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`Rückkehrrecht´ der `Palästinenser´: Deutschlands Ostgebiete

`Rückkehrrecht´ der `Palästinenser´:

Deutschlands Ostgebiete


Erzreaktionäre in Deutschland und anderswo bereiten sich vor, das Rückkehrrecht der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen von 1945 in die (ehemaligen) Ostgebiete des Deutschen Reiches zu erwirken.

Von Dr. Nathan Warszawski

Damals waren es zwölf Millionen Deutsche, die es aus verschiedenen Gründen vorgezogen haben, ihrer Heimat den Rücken zu kehren und zu fliehen. Was ein Rückkehrrecht für das heutige Polen, die EU und den Weltfrieden bedeuten würde, interessiert die ewig Gestrigen nicht. Die meisten Flüchtlinge und Vertriebenen von 1945 sind bereits tot, haben jedoch Nachkommen. Wenn jeder Deutsche den Flüchtlingsstatus vererbt bekäme, so könnte man heute mit etwa 30 Millionen Flüchtlingsberechtigten rechnen.

Der Grund, warum die deutschen „Herrenmenschen“ am Kriegsende und anschließend westwärts geflohen sind und nicht die slawischen „Untermenschen“ Richtung Osten, ist bedingt durch den Umstand, dass Deutschland den Krieg verloren und Russland den Krieg gewonnen hat. Zudem hat Deutschland Russland angegriffen und nicht umgekehrt.

Doch halt! Die Nachkommen der Ostvertriebenen von 1945 wollen gar nicht zurück nach Pommern, Ostpreußen oder Schlesien. Ihnen geht es in der neuen deutschen Restheimat zu gut um zurückzukehren. Zurückkehren wollen hingegen die Nachkommen der Palästinenser, die aus dem jetzigen Staat Israel geflohen sind und die in ihrer neuen Heimat unter muslimischen „Brüdern“ brutal unterdrückt werden. Die Umstände ähneln dem Zustand zwischen Deutschland und Russland: Die Araber erklären den Juden den Krieg, die Juden besiegen die Araber, die sicherheitshalber geflohenen arabischen Palästinenser, die damals noch nicht so geheißen haben („Palästinenser“ werden erst später erfunden), dürfen nicht zurückkehren. Und heute noch pochen deutsche Linke, Grüne, Demokraten und Erzreaktionäre auf das Rückkehrrecht der Palästinenser! Natürlich nicht der Deutschen, denn die sind Bäh.

Wer einen Krieg beginnt und verliert, wird mit denselben Konsequenzen leben wie die Deutschen. Diejenigen Deutschen, die dem verlorenen Weltkrieg II nachtrauern, sind die ärgsten Revisionisten und Hitleristen. Nicht anders verhält es sich mit denjenigen Deutschen, die dem verlorenen Krieg der Araber gegen die Juden nachtrauern und die das Rückkehrrecht der n-ten Nachkommenschaft der arabischen Flüchtlinge aus Israel fordern. Auch diese Gerechten-Frieden-Deutschen sind Juden hassende Revisionisten, die die Welt in einen neuen Krieg stürzen wollen. Wer gegen die Rückeroberung von Teilen Polens ist, darf nicht das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlingen nach Israel fordern. Wer es dennoch tut, ist kein Demokrat, sondern ein Erzreaktionär und Nazi, nebenher ein Judenhasser.

Selbst der Bundestag hat dies erkannt. Ganz im Gegensatz zu manchen deutschen Kirchen, politischen Parteien und selbstherrlichen Friedensaktivisten.

Erschienen unter


Autor: Dr. Nathan Warszawsk
Bild Quelle:


Freitag, 05 Juli 2019






Dem Vergleich der von Dr. Warszawski gezogen wird kann ich nur zustimmen. Ob es allerdings erforderlich ist auch die Ausdrücke Herrenmenschen und Untermenschen einzubinden bezweifle ich doch stark. Genauso wie die abgebildete Landkarte des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation zur Zeit des Spätmittelalters. Oder unterstellt er uns allen vielleicht eine sehr braune Gesinnung, die sich seit 1933 kaum geändert hat? Mit diesem Schreibstil erreicht man doch nur nur das Gegenteil vom gewünschten.

