Erdogan zockt mit UNO die EU ab

Erdogan zockt mit UNO die EU ab


Hasnain Kazim lässt in einem Nebensatz die Katze aus dem Sack:

Erdogan zockt mit UNO die EU ab

Die Debatte verlief wohltuend unaufgeregt, aber bemerkenswert oberflächlich. Mit keinem Wort wurde darauf eingegangen, dass in der syrischen Stadt Idlib eine Offensive der Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assads möglicherweise eine neue Flucht von Millionen von Menschen auslösen wird – in Richtung Türkei und weiter nach Europa. Sollte es so weit kommen, wird die Türkei den Preis für ihre Politik deutlich erhöhen können.

(SPON)

Ja genau, Erdogan könnte den Preis für seine Politik dank einer drohenden Flüchtlingswelle deutlich erhöhen und das ist der Grund, warum der bankrotte Spieler Erdogan alles tut, um dieses Szenario an die Wand zu malen.

Dazu kolportiert die Türkei schon seit geraumer Zeit völlig überzogene Zahlen zu den in Idlib aufhältigen Zivilisten (2,9 Millionen), welche von den westlichen Medien völlig unkritisch übernommen werden. Da die Zahlen von der Türkei jedoch ständig erhöht werden (3,5 Millionen laut Außenminister Cavasoglu) können unsere Medien trotz ihres Wohlwollens bei den türkischen Aktualisierungen nicht ständig mithalten und sind etwas hinten nach.

Idlib wird von Al-Qaida-Terroristen beherrscht. Selbst wenn man davon ausgeht, dass keiner der ursprünglich 1,5 Millionen Einwohner von Idlib selbst vor Al-Qaida geflüchtet ist, müssten laut Türkei über 2 Millionen ausgerechnet in einem von Al-Qaida und anderen Jihadisten beherrschten Gebiet Syriens Schutz gesucht haben.

Wer ausgerechnet zu Al-Qaida zieht, wird wohl auch zu Al-Qaida (rund 15.000 Kämpfer) gehören. Selbst wenn man die Familien sehr großzügig schätzt, werden es kaum mehr als 150.000 sein.

Bestätigt werden die türkischen Zahlen von der UNO, welche die getürkten Zahlen deckt, weil sie dabei mitverdient.

Ähnlich wie die UNRWA, die mit einem Riesenapparat in einer Vielzahl arabischer Länder Generationen von arabischen „Flüchtlingen“ (auf Kosten der USA) versorgte, hat sich die UNO auch in der Türkei und im syrischen Grenzgebiet zur Türkei (auf Kosten der EU) zu einem florierenden Wirtschaftszweig (mit hauptsächlich türkischen Unternehmern und Angestellten) entwickelt.

 

Daher hat die regionale UNO (zu 90% ein türkisches Unternehmen) wenig Interesse daran, Erdogans Zahlen nach unten zu korrigieren.

Weil die UNO bei naiven Europäern immer noch im Ruf steht, überstaatlich und daher unparteiisch zu sein, gibt sich die EU damit zufrieden, dass die türkischen Behauptungen von der türkischen UNO bestätigt werden, obwohl sie aufgrund ihrer wirtschaftlichen Interessen zu einer objektiven Kontrolle nicht geeignet sein kann.

Von den EU-Millarden ging der größte Teil an türkische Ministerien (ca. 1 Milliarde). Ein etwas kleinerer, aber immer noch enormer Anteil ging an die türkische UNO und andere mit dem türkischen Staat „ausgezeichnet kooperierende“ NGOs .

Relativ bescheiden nimmt sich dagegen die Finanzierung des Vorzeige-Projekts der EU aus. Mit der ESSN-Card wurden angeblich eine Million besonders bedürftiger Syrer mit regelmäßigen Geld-Überweisungen versorgt, wofür 300 Millionen zur Verfügung standen.

Wenn man weiß, wie viele Identitäten ein Anis Amri in Deutschland annehmen konnte, kann man sich vorstellen, welche Möglichkeiten man in der Türkei mit so einem System hat, wo keine Fingerabdrücke abgenommen werden, und das Land auch schon vor der Flüchtlingskrise im Korruptions-Ranking weit oben rangierte.

Aber die EU lässt sich unter Führung der deutschen Herren-Gutmenschen lieber komplett von Erdogan über den Tisch ziehen, statt selbst ihre Außengrenzen (für einen Bruchteil des Geldes) zu schützen, wie es die bösen Ungarn, Italiener und Ösis einfordern.

 


Autor: Aron Sperber
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Freitag, 10 Januar 2020

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