalen islamistischen Wohltätigkeitsnetzwerk. Es wurde in Großbritannien gegründet und wird von den Vereinigten Arabischen Emiraten als terroristische Organisation angesehen.

Von Sam Westrop und Martha Lee, Middle East Forum

Der Bericht legt den Missbrauch von Geldern offen, die von der Muttergesellschaft, Islamic Relief Worldwide, an die tunesische Niederlassung überwiesen wurden und zur Finanzierung von Jihadisten an der tunesisch-libyschen Grenze verwendet worden sein sollen. Dem Bericht zufolge stellte das CTAF (das mit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beauftragt ist) fest, dass das Hauptkonto von Islamic Relief in Tunesien insgesamt fast 2,5 Millionen US-Dollar von Islamic Relief Worldwide, sowie von einem renommierten Finanzdienstleistungsunternehmen in New York erhalten hat (INTL FCStone). Von diesen Einnahmen  wurden insgesamt über 50.000 US-Dollar für Autovermietungen bzw. -käufe sowie für Hotels, Kraftstoff und Mobiltelefone nur wenige Kilometer von der libyschen Grenze entfernt ausgegeben – einem Hotspot für Jihadisten. Das CTAF kam zu dem Schluss, dass diese Ausgaben eine ‚logistische Unterstützung‘ für Jihadisten darstellten, die sich auf die Einreise nach Libyen vorbereiten. (…)

Im Jahr 2018 veröffentlichte das Middle East Forum einen umfassenden Bericht, der neue Beweise für eine Vernetzung von Islamic Relief mit gemeinnützigen Vereinigungen fand, die von der palästinensischen Terroristenbewegung Hamas kontrolliert werden. Es wurde ebenfalls enthüllt, dass die US-Niederlassung von Islamic Relief in den Vereinigten Staaten Gegenstand von geheimen Ermittlungen war. Die Mitglieder des Kongresses haben seitdem eine Untersuchung zu den Einzelheiten eingeleitet. In Ägypten haben Staatsanwälte bei Gerichtsverhandlung gegen führende Persönlichkeiten der abgesetzten Regierung von Mohammed Mursi argumentiert, dass das kurzlebige Regime der Muslimbruderschaft Islamic Relief zur Finanzierung islamistischer Gruppen in Ägypten sowie ausländischer terroristischer Organisationen benutzt habe. Hierbei wurden Gelder von den internationalen Islamic Relief Zweigstellen und aus Katar genutzt.

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
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Dienstag, 19 Februar 2019









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