@1 Vielleicht hat Dr Warszawski ja nicht eine "Braune" Einstellung gemeint sondern eine "Antisemitische" Einstellung und von der kann sich unsere "wir sind mehr"-Fraktion auch nur schwer freimachen.

@2 Es ging mir auch mehr um den Schreibstil und weniger um die evtl. Gründe. Finden Sie denn, daß Dr. W. mit diesem Artikel irgendwelche Zweifler überzeugen kann? Er bestärkt doch nur die Ewiggestrigen.

@3 Vielleicht sind ihm diese wichtiger oder was auch immer, jedenfalls hat er die Möglichkeit und Berechtigung seine Meinung zu sagen, und die finde ich total RICHTIG, auch wenn ich es vielleicht anders ausdrücken würde. Aber ich bin auch kein Jude und nicht ganz so betroffen auch wenn ich die Haltungen und Meinungen zur 2Staaten-Lösung ertragen muss.

@4..ja mei pp, wenn ich Seiten oder Beiträge nicht mag,.. dann meide ich solche, unser "Freund sio"..sucht dieselben und feiert seinen persönlichen "Reichsparteitag" mit seinem ständigen "Gememecker"!

Ein sehr schöner "Nussknacker", dieser Artikel. Mit unerwarteter, aber sehr präzise gefahrener Kurve ins Ziel hinein. Man muss nur sicherstellen, dass er auch von denen gelesen wird, an die er eigentlich addressiert ist. Und das sind wohl eher nicht die Rechten.

@5 Es hat ja lange gedauert bis Sie zu meiner Meinung versuchen Kritik auszuüben. Aber ganz ruhig, alex, ganz ruhig bleiben. Vielleicht unterlaufen Ihnen dann ja auch weniger Tip- oder Schreibfehler. Ich bin kein Rechter und erst recht kein Nazi oder Neonazi. Ihre öfteren Hinweise auf die früheren Veranstaltungen in Nürnberg gehen somit völlig fehl. Was halten Sie eigentlich vom Inhalt und Stil des Artikels mit dem Titel "Deutsche Ostgebiete"?

@7..Sorry sio, ich schrieb früher zehn Finger blind, und versuche es immer noch, leider geht es nicht mehr so perfekt wie früher, aber danke für den Hinweis. Ich ärgere mich auch häufig darüber, daß Sie zirka an 80% der Autoren deren Texte auf haOlam veröffentlicht werden, ständig nur nur Kritik ausüben. Meinen Text hoffe ich, haben Sie scheinbar trotzdem verstanden! Um Ihre Frage, bezüglich "Deutscher Ostgebiete" hier zu beantworten: Es geht Dr. Warszawski, nicht wirklich um irgendwelche Ostgebiete, sondern um den Anspruch der palestinensischen Flüchtlinge, in zweiter und teilweise bereits dritter Generation, auf die Rückkehr nach Israel.

@8 alex, aus @1 können Sie erkennen, daß ich den Vergleich den Dr. W gestellt hat, richtig verstanden habe. Den Stil aber für völlig unangebracht halte. Ich hatte aber gehofft, daß Sie zum Stil des Artikels etwas gesagt hätten. Die "Herrenmenschen" lassen sich davon nicht beeindrucken. Für die ist das doch wie Öl ins Feuer schütten.

@9sio.. Mensch sio lassen Sie doch jeden so sein, wie er ist. Mein Gott, es kann ja nicht jeder den gleichen Stil haben. Einfach etwas mehr Humor, Akzeptanz und Toleranz, wäre nicht schlecht!

@ 10 Ach alex, ich kann doch wohl kritisieren oder darüber reden was ich nicht gut finde. Damit lasse ich auch jedem das Recht so zu sein, wie er sein will oder ist. Aber ob der Vorwurf einen inneren Reichsparteitag zu feiern etwas mit Humor oder Toleranz zu tun hat, bezweifle ich sehr stark.




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