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Möglichkeit zur Unterstützung: Medizinische Hilfe für Rojava

Möglichkeit zur Unterstützung:

Medizinische Hilfe für Rojava


Die Menschen in Rojava brauchen Hilfe, insbesondere die Kinder. Wir wollen 1,5 Tonnen Medizinprodukte und Kindernahrung nach Rojava bringen, um den Menschen vor Ort direkt zu helfen.

Von Andreas Büttner von IEH – Internationale Nothilfe e.V.

Seit mehreren Tagen wird die Region in Nordsyrien, die wir unter Rojava kennen, angegriffen. Die meisten Teile von Rojava waren unter der Kontrolle der Terrororganisation IS. Kämpferinnen und Kämpfer der Volksbefreiungseinheiten, YPG, haben dieses Gebiet von den Terroristen befreit und eine demokratische, auf gleichen Rechten für alle basierende Gemeinschaft, errichtet. 

Diese Gemeinschaft wird gegenwärtig durch die türkischen Truppen angegriffen. Die Türkei, ein NATO-Land, greift mit unfassbarer Brutalität – auch mit deutschen Waffen – die Bevölkerung an. Dabei nimmt sie keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. In den vergangenen Tagen sind viele Hunderte Menschen verletzt und getötet worden.

Die türkische Armee bombardiert Schulen und Krankenhäuser, sie beschießt zivile Fahrzeugkolonnen, sie tötet wahllos Kinder, Frauen, Alte.

Hunderte Menschen, darunter viele Kinder sind dabei schwer verletzt worden. Diese Menschen brauchen dringend medizinische Hilfe. Diese Hilfe können sie aktuell nicht bekommen, weil die Lieferketten nicht mehr existieren. Sie brauchen Medikamente und Babynahrung. Die Ärztinnen und Ärzte benötigen medizinische Geräte, um Operationen durchführen zu können.

Die gemeinnützige Organisation IEH – Internationale Notfallhilfe liefert seit mehreren Jahren Hilfsgüter nach Kurdistan.

Die IEH hat 1,5 Tonnen Medikamente und Kindernahrung für Rojava bereits besorgt, nun geht es darum, diese Güter nach Rojava zu schaffen.

Den Landweg von Deutschland nach Rojava können wir nicht nutzen, da dieser über das Gebiet der Türkei führt.

Wir müssen diese Hilfsgüter somit per Luftfracht nach Erbil bringen. Der weitere Transport von Erbil im Nordirak nach Rojava ist bereits abgesichert. Der Transport von 1,5 Tonnen Hilfsgütern auf dem Luftweg von Deutschland nach Erbil ist sehr teuer. Dieses Geld haben wir nicht und deshalb brauchen wir dringend Eure Hilfe.

Für den Transport und den Erwerb weiterer vor Ort benötigter Medikamente und Kindernahrung müssen wir einen Betrag von ca. 30.000 Euro sammeln.

Bitte helft den Menschen in Rojava, die von diesem verbrecherischen Angriffskrieg betroffen sind. Bitte seid solidarisch, geht weiterhin auf die Straße und demonstriert gegen diesen Krieg. Und bitte helft mit Euren Spenden, das Leid der Menschen in Rojava etwas zu lindern.

Dr. Akram Naasan

IEH – Internationale Soforthilfe

Andreas Büttner, MdL

Landtag Brandenburg


Autor: Redaktion
Bild Quelle:


Freitag, 18 Oktober 2019